Helmut Echternach wirkte als Pastor, Systematischer Theologe und Schriftsteller in Hamburg. Von 1925 bis 1930 studierte er in Königsberg, Basel, Berlin und Greifswald Evangelische Theologie, Philosophie und Indische Philologie. 1928 wurde er in Königsberg zum Dr. phil., 1930 in Greifswald promoviert. Dort habilitierte er sich 1931 für Systematische Theologie und Religionsphilosophie; 1938 legte er seine venia legendi nieder. 1929 absolvierte er in Königsberg die erste, 1932 in Stettin die zweite theologische Prüfun...
Johanna Margaretha Eding war eine Hamburger Bürgerin, die 1762 in ihrem Testament verfügte, dass nach ihrem Tod ihr gesamtes Vermögen in Höhe von 850 Mark die St. Jacobi Kirche erhalten sollte. Der Hauptpastor von der St. Jacobi Kirche sollte jedes Jahr zu Weihnachten zwölf Wäschegarnituren an bedürftige Frauen verteilen. Das Testament von Johanna Margaretha Eding hat folgenden Inhalt: „solange die Sonne scheint und der Wind weht“ soll die Stiftung für zwölf bedürftige Frauen je ein "Hemd" von dem Geld und deren Zi...
Axel Eggebrecht ist ein bedeutender Journalist und Schriftsteller der Nachkriegszeit. Zunächst als Leiter des Ressorts Innenpolitik in der Abteilung Wort beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) und später als freier Mitarbeiter beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie als Leiter des NDR-Nachwuchsstudios prägte er den Rundfunk in der Bundesrepublik entscheidend mit. Gemeinsam mit Peter von Zahn war Axel Eggebrecht von 1946 bis 1947 Herausgeber der „Nordwestdeutschen Hefte“. In seiner umfassenden Berichterstattung vom...
Joachim Gerhard Eggers ist der einzige Hamburger Nachtwächter, von dem wir wissen, dass er Gedichte schrieb. Sich in seiner nächtlichen Obhut sicher fühlende einflussreiche Bürger veranlassten großzügig die Buchausgabe 1820 dieses poetischen Nachtwächters. Geboren am 24. Januar 1777 in Hamburg, früh war er verwaist, seine Schulbildung dürftig, seine Lebensumstände immer ärmlich. Aber er las heimlich oder in seinen Freistunden und bildete sich autodidaktisch weiter. Durch Gottscheds Schriften erwachte seine Liebe zu...
Auf Ausflügen in den Niederelberaum sammelte Julius von Ehren die Inspiration für seine Bilder der Landschaft und des bäuerlichen Lebens. Anders als viele seiner Malerkollegen skizzierte er nicht nur das Motiv vor Ort, um es später in einem Atelier auf die Leinwand zu übertragen, sondern stellte bereits dort die fertigen Bilder her. Des Weiteren malte er Stillleben und Bildnisse, sein Lieblingsmotiv stellten allerdings Enten dar. Die Farben, die er für seine Bilder verwendete, waren sehr kräftig und sein Malstil im...
Alfred Ehrhardt (1901-1984) war ein universal talentierter Künstler. Er war gelernter Organist und Chorleiter, dann Lehrer für Musik und Kunst an einer reformpädagogischen Schule, und schließlich Kunstpädagoge und Maler, bevor er Fotograf und Kulturfilmer wurde. Nach einem Aufenthalt am Dessauer Bauhaus im Wintersemester 1928/29, wo er von Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer entscheidend geprägt wurde, übertrug er das Konzept des Bauhaus-Vorkurses auf seinen Kunstunterricht mit den Kinder...
Alfred Ehrhardt (1901-1984) war ein universal talentierter Künstler. Er war gelernter Organist und Chorleiter, dann Lehrer für Musik und Kunst an einer reformpädagogischen Schule, und schließlich Kunstpädagoge und Maler, bevor er Fotograf und Kulturfilmer wurde. Nach einem Aufenthalt am Dessauer Bauhaus im Wintersemester 1928/29, wo er von Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer entscheidend geprägt wurde, übertrug er das Konzept des Bauhaus-Vorkurses auf seinen Kunstunterricht mit den Kinder...
Franz Ferdinand war das dritte Kind und einziger Sohn des Hamburger Kaufmanns Franz Ferdinand Eiffe (1789-1856) und der Frances Tode (1800-1827). Wie sein Vater übte er in Hamburg den Beruf des Kaufmanns aus. Hier betätigte er sich unter anderem auch als Vorsitzender von den Aufsichtsräten der: Anglo Deutschen Bank; Deutschen Transatlantischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft (Adler Linie); und der Hanseatischen Baugesellschaft. Besonders aktiv setzte er sich für zahlreiche bürgerliche Ehrenämter ein. So war Eiffe Mit...
In Friedrich Einhoffs Kunstwerken war das Abbild des Menschen zentral, welches er in Einzelfiguren oder auch Figurengruppen auf der Leinwand festhielt. Jedoch versuchte er nicht, die Menschen als Individuen darzustellen, sondern bemühte sich vielmehr um eine allgemeine Erfassung des Menschen. Denn an Stelle von persönlicher Merkmalen sind Friedrich Einhoffs Figuren mit konventionellen Kleidern versehen und führen statische Bewegungen aus. Auch besteht für den Betrachter keine Möglichkeit zur Kommunikation, sodass d...
Ernst Eitner, geb. 30.08.1867 in Hamburg, gest. 28.08.1955 in Hummelsbüttel. Nach Besuch der Kunstgewerbeschule in Hamburg 1887-1890 Studium an der Akademie in Karlsruhe, 1891 in Düsseldorf und 1892 in Antwerpen. Seitdem in Hamburg als Maler ansässig. 1894-1909 Lehrer an der Malschule Valeska Röver; Gründungsmitglied des hamburgischen Künstlerclubs von 1897. Zahlreiche Studienreisen nach Frankreich, Norwegen, Italien und England.
Konrad Ekhof galt als einer der besten Schauspieler des 18. Jahrhunderts. Er entwickelte einen Stil der realistischen Darstellung und wurde wegen seiner Erfolge, die er auf vielen deutschen Bühnen errang, schon zu Lebzeiten als "Vater der deutschen Schauspielkunst" bezeichnet. Von 1767 bis 1769 war er Mitglied der Schauspieltruppe im Nationaltheater am Gänsemarkt. In dieser Zeit erreichte er in Zusammenarbeit mit Lessing und Schröder den Höhepunkt seiner Schauspielkunst.
1879 geboren in Hamburg; 1898 - 1902 Architekturstudium in Karlsruhe und München; 1902-04 für Hermann Billing tätig; 1904 trat er dem Büro Frejtag & Wurzbach bei; 1910 Umbenennung in Frejtag & Elingius; Er war Mitglied im Deutschen Werkbund und förderte den Verein Vierländer Kunst und Heimatkunde; Entwarf vorwiegend Backsteinfassaden und neigte somit zum Konservativen; 1921 trat Gottfried Schramm in das Büro ein; Nachdem Tode von Frejtag 1927, Umbenennung in Elingius & Schramm; Arbeitsgebiete waren vor allem Einfam...
Ilse Elsner war eine wichtige Hamburger Journalistin und Politikerin der frühen Nachkriegszeit. Als eine der ersten Frauen setzte sie sich ab 1945 journalistisch und politisch erfolgreich in den bislang von Männern dominierten Metiers der Wirtschafts- und Sozialpolitik durch. Sie saß sowohl im Deutschen Bundestag als auch im Hamburger Senat und schrieb für Hamburger wie für überregionale Zeitungen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Ilse Elsner“.
Fanny Elßler, geb. 23.6.1810 in Wien, gest. 27.11.1883 ebd., Tochter des fürstlichen Bediensteten Johann Elßler und der Stickerin Therese Prinster. Gefeierte Tänzerin ihrer Zeit mit Verpflichtungen in ganz Europa. Verheiratet 1834 mit dem Direktor der italienischen Oper in Paris, Louis Vernon; nach der Scheidung mit dem Prinzen Leopold von Bourbon-Sizilien und dem Tänzer Anton Stuhlmüller. 1843 erstes Gastspiel in Hamburg. 1851-1855 ständiger Aufenthalt in Hamburg, seitdem wieder in Wien.
Nach dem Besuch des Johanneums studierte George Heinrich Embden in Heidelberg, Berlin und Göttingen Jura. Zum Dr. jur. promoviert kehrte er nach Hamburg zurück und erwarb das Bürgerrecht am 30. Mai 1862, um sich als Advokat niederzulassen. In diesem Beruf erwarb er sich einen besonderen Ruf, nachdem er als Sachverständiger in einem Handelsprozess vor einen Londoner Gerichtshof bestellt wurde. Er widmete sich vorwiegend handels- und wirtschaftspolitischen Studien und wurde am 26. April 1872 Consulent und erster Sekr...
Als zweites Kind des Textilfabrikanten Jacob Emden und dessen Ehefrau Mathilde wurde Max Emden in eine wohlhabende jüdische Hamburger Kaufmannsfamilie hineingeboren. 1893 ließ er sich protestantisch taufen. Emden studierte Chemie und wurde 1898 in Leipzig promoviert. 1904 trat er als Teilhaber neben seinem Vater Jacob und seinem Onkel Hermann in die Firma M. J. Emden & Söhne ein, ein „Engroshaus in sämtlichen Waren der Textilindustrie und Kurzwaren“. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1823 zurück....
Kurt Emmerichs Stimme als Sportreporter des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war legendär. Sie galt als die „Stimme des Nordens“ bei den Konferenzschaltungen der Bundesligaspiele, sie prägte die Sportberichterstattung im Radio am Samstagnachmittag. Sie begleitete viele Spiele des HSV in den europäischen Wettbewerben und der deutschen Nationalmannschaft bei Europa- und Weltmeisterschaften. 1982 wählten die „Hör zu“-Leser Emmerich zum beliebtesten Reporter der Fußball-Weltmeisterschaft in Spanien und er erhielt das „Gol...
Julius Engel wurde am 27.8.1842 in Schleswig geboren. 1867 schloss er sein Jurastudium in Heidelberg und Kiel mit dem Staatsexamen ab. 1912 erhielt er von der juristischen Fakultät in Kiel die Ehrendoktorwürde. Zunächst arbeitete er als Amtssekretär in Reinbek, wechselte jedoch im selben Jahr als Assessor an das Amtsgericht in Albersdorf. Zwischen 1868 und 1880 war er als Notar und Rechtsanwalt in Neumünster tätig, hiernach wurde er Amtsrichter in Hamburg. In schneller Folge wurde er hier Richter am Landgericht, La...
Friedrich „Fritz“ Engelke war ein lutherischer Theologe und Pastor sowie Leiter des Rauhen Hauses. Nach Erhalt des Reifezeugnisses in Schleswig 1898 studierte er bis 1899 Theologie in Berlin, im Sommersemester 1899 Theologie und Philosophie in Straßburg, 1899 bis 1900 Philosophie in Berlin. 1901 arbeitete er Hauslehrer in Konstantinopel, anschließend studierte er von 1902 bis 1903 Theologie in Kiel. Im Oktober 1904 legte er dort die erste Theologische Prüfung ab. 1904/1905 leistete er den einjährigen Militärdienst...
Hans Engelland war ein lutherischer Pastor und Professor für Systematische Theologie. Engelland legte 1923 am Gymnasium in Rendsburg die Reifeprüfung ab. Anschließend studierte er Evangelische Theologie in Tübingen, Göttingen und Berlin. Vom Herbst 1928 bis zum Frühjahr 1931 war er Assistent Karl Heims in Tübingen, bei dem er am 10. Mai 1930 mit Auszeichnung promoviert wurde und sich im selben Jahr mit einer Arbeit über Glauben und Handeln bei Melanchthon habilitierte. Bis 1932/33 hielt er systematisch-theologische...