Hans-Werner Engels
Biografie
Hans-Werner Engels war ein Historiker und Lehrer, der vor allem durch seine Forschungen zur französischen Revolution bekannt wurde.
Nach dem Abitur studierte Engels von 1962 bis 1968 in Münster und Hamburg Germanistik und Geschichte. In Hamburg bestand er das erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Auf Anregung des Historikers Walter Grab setzte sich Engels mit der Französischen Revolution auseinander. Eine erstes Ergebnis waren die von Engels zusammengestellten „Gedichte und Lieder deutscher Jakobiner“ (1971). Zahlreiche Aufsätze sowie Artikel in der „Zeit“ folgten.
1968/69 begann Engels ein Studium der Politologie und arbeite von 1971 bis 1973 an der nicht abgeschlossenen Promotion über Friedrich Christian Laukhard (1757-1822). In der Zwischenzeit hatte er von 1969 bis 1971 das Referendariat am Gymnasium Blankenese und am Ernst-Schlee-Gymnasium mit dem Zweiten Staatsexamen absolviert. 1974 wechselte Hans-Werner Engels ganz in den Schuldienst und unterrichtete Deutsch und Geschichte am Gymnasium Krieterstraße Hamburg-Wilhelmsburg (1974-1989) und am Friedrich-Ebert Gymnasium in Hamburg-Harburg (1989-1995).
Von 1995 bis zu seiner Pensionierung 1999 wirkte er am Hamburger Schulmuseum. Nunmehr konnte er sich ganz als Privatgelehrter mit seiner umfassenden Forschungsbibliothek seinem Arbeitsschwerpunkt, dem 18. Jahrhundert sowie der Altonaer und Hamburger Geschichte widmen. Für sein Engagement erhielt Hans-Werner Engels 1994 den Portugaleser in Bronze vom Zentralausschuss der Hamburgischen Bürgervereine, die höchste Auszeichnung der Hamburger Bürgervereine für ihre Mitglieder. Sein wissenschaftlicher Nachlass einschließlich der umfangreichen Forschungsbibliothek wird in der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte an der Universität Hamburg verwahrt.
Bilder, Dokumente und Medien
literaturhinweise