Dipl.-Ing. Walter Josef Maria Bunsmann

Biografie

Walter J.M. Bunsmann wurde am 16. Januar 1928 in Paderborn geboren. Als 15-jähriger Schüler verpflichtete das Militär ihn 1943 als Luftwaffenhelfer für den Kriegsdienst und er diente bis zum Kriegsende 1945 als Soldat im Ruhrgebiet. In den Jahren 1946 und 1947 besuchte er einen Kriegsteilnehmerlehrgang, den er mit dem Abitur abschloss, um anschließend 1948-53 Architektur an der TH Karlsruhe zu studieren. Bunsmann sammelte erste Berufserfahrung bei bekannten Architekten. Zwischen 1953 und 1959 lernte und arbeitete er bei Bernhard Reichow, Godber Nissen und Max Zoder. 1960 wechselt er dann zunächst auf die Bauherrenseite und wurde Baureferent bei der Firma Reemtsma, bevor er 1963 als freischaffender Architekt ein Büro gründete. In wechselnden Arbeitsgemeinschaften mit Jörn Rau, Hans Helle, Paul Gerhard Scharf und Charles Lockner entwirft und realisiert das Büro vorwiegend Kirchen und Neubauten kirchlicher Einrichtungen. Schon früh an den Bestrebungen zur Gründung einer Standesvertretung beteiligt wird Walter Bunsmann mit der konstituierenden Sitzung der Hamburgischen Architektenkammer 1967 deren Vizepräsident und prägte in dieser Funktion die Bedeutung, Etablierung und Wirkung der Kammer als berufsständische Vertretung entscheidend mit und wurde zusätzlich 1971 für zwei Jahre zum Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer gewählt. 1978 übernahm Walter Bunsmann dann die Präsidentschaft der Hamburgischen Architektenkammer von seinem Vorgänger Jost Schramm, verteidigte und unterstützte die Rechte und Pflichten der Architekten gegenüber Wirtschaft und Politik und trat für eine bessere öffentliche Wahrnehmung der Architektur ein. 1983 bis 1987 war er Mitglied der Baudeputaion und 1987 Mitglied des Stadtplanungsausschusses. Nach 12 Jahren Präsidentschaft der Hamburgischen Architektenkammer übergab Walter Bunsamnn das Amt 1990 an seinen Nachfolger Peter Erler. Als freischaffender Architekt war er noch bis 1994 tätig und übernahm im Ruhestand weiterhin bis 2001 die 1993 begonnene Lehrtätigkeit für Baukunde an der Fachhochschule für Künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen im Westerwald. Walter Bunsmann verstarb am 09. Juni 2017 in Tornesch-Ahrenlohe.

Bilder, Dokumente und Medien

Hauptporträt

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hha_bunsmann_portrait_007_bearb_klein.jpg
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Objektart: Fotografie
Titel: Porträt Walter J. M. Bunsmann
Quelle / Standort: HAA_Bunsmann_Portrait_007
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Bunsmann.QuellenLiteratur.pdf
literaturhinweise
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rheinlaender_a07_rau_bunsmann_scharf.jpg
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Objektart: Fotografie s/w
Künstler: Otto Rheinländer
Datierung: 1970er Jahre
Hinweis: vlnr: Jörn Rau, Walter Bunsmann, Paul Gerhard Scharf
Quelle / Standort: HAA_Rheinländer_RauBunsmannScharf
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BunsmannWalter.Biografie.pdf
biographisches
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BunsmannWalter.Textbeitrag.pdf
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BunsmannWalter.Werkauswahl01.pdf
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BunsmannWalter.Werkauswahl03.pdf
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BunsmannWalter.Werkauswahl04.pdf
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BunsmannWalter.Nekrolog.pdf
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