Max Leuteritz
Biografie
Max Leuteritz wurde am 27.4.1884 im sächsischen Ockrilla geboren.
Er machte eine Ausbildung zum Maurer und Stuckateur und war in diesem Beruf einige Jahre tätig. Nebenbei war er in der freien Gewerkschaftsbewegung aktiv.
Seit 1902 war er Mitglied der SPD, wo er zeitweise als Parteisekretär und Vorsitzender der SPD Landesorganisation Hamburg tätig war. Zwischen 1919 und 1933 saß er für die SPD in der Hamburger Bürgerschaft, wo er 1928 zum Präsidenten gewählt wurde.
Unter den Nationalsozialisten kam er 1933 für einige Tage in Untersuchungshaft und wurde 1944 im Rahmen der "Aktion Gitter" für einen Monat im KZ Fuhlsbüttel festgehalten.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges von Juli 1945 bis Februar 1946 war Leuteritz Senator für die Hamburgische Bauverwaltung und war bis zu seinem Tode 1949 Direktor der Hamburger Wiederaufbaukasse.
Spuren in Hamburg
Leuteritzweg, Hummelsbüttel, seit 1975
Bilder, Dokumente und Medien
literaturhinweise