Fritz Friedrichs

Biografie

Fritz Friedrichs wird im Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts als „feiner Farbsymphoniker von französisch anmutender Kultur“ beschrieben. Diese Charakterisierung begründet sich einerseits aus seinem impressionistischen Malstil, der an Renoir und Cézanne erinnert. Andererseits aus der Bedeutung der Farbe, die Fritz Friedrichs ihr in seinen Bildern beimisst. Gegenüber der Komposition und der Perspektive macht sie die Wirkkraft seiner Bilder aus und dient dazu, die Sinne zu reizen. Seine Bilder zeigen meist Landschaften in Hamburg und den Vierlanden, Porträts seiner Ehefrau und Blumenstilleben. Laut Thomas Herbst, einem Gründungsmitglied des Hamburger Künstlerklubs, war Fritz Friedrichs einer der begabtesten Koloristen. Trotz dieses Ansehens wurden Fritz Friedrichs’ Bilder selten ausgestellt; 1915 wurden Kunstwerke von ihm in der Hamburger Malschule Koppel gezeigt, 1904 bis 1907 in der Galerie Commeter, 1909 bei einer Ausstellung der Brücke und 1918 bei einer Ausstellung der Freien Sezession in Berlin. Sein Förderer Ernst Rump versuchte die ständige finanzielle Not mit Ankäufen zu lindern. 1928 starb Fritz Friedrichs nach langer Krankheit verarmt in Hoopte an der Elbe. Erst nach seinem Tod wurden mehrere Hamburger Institutionen auf seine Bilder aufmerksam und begannen diese in Ausstellungen zu präsentieren.

Spuren in Hamburg

Fritz Friedrichs „Das Kinderzimmer“ befindet sich in der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, weitere seiner Bilder befinden sich in den Sammlungen des Museums für Kunst und Gewerbe sowie der Hamburger Sparkasse.

Bilder, Dokumente und Medien

Datei öffnen / herunterladen
Fritz Friedrichs.pdf
biographisches
Datei öffnen / herunterladen
Fritz Friedrichs.pdf
literaturhinweise