Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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81 Persönlichkeiten · Anfangsbuchstabe L · Alle Filter zurücksetzen

Gerhart Laage

Hamburg

Geboren: 1925

Gestorben: 2012

1925 geboren in Hamburg 1948–1953 Studium der Architekt ur Technische Hochschule Braunschweig seit 1954 selbst- ständiger Architekt, bis 1978 mit seinem Vater Richard Laage 1961 Stipendium für die Villa Massimo (Rom-Preis) seit 1969 PPL Planungsgruppe Professor Laage 1963–1992 ordentlicher Professor an der Universität Hannover 2008 Promotion zum Dr.-Ing. mit der Arbeit »Architektur bekommt Sinn nur durch Menschen« 2012 gestorben in Hamburg

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Carl Laeisz

Hamburg

Geboren: 1828

Gestorben: 1901

Carl Laeisz, geb. 27.4.1828 in Hamburg, gest. 22.3.1901 ebd., Sohn des Kaufmanns und Reeders Ferdinand Laeisz und der Johanna Ulrike Catharina Creutzberg. Nach kaufmännischer Lehre Kaufmann und Reeder in Hamburg. 1852 Heirat mit der Schiffsmaklertochter Sophie Christine Knöhr. Stifter der Hamburger Musikhalle.

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Carl Ferdinand Laeisz

Hamburg

Geboren: 1853

Gestorben: 1900

Carl Ferdinand Laeisz wurde am 10. August 1853 in Hamburg geboren. Die Familie stammte aus Schwaben und ist seit ungefähr 1760 in Hamburg ansässig. Der Großvater Ferdinand Laeisz hatte den Wechsel vom Buchbinder zum Reeder unternommen und die Firma zu einer bedeutenden Segelschiffsreederei ausgebaut. Sie engagierte sich auch im Seeversicherungsgeschäft, so dass die drei Laeisz (Ferdinand, Carl und Carl Ferdinand), die bis zum Jahre 1887 die Reederei gemeinsam leiteten, als die führenden Männer des Hamburger Seevers...

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Sophie Christine Laeisz

Hamburg

Geboren: 1831

Gestorben: 1912

Sophie, die fünfte Tochter des Schiffsmaklers Christian Ludwig Knöhr, heiratete 1852 den Reeder, Kaufmann und Assekuradeur Carl Heinrich Laeisz. Nach dessen Tod 1901 blieb sie Inhaberin von dessen Firma F. Laeisz. In der Folgezeit kümmerte sie sich um die Erziehung ihrer beiden Enkel, die nach dem frühen Tod ihres Sohnes Carl Ferdinand im Jahr 1900 verwaist waren. Sophie Laeisz war sowohl in sozialer Hinsicht wie auch im Bereich der Kultur sehr aktiv: Die 1901 gegründete Sophie-Laeisz-Stiftung unterhielt das bereit...

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Fritz Landmann

Gestorben: 1974

Fritz Landmann führte das väterliche Unternehmen fort, welches er nachträglich zu einer erfolgreichen Unternehmensgruppe ausbaute. Des Weiteren hat Fritz Landmann die Altonaer Wellpappenfabrik geleitet und daraus entstand die Unternehmensgruppe Panther Wellpappe, die sich heute Panther Packaging nennt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1974 vermachte Fritz Landmann einen Teil seines Vermögens der „Fritz Landmann Stiftung“. Die Stiftung ist für die Förderung von Aus- und Weiterbildung in der papierherstellenden und papier...

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Friedrich Wichard Lange

Krampfer b. Perleburg

Geboren: 1826

Gestorben: 1884

Friedrich Wichard Lange, geb. 20.5.1826 in Krampfer b. Perleburg, gest. 10.1.1884 in Hamburg, Sohn des Gutsarbeiters Joachim Lange. Nach Lehrerausbildung und Universitätsstudium in Berlin seit 1848 Lehrer in Hamburg. 1850 Promotion zum Dr. phil. in Jena und Eröffnung einer höheren Privatschule in Hamburg. 1851 Heirat mit Alwine Middendorff. Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und Freimaurer.

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Helene Henriette Elisabeth Lange

Oldenburg

Geboren: 1848

Gestorben: 1930

Helene Lange wurde am 9.4.1848 in Oldenburg geboren. Nach ihrem Schulabschluss machte sie in Berlin ihr Lehrerinnenexamen und war dort 20 Jahre als Lehrerin tätig. Erst im Alter von 68 Jahren zog sie gemeinsam mit Gertrud Bäumer nach Hamburg. Zuvor hatte sie sich einen Namen in der Debatte um die höhere Mädchenbildung gemacht, wozu sie 1888 eine Schrift herausbrachte: „Die höhere Mädchenbildung und ihre Bestimmung“, die sog. Gelbe Broschüre. Außerdem gründete sie die Zeitschrift „Die Frau“, war Mitbegründerin und V...

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Johannes Langhans

Hamburg

Geboren: 1659

Gestorben: 1721

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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Dr. h.c. Gerhard Richard Wilhelm Langmaack

Hamburg

Geboren: 1898

Gestorben: 1986

Gerhard Langmaack war ein Hamburger Architekt. Nach dem Besuch der Realschule absolvierte er von 1912 bis 1915 eine Maurerlehre und wurde anschließend bis 1919 an der Hamburger Baugewerkschule ausgebildet, daneben leistete er Kriegsdienst. Nach Anstellungen als Architekt, u.a. im Baubüro der Karstadt AG, eröffnete er 1922 sein eigenes Architekturbüro in Hamburg, in dem er ab 1956 mit seinem Sohn Dieter zusammenarbeitete. Langmaack baute zahlreiche Einzelhäuser, Wohnungen, Schulen und Firmengebäude sowie von 1925 bi...

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D. Gerhard Langmaack

Hamburg

Geboren: 1898

Gestorben: 1986

Er besuchte ab 1914 die Staatliche Baugewerkschule in Hamburg. 1916-1918 nahm er als Pioniersoldat am Ersten Weltkrieg teil. 1922 eröffnete er sein Architekturbüro in Hamburg, das er bis 1973 leitete. Einer seiner ersten bedeutenden Aufträge war 1925/1926 der Bau der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg nach Plänen von Fritz Schumacher. Geprägt von Jugendbewegung und Heimatschutz, war Langmaack anfällig für die Propaganda artgemässen Bauens und wurde in der Zeit des Nationalsozialismus Leiter der Landesstell...

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John Hermann Langnese

Hamburg

Geboren: 1828

Gestorben: 1877

John Hermann Langnese, geb. 13.10.1828 in Hamburg, gest. Januar 1877 ebd., Sohn des Kaufmanns Vincent Elias Hermann Langnese und der Hanna Eleonora Dorothea Benett. Kaufmann und Reeder in Hamburg. 1853 Heirat mit Wilhelmina Petronella Beck.

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Johann Martin Lappenberg

Hamburg

Geboren: 1794

Gestorben: 1865

Johann Martin Lappenberg war Archivar und Sekretär des hamburgischen Senats, Historiker und langjähriger Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte. Seit dessen Gründung im Jahr 1839 etablierte er den Verein als wichtigste Adresse zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit der hamburgischen Geschichte. Gleichzeitig diente unter seiner Führung der Verein der Verbreitung des historischen Wissens über Hamburg und wurde damit zum Publikumsverein. In seiner Zeit war Lappenberg ein in ganz Deutschland anerkannter...

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Johannes August Lattmann

Hamburg

Geboren: 1858

Gestorben: 1936

Der Bruder von Antonie Amsinck, wurde, nachdem er in Hamburg sowie in Spanien, Portugal und New York kaufmännische Kenntnisse erworben hatte, 1886 Teilhaber des Handelsunternehmens und Finanzhauses G. Amsinck & Co. in New York. 1901 kehrte er nach Hamburg zurück, lebte hier als Privatier und engagierte sich vor allem im sozialen Bereich. Der als fortschrittlich geltende Lattmann wurde 1912 Senator und bekleidete dieses Amt bis 1919. Er war u.a. Präses der Armenanstalt, der Behörde für öffentliche Jugendfürsorge und...

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Dr. phil. Lic. theol. Hermann Friedrich Johannes Carl Lau

Lübeck

Geboren: 1882

Gestorben: 1964

Hermann Lau war ein lutherischer Theologe und Schulleiter. Nach dem Abitur in Lübeck 1901 studierte er von 1901 bis 1905 Evangelische Theologie und Philologie in Erlangen, Berlin und Kiel. 1905 legte er das erste theologische Examen in Lübeck ab und arbeitete 1905/06 als Hilfslehrer am Katharineum. 1907/08 studierte er weiter in Kiel und bestand dort 1908 die erste Lehramtsprüfung für die Fächer Religion. Hebräisch, philosophische Propädeutik und Latein. Das Seminarjahr verbrachte er 1909 am Gymnasium zu Kiel, das...

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Prof. Dr. Ferdinand Hermann Heinrich Dietrich Lauenstein

Hildesheim

Geboren: 1874

Gestorben: 1943

Ferdinand Lauenstein war von 1924 bis 1934 Leiter der Oberrealschule Eppendorf. Nach der Reifeprüfung 1893 studierte er in Leipzig und Göttingen Theologie und Germanistik, wobei er sich besonders mit deutschen Dialekten und dem Alten Testament beschäftigte. 1897/98 legte er in Hamburg das Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab und war wissenschaftlicher Hilfslehrer am Knabeninstitut der Internatsschule Lucius in Echzell (Wetterau). Von 1898 bis 1899 absolvierte er das Anleitungsjahr und 1899/1900 das Probejahr am W...

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Prof. Dr. Otto Lauffer

Weende bei Göttingen

Geboren: 1874

Gestorben: 1949

Otto Laufer studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Göttingen, Berlin und München und wurde 1896 promoviert. Von 1897 bis 1902 war er Museumsassistent am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Danach wechselte er an das Historische Museum in Frankfurt am Main, wo er zunächst als Assistent, seit 1907 dann als Direktor tätig war. Von 1908 an baute er als Gründungsdirektor das 1922 eröffnete Museum für Hamburgische Geschichte auf, welches er bis 1946 leitete. Seit 1919 war Laufer zudem Professor für...

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Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Kurt Rudolf Hermann Anton Leese

Gollnow/Pommern

Geboren: 1887

Gestorben: 1965

Kurt Leese war ein liberaler Hamburger Pastor und Philosophieprofessor. Nach der Reifeprüfung 1906 studierte er Evangelische Theologie und Philosophie an der Theologischen Schule Bethel sowie in Rostock, Straßburg und Berlin, wo er 1910 und 1912 die beiden theologischen Prüfungen ablegte. 1912 wurde er in Kiel in Theolo­gie promoviert und als Geistlicher nach Danzig berufen; 1915 wurde er Pastor in Kirch-Baggendorf, Vorpommern. 1921 übernahm er eine Pastorenstelle in Hamburg-St. Georg. Neben seiner kirchlichen Täti...

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Carl von Leesen

Nienstedten

Geboren: 1804

Gestorben: 1858

Carl von Leesen, geboren 1804 in Nienstedten, gestorben 6.5.1858 in Hamburg, Sohn des Kaufmanns Detlef von Leesen und der Rosina Elisabeth Reder; Kaufmann in Hamburg, in zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern tätig; vermählt 7.12.1833 mit Mathilde Meyer, nach deren Tod zweite Eheschließung 18.1.1839 mit Auguste Amalie Loehr.

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Prof. Dr. Dr. h.c. Johann Georg Christian Lehmann

Haselau bei Uetersen

Geboren: 1792

Gestorben: 1860

Johann Georg Christian Lehmann, Sohn des Pastors Johann Gottlieb Lehmann und seiner Frau Maria Elisabeth Zornikel, studierte in Kopenhagen und Göttingen Medizin und wurde 1813 zum Dr. med. sowie 1814 zum Dr. phil. in Jena promoviert. Seit 1818 war er als Professor für Naturwissenschaften am Akademischen Gymnasium in Hamburg tätig und zugleich Bibliothekar der Stadtbibliothek. 1821 legte er unter Mitwirkung des Landschaftsgärtners und Pflanzensammlers Johann Heinrich Ohlsdorf den Botanischen Garten in Hamburg an und...

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Johannes Christian Eugen Lehmann

Hamburg

Geboren: 1826

Gestorben: 1901

Johannes Christian Eugen Lehmann, geboren 9.9.1826 in Hamburg, gestorben 21.2.1901 ebd., Sohn des Prof. Dr. Christian Lehmann und der Dorothea Baltzer. Nach Jurastudium in Berlin, Göttingen und Heidelberg 1859 Promotion zum Dr. jur. Seitdem als Advokat in Hamburg tätig. 1879 Wahl zum Senator, 1894 zum Bürgermeister in Hamburg. Vermählt 24.9.1859 mit Emma Margaretha Kellinghusen.

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Florian Leis-Bendorff

Hamburg

Geboren: 1969

Gestorben: 2005

Florian Leis-Bendorff absolvierte ein Studium an der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst, arbeitete danach als Tontechniker und Musiker und feierte ab 1992 als Gitarrist bei der österreichischen Alpenrockband "Schürzenjäger" große Erfolge. Leis-Bendorff beging 2005 Selbstmord.

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Joachim Lemmermann

Hamburg

Geboren: 1622

Gestorben: 1704

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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