Johannes Kopp
Biografie
Der in Hessen/Darmstadt 1734 geborene Bauhof-Zimmermeister – 1767 Bauhofinspektor – Johannis Kopp arbeitete vielfach mit Tiltzig am gleichen Bau. Kopp war auch Nachfolger Tiltzigs in der Zeichenklasse der Bauhandwerker, und ebenfalls Schüler Sonnins. Die Zusammenarbeit erfolgte auch beim Bau des Eimbeckschen Hauses und beim Bau als Zimmermeister bei der Großen St. Michaeliskirche. Ferner bei der Erstellung von Gutachten für den baufälligen Turm von St. Katharinen und beim Abbruch und Neubau der Sakristei und des Kirchensaales. Gleichzeitig erstattete Kopp 1769/70 ein Gutachten über den baufälligen Turm von St. Jacobi, dessen Abbruch 1810 und Neubau 1826/27 nach einem Bauriß von H. Fersenfeldt erfolgte. 1768/69 war durch Kopp die 1813 abgebrannte Pesthofkirche vorm Altonaer Tor neuerbaut und 1781-85 der Neubau des Waisenhauses in der Admiralitätsstraße am Herrengrabenfleet erfolgt. Das Waisenhaus wurde 1943 zerstört, nachdem es nach 1842 als Rathaus genutzt worden war, bis das neue Rathaus 1897 fertig gebaut war. Johannis Kopp war 1796 in Hamburg verstorben.
Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust
Bilder, Dokumente und Medien
literaturhinweise