Justus Brinkmann

Biografie

Justus Brinkmann war die maßgebliche Persönlichkeit bei der Gründung des Museums für Kunst und Gewerbe  in Hamburg 1874. Brinkmann war der Sohn des Heidelberger Privatdozenten Karl Heinrich Ludwig Brinkmann (1809–1855). Nach einigen Auslandsreisen begann er Naturwissenschaften, Staatsrecht und Nationalökonomie in Leipzig und Wien zu studieren. Brinkmann entwickelte in der Zeit eine Leidenschaft für die Kunstgeschichte. Er schloss das Jurastudium ab und wurde Anwalt in Hamburg. Seit seiner Jugendzeit sammelte er viele Kunstobjekte und plante ein Museum für Kunst und Gewerbe aufzubauen. So wurde 1874 das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gebaut. Er hatte bis zu seinem Tod den Vorsitz als Direktor inne. Brinkmann war dreimal verheiratet und hatte insgesamt aus allen drei Ehen zwölf Kinder. Seiner letzten Frau Henriette Hahn verbot er die Arbeit als Künstlerin. Sie konnte den Beruf erst nach seinem Tod ausüben.

Spuren in Hamburg

 Justus-Brinckmann-Straße, Bergedorf, seit 1947