Dorothea Maetzel-Johannsen
Biografie
Trotz der „Rolle“, welche Dorothea Maetzel-Johannsen in der damaligen Gesellschaft als Mutter von vier Kindern und Ehefrau erfüllen musste, arbeitete sie ehrgeizig an ihrer künstlerischen Laufbahn und vor allem an ihrer Weiterentwicklung als Künstlerin.
Ihr malerisches Werk entstand vor allem ab den 1920er Jahren, vorher dominierten grafische Werke, vor allem Radierungen, Holz- und Linolschnitte. Sicher spielte auch ihr Mann Emil Maetzel, der neben seinem Beruf als Architekt auch Maler und Grafiker war, eine Rolle, wenn sie sich zunächst auf den Expressionismus konzentrierte. Ab den 1920er Jahren wurde ihr Stil von einer starken Flächigkeit geprägt, und kubische Formen dominieren ihr Schaffen. Später beeinflusst sie auch die Neue Sachlichkeit und sie wendet sich eher einem Naturalismus zu. Was ihren Werken gemein ist, ist eine sehr sichere und harmonisch wirkende Farbgebung, sowohl generell ein „ruhiger“ und ausgewogen wirkendender Expressionismus. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument "Dorothea Metzle-Johannsen".
Spuren in Hamburg
Maetzelweg, Volksdorf, seit 1960
Bilder, Dokumente und Medien
biographisches