Julius von Ehren
Biografie
Auf Ausflügen in den Niederelberaum sammelte Julius von Ehren die Inspiration für seine Bilder der Landschaft und des bäuerlichen Lebens. Anders als viele seiner Malerkollegen skizzierte er nicht nur das Motiv vor Ort, um es später in einem Atelier auf die Leinwand zu übertragen, sondern stellte bereits dort die fertigen Bilder her. Des Weiteren malte er Stillleben und Bildnisse, sein Lieblingsmotiv stellten allerdings Enten dar. Die Farben, die er für seine Bilder verwendete, waren sehr kräftig und sein Malstil impressionistisch. Diese Kombination führte dazu, dass er zunächst von der etablierten Hamburger Kunstszene abgelehnt wurde. Trotz seiner Mitgliedschaft in mehreren Künstlerverbänden und der gewonnenen Goldmedaille der Deutschen Kunstausstellung in Dresden 1899, gelang es ihm nicht, seine Bilder zu verkaufen. Ab 1910 stellte er nur noch sporadisch aus und Alfred Lichtwark bemühte sich, ihn zu unterstützten.
Spuren in Hamburg
Werke von Julius von Ehren befinden sich in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, des Altonaer Museum, des Museums für Hamburgische Geschichte, des Museums für Kunst und Gewerbe und der Hamburger Sparkasse.
Bilder, Dokumente und Medien
biographisches
literaturhinweise