Persönlichkeiten
Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.
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Joachim Morgenweg
Hamburg
Geboren: 1666
Gestorben: 1730
Morgenweg besuchte das Johanneum und das Akademische Gymnasium, wo er auch in die Grundlagen des Hebräischen und der rabbinischen Literatur eingeführt wurde. 1689 bezog er die Universität Leipzig, um dort Theologie zu studieren. 1693–1697 war Morgenweg Katechet (Religionslehrer) und Sonntagsprediger am Hamburger Zuchthaus, 1697–1698 zweiter Pfarrer zu Sülfeld (heute Krs. Segeberg) und schließlich von 1698 bis zu seinem Tode Pastor am Hamburger Waisenhaus. Während seiner Amtszeit machte Morgenweg – nicht immer zur F...
Biografie ansehenKarl (Carl) Muck
Darmstadt
Geboren: 1859
Gestorben: 1940
Karl Muck war von 1922 bis 1933 Leiter der Hamburger Philharmonie. Er war ein Orchesterleiter von internationalem Renommee, arbeitete in Berlin und Amerika und galt als führender Wagnerinterpret seiner Zeit. In Bayreuth war Muck fast 30 Jahre für das Festspielorchester verantwortlich und leitete von 1901 bis 1930 fast sämtliche Parsifal-Aufführungen. Als Leiter der Hamburger Philharmonie gehörte Muck von 1922 bis 1933 zu den wichtigsten Repräsentanten des Musiklebens der Hansestadt. Unter seiner Regie öffneten sich...
Biografie ansehenJacob Mumsen
Hamburg
Geboren: 1737
Gestorben: 1819
Jacob Mumsen war Arzt und Schriftsteller. 1766 schloss er in Leipzig sein Studium mit der Promotion ab. Daraufhin betätigte er sich in Hamburg (1766-1784), Kopenhagen (1784-1789) und ab 1789 im dänischen Altona als Physikus. Hier begann Mumsen medizinische Schriften zu veröffentlichen, zusätzlich betätigte er sich als Übersetzer. Ab 1789 war er zum Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften berufen.
Biografie ansehenHermann Franz Matthias Mutzenbecher
Eppendorf
Geboren: 1855
Gestorben: 1932
Hermann Franz Matthias Mutzenbecher war das vierte von sech Kindern des Hermann Mutzenbecher (1819-1906) und seiner zweiten Frau Emma Maria Schlüter (* 1826). 1872 begann HFM, wie er von vielen Nahestehenden genannt wurde, seine Ausbildung in der Hamburger Export- und Importfirma Ad. Tesdorpf & Co. 1877 wechselte er als deren Angestellter nach London, wo seine Lehrfirma ebenfalls einen Sitz hatte. 1881 gründete er dann das Assekuranzgeschäft H. F. M. Mutzenbecher, in das 1894 auch sein Bruder Franz eintrat. Mit ihm...
Biografie ansehenTheodor Möller
Hamburg
Geboren: 1566
Gestorben: 1645
Möller war, nachdem er seit 1595 in Wismar Konrektor gewesen war, vom 15. Juli 1604 bis 1640 (?) Pastor in dem damals zu Harburg gehörigen Sinstorf, danach Archidiaconus oder Diaconus an der Dreifaltigkeitskirche. Er verfasste eine Reihe von Leichenpredigten für in Harburg und Umgebung gestorbene Personen sowie aus damals aktuellem Anlass ein Trostbuch für Kriegszeiten.
Biografie ansehenCarl Mönckeberg
Hamburg
Geboren: 1807
Gestorben: 1886
Carl Mönckeberg war der Sohn des Senators Johann Georg Mönckeberg und dessen Ehefrau Catharina Magdalena geb. Gräpel. Mönckeberg besuchte das Johanneum und das Akademische Gymnasium seiner Geburtsstadt, bevor er von 1826 bis 1829 an den Universitäten Bonn, Göttingen und Berlin Theologie studierte. Nach Abschluss des Studiums unternahm Mönckeberg eine "Kavaliersreise" durch Deutschland, Frankreich, England, Schottland, Irland und Holland. 1831 legte Mönckeberg vor dem Geistlichen Ministerium in Hamburg das Kandidate...
Biografie ansehenOtto Wilhelm Mönckeberg
Hamburg
Geboren: 1843
Gestorben: 1893
Otto Mönckeberg wurde am 2.8.1843 in Hamburg geboren und stammte aus einer bedeutenden Hamburger Familie. Sein Großvater war der Jurist und Senator Johann Georg Mönckeberg und sein Vetter der Jurist und Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg. Er heiratete Antoine von Melle, Tochter des Senators Emil von Melle und Schwester des Senators Werner von Melle. Seine Schwiegermutter war Maria Geffcken, Tochter des Senators Heinrich Geffcken und Schwester von Friedrich Heinrich Geffcken. Mönckeberg studierte Rechtswissenscha...
Biografie ansehenMax Mörck
Flensburg
Geboren: 1883
Gestorben: 1959
Dem Besuch Max Mörcks in der Oberrealschule in Flensburg folgen eine vierjährige Ausbildung in einer Flensburger Reederei, eine zweijährige Tätigkeit in Schottland und eine vierjährige Tätigkeit in Antwerpen bei verschiedenen Schifffahrtsfirmen. 1908 trat Mörck in die Bugsier- und Bergungs-AG in Hamburg ein, erhielt 1909 Prokura und wurde ein Jahr später in den Vorstand berufen. Bis 1927 war er Direktor dieses Unternehmens. Am 16. Juni 1926 gründete er seine eigene Firma, Max Mörck, eine Reederei und Maklerfirma. D...
Biografie ansehenDr. Friedrich Theodor Müller
Hamburg
Geboren: 1821
Gestorben: 1880
Friedrich Müller wurde am 1.5.1821 in Hamburg geboren und promovierte in dem Fach Rechtswissenschaften an der Universität in Heidelberg. Danach ließ er sich in Hamburg als Anwalt nieder. 1845 wurde er Mitglied der Patriotischen Gesellschaft und trug mit Veröffentlichungen zu politischen Fragen zu den damaligen Diskussionen bei. Dazu gehörten mehrere Rechtsgutachten zu den Beschlüssen des Senats. Er wurde in die Hamburger Konstituante gewählt und 1859 in die Hamburgische Bürgerschaft. Jedoch verließ er diese im selb...
Biografie ansehenGeorg Müller
Kiel
Geboren: 1595
Gestorben: 1662
Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.
Biografie ansehenHeinrich August Müller
Hamburg
Geboren: 1832
Gestorben: 1903
Über Heinrich August Müllers Lehrzeit ist nur bekannt, dass er die Handlung erlernt hat. Bis 1857 wohnte und arbeitete er als Kaufmann in Glasgow, kehrte jedoch nach dem Tod seines Vaters am 3. Mai 1857 noch im selben Jahr nach Hamburg zurück, um dessen Geschäft zu übernehmen. Am 1. September 1857 wurde er als alleiniger Inhaber der Firma Franz Theodor Müller ins Handelsregister eingetragen, nachdem er zuvor den Bürgereid abgelegt hatte. Diese Firma trat am 1. Januar 1859 in Liquidation. Zusammen mit Gustav Adolph...
Biografie ansehenHeinrich W. Müller
Estebrügge
Geboren: 1876
Gestorben: 1945
1876 geboren in Estebrügge; Er ist in Altona ansässig, wo auch sein Arbeitsschwerpunkt liegt; In der Weimarer Republik wendet er sich mit seinen Geschosswohnbauten dem Neuen Bauen zu; 1945 Tod in Hamburg
Biografie ansehenProf. Dr. Hans-Rudolf Müller-Schwefe
Punschrau/Saale
Geboren: 1910
Gestorben: 1986
Hans-Rudolf Müller-Schwefe war ein lutherischer Theologe und Professor für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg. Nach dem Abitur 1929 studierte er bis 1934 in Münster und Tübingen Evangelische Theologie. 1934 legte er das Erste Theologische Examen in Münster ab und wurde mit einer Arbeit über Rilke als Mystiker in Tübingen bei Karl Heim promoviert. Nach dem Vikariat von 1934 bis 1936 war er von 1936 bis 1939 Assistent Heims in Tübingen. 1938 habilitierte er sich mit einer Arbeit über „Preußentum und Pr...
Biografie ansehenHermann Rudolf Münchmeyer
Hamburg
Geboren: 1875
Gestorben: 1950
Der 1845 gegründeten Außenhandels- und Bankfirma H. Münchmeyer (seit 1855 Münchmeyer & Co.) gelang durch den Ausbau der von Carl Georg Heinrich Franz Hermann Münchmeyer zuvor auf Haiti angebahnten Handelsbeziehungen, die später den gesamten westindischen Raum einbezogen, der Einstieg in die Gruppe der merchant bankers. Alwin Münchmeyer, der Sohn, war von 1869 bis 1895 erfolgreicher Partner (von 1884-1895 auch Mitglied der Handelskammer; sein Vater Hermann von 1864-1866). Seit dem 2. Juli 1900 war der Enkel des Grün...
Biografie ansehenProf. Dr. Robert Münzel
Wiesbaden
Geboren: 1859
Gestorben: 1917
Robert Münzel studierte seit 1878 Klassische Philologie und Geschichte an der Universität Bonn. Er schloss sein Studium 1883 mit der Promotion und 1884 mit der Prüfung für das höhere Lehramt ab. Danach trat er in den preußischen Bibliotheksdienst ein und gelangte in leitende Tätigkeiten an den Universitätsbibliotheken in Marburg (1891) und Berlin (1900), jeweils als Stellvertreter des Direktors. An seiner Berufung auf die Stelle des Direktors der Stadtbibliothek Hamburg im Jahre 1902, ein Amt, das er bis 1917 ausüb...
Biografie ansehenHenri Nannen
Emden
Geboren: 1913
Gestorben: 1996
Henri Nannen ist Gründer des Hamburger Nachrichtenmagazins „Stern“. Die Zeitschrift erschien ab August 1948, zunächst in Hannover, später in Hamburg. Obwohl Henri Nannen seine Anteile am „Stern“ bis 1951 verkaufte, vor allem an den Verleger Gerd Bucerius, blieb Nannen dem „Stern“ als Chefredakteur und Herausgeber bis in die 1980er Jahre verbunden. Erst 1983 zog er sich aus dem aktiven Journalismus zurück, nachdem die damals im „Stern“ veröffentlichten „Hitler-Tagebücher“ sich als Fälschungen entpuppten. Nichtsdesto...
Biografie ansehenChristopher Heinrich Nasemann
Hamburg
Geboren: 1792
Gestorben: 1861
Christopher Heinrich Nasemann, geb. 12.5.1792 in Hamburg, gest. 29.6.1861 ebd., Sohn des Hamburger Bäckermeisters Johann Heinrich Georg Nasemann und der Sophie Ulrike Melling. Nach Bäckerlehre bei seinem Vater 1813 Grobbäckermeister, 1828 Major des Bürgermilitärs, 1830 Ältermann der Grobbäcker-Brüderschaft in Hamburg. 14.7.1814 Heirat mit der Hamburger Arzttochter Johanna Elisabeth Jänisch.
Biografie ansehenFranz Heinrich Neddermeyer
Hamburg
Geboren: 1790
Gestorben: 1849
Franz Heinrich Neddermeyer, geboren 10.4.1790 in Hamburg, gestorben 7.10.1849 ebd., Sohn des Apothekers Joachim Bertram Neddermeyer und der Friederika Gossler. Nach Landwirtschaftslehre bis 1816 als Gutsverwalter in Schleswig-Holstein und Jütland tätig, dann Rückkehr nach Hamburg und hier seit 1820 Kanzlist des Hamburger Senats. Vermählt 21.4.1821 mit Edel Margaretha Bang.
Biografie ansehenGeorg Neidlinger
Weinheim
Geboren: 1839
Gestorben: 1920
Georg Neidlinger verließ um 1856 das rheinhessische Weinheim und ging in die USA, wohin bereits zwei seiner älteren Brüder ausgewandert waren. Es gelang ihm, wie diese in die Singersche Nähmaschinenfabrik, die Singer Manufactoring Company in New York, einzutreten. 1860 wurde Neidlinger ausgewählt, den Vertrieb der Nähmaschinen in Deutschland zu organisieren. Zu diesem Zweck ließ er sich in Hamburg nieder, wo er in den folgenden Jahren außerordentlich erfolgreich arbeitete: 15 Jahre nachdem er die eigenständige Firm...
Biografie ansehenRolf Nesch
(Ober)Esslingen
Geboren: 1893
Gestorben: 1975
1919 reiste Rolf Nesch das erste Mal nach Hamburg, um seinen Freund, den Hamburger Kaufmann Carl Vincent Krogmann, zu besuchen. Durch diese Freundschaft fand er in der Hansestadt schnell Anschluss an deren kulturelle Kreise, sodass er sich in der folgenden Zeit jährlich in Hamburg aufhielt, bis er 1929 nach Hamburg zog. Bevor er nach Hamburg umgezogen war, hatte er ein Studium der bildenden Künste absolviert. 1924 hatte er mehrere Wochen mit Ernst Ludwig Kirchner zusammengearbeitet, der ihm das Herstellen von Druck...
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