Gebhard Leberecht Fürst Blücher

Biografie

Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt, geboren 16.12.1742 in Rostock, gestorben 12.9.1819 in Krieblowitz/Schlesien, Sohn des Gutsbesitzers und Rittmeisters Christian Friedrich von Blücher und der Dorothea Maria von Zülow. Verheiratet in erster Ehe 1773 mit Caroline von Mehling (gest. 1791), in zweiter Ehe 1795 mit Amalie von Colomb. Nach schwedischem Militärdienst 1760 Übertritt in das preußische Heer. 1773 Abschied und Beginn der Tätigkeit als Landwirt. 1787 Wiedereintritt in den Militärdienst im preußischen Dienst. Generalfeldmarschall, leitender Heerführer im Krieg gegen Napoleon I. 1816 wurde ihm für seinen maßgeblichen Anteil am Sieg in der Schlacht bei Waterloo 1815 die Ehrenbürgerwürde Hamburgs verliehen.

Spuren in Hamburg

Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt, war überzeugter Freimaurer. Er wurde am 6. Februar 1782 in Stargard / Pommern von der Loge "Augusta zur goldenen Krone" in die Bruderschaft aufgenommen. In den Jahren 1802 bis 1806 war er in Münster hammerführender Meister vom Stuhl der dortigen Loge "Zu den drey Balken".

Anlässlich seines zweiwöchigen Besuches in Hamburg nahm Blücher am 20. September 1816 an einer Arbeit im Logenhaus in der Straße Drehbahn teil - hierbei wurde er zum Ehrenmitglied der "Großen Loge zu Hamburg" ernannt.

Bilder, Dokumente und Medien

Hauptporträt

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