Peter Rühmkorf
Biografie
Peter Rühmkorf gilt als Hamburger Dichter mit einem ausgeprägten Lokalbezug, zumal er der Stadt bis zu seinem Lebensende treu geblieben ist. Er hat sich als in Gesellschaft und Zeit engagierter Intellektueller und mit seiner riskanten Artistik auf dem „Hochseil“ der Lyrik in die deutsche Literaturgeschichte eingeschrieben. Dabei verstand sich Rühmkorf als „Berufshamburger“. Den Blick aus seiner Wohnung in Övelgönne auf Elbe und Wanderweg beschrieb er in „Tabu I“. Elbe, Hafen und Huren gehören zu den Motiven seiner Lyrik. Ferner knüpfte Rühmkorf in seiner Lyrik an Hamburger Autoren wie Barthold Hinrich Brockes, Matthias Claudius und Friedrich Gottlieb Klopstock an. Er gab 1962 Wolfgang Borcherts Kurzgeschichten aus dem Nachlass heraus und schrieb 1961 über diesen jungen Nachkriegsschriftsteller die erste Monographie.
Bilder, Dokumente und Medien
biographisches