Max Hermann Mahlmann
Biografie
Wie seine Ehefrau Gudrun Piper fand Max Mahlmann von einem realistisch, expressiven Stil über geometrische Arbeiten zu einer linearen Formsprache. Zunächst fertigte er Stillleben und Landschaftsbilder als Ölgemälde und Aquarelle her. Ab 1949 wurden seine Kompositionen zunehmend geometrischer und wiesen eine konstruktivistische Tendenz auf. Ab Ende der 50er und Beginn der 60er Jahre entwickelte er eine geometrisch-methodische Malerei, die Beziehungen zur konkreten Kunst um Piet Mondrian aufwies. 1965 fertigte er rechtwinklige Grundnetzte in seinen Bildern und Reliefs an, die auf Untersuchungen innerhalb der programmierten Gestaltung basierten. Dabei nutze er eine nummerische Einheitsgliederung mit vorrangig flächiger Ausführung. 1970 folgte eine lineare Reduktion im künstlerischen Schaffen Max Hermann Mahlmanns; so entschied er sich dazu, ausschließlich Netzstrukturen zu verwenden, wobei Permutationen unvorhergesehene Resultate bilden. Trotz der Ähnlichkeit ihrer Herangehensweise fanden Max Mahlmann und Gudrun Piper ihre eigene Bildsprache. Während Piper mit den linearen Strukturen ihrer Bilder immer wieder zur Fläche und Farbe fand, setzt Max Mahlmann Farbe kaum ein. Seine Kompositionen bestehen lediglich aus den Verhältnissen und Beziehungen der eingesetzten Elemente. Er selbst sagte über seine Werke 1982: „Es sind innere Beziehungen zu der universalen Kraft unserer Technologie.“
Spuren in Hamburg
Kunstwerke von Max Hermann Mahlmann befinden sich in der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, der Hamburger Kulturbehörde und des NDR. Zudem befinden sich folgende Kunstwerke des Künstlers im öffentlichen Raum Hamburgs: „Strahleninstallation: Wandbild“ (1953) in der Asklepius Klinik in St. Georg, „Granitblock“ (1967) in der Schule Othmarschen, „Betonelemente“ (1968) in der Schule Sethweg, „Holzreliefwand“ (1969) in Marienthal Schlossstraße 2 und „Metallwand und Eporenbrüstung“ (1972) im Congress Centrum Hamburg.
Bilder, Dokumente und Medien
biographisches
literaturhinweise