Amalie Emerentia Catharina Sophia Schoppe, geb. Weise

Biografie

Kam als junges Mädchen nach Hamburg und wurde Erzieherin nach dem Vorbild Rosa Maria Assings
geb. Varnhagen. Erste Gedichte 1813 in Anthologien und Zeitschriften, gefragte Korrespondentin und Gründerin eines Modejournals. Seit 1814 unglücklich verheiratet mit einem Juristen, drei Söhne; 1821 Trennung von ihrem Mann. Unter dem Nachnamen Schoppe mit über 100 Romanen und Novellen, Jugendbüchern, Ratgebern, Taschenbüchern, Übersetzungen und einer Jugendzeitschrift eine der produktivsten Schriftstellerinnen des 19. Jhds. Ermöglichte dem jungen Hebbel das Studium durch eine Spendensammlung. Hörte 1842 in Jena Vorlesungen, wurde 1845 Mitgründerin der "Hochschule für Frauen" in Hamburg. 1851 Auswanderung in die USA zu ihrem Sohn, dort Sprachlehrerin und Korrespondentin für Cottas "Morgenblatt". Den Epitaph auf ihrem Grabstein dichtete Friedrich Hebbel.

Nikolaus Gatter (1. Vorsitzender der Varnhagen Gesellschaft e.V.).

Spuren in Hamburg

Amalie-Schoppe-Weg, Barmbek-Nord, seit 1930

Bilder, Dokumente und Medien

Hauptporträt

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biographisches