Johannes Wüsten

Biografie

Mit seinen satirischen und bitter-kritischen Zeichnungen wurde Johannes Wüsten zu einem der bedeutendsten Antipoden des NS-Regimes. Unter seinem Pseudonym Peter Nikl veröffentlichte er diese im Prager Exil bei mehreren Zeitschriften wie „Gegenangriff“, „Deutsche Volkszeichnung“ und „Prager Mittag“. Vor dem zweiten Weltkrieg malte er zunächst dunkeltonige Figurenbilder, in denen er seelische Zustände sowie körperliche Defekte verbildlichte und philosophische als auch religiöse Themen aufgriff. Gleichzeitig stellte er auch Plastiken und Pastelle her. Bereits in seiner Zeit in Hamburg fertigte er Holzschnitte für die Zeitschrift „Kräfte“, den Künstlerfest-Almanach „Gelbe Posaune der Sieben“ und eigene Schriften an. 1921 wendete er sich von der expressionistischen Ekstase ab und der Neuen Sachlichkeit zu. In Görlitz begann er, parallel zu Alexander Friedrich in Hamburg, mit der Technik des Kupferstichs in Hirnholz und Kupfer und galt bald er als ihr wichtigster Vertreter in Deutschland. Ab 1927 entwarf er etwa 70 Kupferstiche teils mit gesellschaftskritischen Inhalten.

Bilder, Dokumente und Medien

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biographisches
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literaturhinweise