Hermann Geißler

Biografie

Geboren 1859 in Olbersdorf; Besuch der Baugewerkschule Zittau; Ab 1878 in Hamburg bei Ernst Wex für den Bau der Colonnaden angestellt; 1885 Bauleiter für den Rathausneubau; ab 1898 Partner von Martin Haller; ab 1914 eigenes Büro; seit 1905 beratender Architekt für den Kirchenrat; 1925 Partnerschaft mit Otto Wilkening; 1930 Ende der beruflichen Tätigkeit; 1939 Tod in Hamburg

Spuren in Hamburg

Hermann Geißler war aktiver Freimaurer. In Jahr 1919 wird er in der Matrikel der Johannis-Loge "Zur Bruderkette" als Mitglied geführt. Per 1. Januar 1919 ist er auch Mitglied im freimaurerischen Hilfsverein "Rat und Tat".

Er war beruflich von 1898 bis 1914 in einer Sozietät mit dem Freimaurer Martin Haller verbunden.

 

Spuren in Hamburg:

- In Winterhude gibt es seit 1929 die nach ihm benannte Geißlertwiete

- am 3. Juli 1906 wurde die St. Michaeliskirche bis auf die Außenmauern und den Turmstumpf durch Brand zerstört. Am Wiederaufbau von 1907-1912 war Hermann Geißler zusammen mit Julius Faulwasser und Emil Meerwein maßgeblich beteiligt.

- es gibt heute noch viele Gebäude - hauptsächlich Geschäftshäuser - die er zusammen mit Martin Haller errichtete (Deutsche Bank am Adolphsplatz, Dresdner Bank am Jungfernstieg, Slomanhaus, Afrikahaus, Heine'sches Wohnstift, und viele mehr)