Anita Rée

Biografie

Bekannt wurde Anita Rée vor allem durch ihre Porträts und Bildnisse, mit denen sie auch schon Zeit ihres Lebens für Aufsehen sorgte. Sie malte zahlreiche Selbstportraits, aber auch Freunde und Modelle, darunter auch bekannte Persönlichkeiten der damaligen Kulturlandschaft, wie etwa Gustav Pauli und seine Frau Magdalena, Eleonora Duse, Gräfin Kalckreuth, Marietta Warburg und Agnes Holthusen, gerne auch die Kinder ihrer Freunde oder Dienstmädchen. 

War sie zunächst noch dem Naturalismus verpflichtet, begann sie (wohl ab ihrem Aufenthalt in Paris bei Fernand Léger), sich dem Motiv des Bildnisses kubistisch zu nähern: andere Elemente wie Farbigkeit und Stofflichkeit wurden zurückgestellt. Dabei wurde das Motiv jedoch nicht vollständig „zerlegt“, und die geschlossene Körperform wurde bewahrt. In den 1920er Jahren prägte sie die neue Sachlichkeit, was sich zunächst in ihren Ansichten des italienischen Städtchens Positano zeigt, später vor allem in ihren Porträtarbeiten. An ihren späten Werken sind neben zahlreichen Bildnissen vor allem drei Auftragsarbeiten (zwei Wandbilder für Schulen, ein Altartriptychon) zu nennen. Als Vorbild ist vor allem Cézanne zu erwähnen, doch auch Max Liebermann und Renoir verehrte Rée sehr, zudem ist Picasso (besonders die „blaue Periode“) zeitweise von Einfluss für ihr Schaffen. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Anita Rée“. 


Spuren in Hamburg

Hamburg, Neuallermöhe, Anita-Rée-Straße

Bilder, Dokumente und Medien

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Anita Rée.pdf
biographisches