Bernhard Hopp
Biografie
Als Arbeiterkind 1893 in Hamburg-Rothenburgsort geboren absolvierte Bernhard Hopp die Volksschule und eine Malerlehre, die er als Geselle 1912 beenden konnte. Nach einem Jahr als wandernder Malergeselle begann er 1913 ein Studium an der Hamburger Kunstgewerbeschule, dass er 1914-1919 unterbrechen musste, um als Soldat im I. Weltkrieg zu kämpfen. Nach dem Krieg nahm er das Studium in Hamburg wieder auf, absolvierte 1920 daneben die Meisterprüfung zum Dekorationsmaler und beendete die Hamburger Kunstgewerbeschule 1921. In den folgenden Jahren realisierte Hopp als Kunstmaler Aufträge für Wandmalereien in kirchlichen und öffentlichen Gebäuden sowie privaten Wohnungen. Ab 1930 begann Bernhard Hopp mit dem Architekten Rudolf Jäger eine Arbeitsgemeinschaft und beteiligte sich erfolgreich an Wettbewerben. 1930 übernahm er die Leitung der Werkstätte für Kirchliche Kunst im Rauhen Hause. 1933 wurde ihm die Aufgabe aufgrund der sich ändernden kirchlich-politischen Ausrichtung der Einrichtung entzogen und er gründete eine Künstlergemeinschaft in Born auf dem Darß. Neben Auftragsarbeiten als Architekt und Kunstmaler realisierte er auch freie künstlerische Arbeiten. 1935 erfolgt dann die Rückkehr nach Hamburg und die Gründung des Architekturbüros Hopp & Jäger. Zwischen 1945 und 1950 war Hopp kommissarischer Denkmalpfleger in Hamburg und war weiterhin im Wiederaufbau und Neubau von kirchlichen Gebäuden mit dem Büro Hopp und Jäger tätig. Bernhard Hopp verstarb im September 1962 in Hamburg.
Bilder, Dokumente und Medien
Hauptporträt
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biographisches
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