Carl von Ossietzky

Biografie

Carl von Ossietzky war ein einflussreicher linksliberaler Publizist der Weimarer Republik. Er wuchs im Hamburger Arbeiterviertel auf und genoss nur wenig schulische Bildung. Trotzdem entwickelte sich Ossietzky auf Grund seines politischen Interesses und seines pazifistischen Engagements in den 1920er Jahren zu einem angesehenen und erfolgreichen Journalisten. Er schrieb für verschiedene Hamburger Zeitschriften, für die meisten großen Berliner Zeitungen seiner Zeit und ab 1926 für die renommierte „Weltbühne“. 1927 wurde er deren Herausgeber und blieb verantwortlicher Redakteur bei der politischen Wochenzeitschrift, bis er von den Nationalsozialisten verhaftet und in Konzentrationslagern interniert wurde. An den Folgen der Haft starb Carl von Ossietzky 1938. 1936 erhielt er den Friedensnobelpreis. Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek trägt heute seinen Namen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Carl von Ossietzky“.

Spuren in Hamburg

Carl von Ossietzky war in Hamburg Mitglied der Freimaurer-Loge "Menschentum". In Berlin gehörte er der Loge "Zur Morgenröte" an, in der auch Kurt Tucholsky Mitglied war.

 

Spuren in Hamburg:

- in Jenfeld ist seit 1947 die nach ihm benannte Ossietzkystraße

- in St. Georg ist seit 1989 der Carl-von-Ossietzky-Platz

- am Eingang seiner Hamburger Wohnung, Grindelallee 1, ist ein Stolperstein

- in Poppenbüttel ist das Gymnasium Carl von Ossietzky

- in der Rathausdiele ist an der Wand von ihm ein Portrait-Relief

- die Staats- und Universitätsbibliothek wurde am 22. März 1983 im Andenken an die Bücherverbrennung vor 50 Jahren durch die Nazis, umbenannt in: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky

Bilder, Dokumente und Medien

Hauptporträt

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biographisches
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