Henri Nannen ist Gründer des Hamburger Nachrichtenmagazins „Stern“. Die Zeitschrift erschien ab August 1948, zunächst in Hannover, später in Hamburg. Obwohl Henri Nannen seine Anteile am „Stern“ bis 1951 verkaufte, vor allem an den Verleger Gerd Bucerius, blieb Nannen dem „Stern“ als Chefredakteur und Herausgeber bis in die 1980er Jahre verbunden. Erst 1983 zog er sich aus dem aktiven Journalismus zurück, nachdem die damals im „Stern“ veröffentlichten „Hitler-Tagebücher“ sich als Fälschungen entpuppten. Nichtsdesto...
Christopher Heinrich Nasemann, geb. 12.5.1792 in Hamburg, gest. 29.6.1861 ebd., Sohn des Hamburger Bäckermeisters Johann Heinrich Georg Nasemann und der Sophie Ulrike Melling. Nach Bäckerlehre bei seinem Vater 1813 Grobbäckermeister, 1828 Major des Bürgermilitärs, 1830 Ältermann der Grobbäcker-Brüderschaft in Hamburg. 14.7.1814 Heirat mit der Hamburger Arzttochter Johanna Elisabeth Jänisch.
Franz Heinrich Neddermeyer, geboren 10.4.1790 in Hamburg, gestorben 7.10.1849 ebd., Sohn des Apothekers Joachim Bertram Neddermeyer und der Friederika Gossler. Nach Landwirtschaftslehre bis 1816 als Gutsverwalter in Schleswig-Holstein und Jütland tätig, dann Rückkehr nach Hamburg und hier seit 1820 Kanzlist des Hamburger Senats. Vermählt 21.4.1821 mit Edel Margaretha Bang.
Georg Neidlinger verließ um 1856 das rheinhessische Weinheim und ging in die USA, wohin bereits zwei seiner älteren Brüder ausgewandert waren. Es gelang ihm, wie diese in die Singersche Nähmaschinenfabrik, die Singer Manufactoring Company in New York, einzutreten. 1860 wurde Neidlinger ausgewählt, den Vertrieb der Nähmaschinen in Deutschland zu organisieren. Zu diesem Zweck ließ er sich in Hamburg nieder, wo er in den folgenden Jahren außerordentlich erfolgreich arbeitete: 15 Jahre nachdem er die eigenständige Firm...
1919 reiste Rolf Nesch das erste Mal nach Hamburg, um seinen Freund, den Hamburger Kaufmann Carl Vincent Krogmann, zu besuchen. Durch diese Freundschaft fand er in der Hansestadt schnell Anschluss an deren kulturelle Kreise, sodass er sich in der folgenden Zeit jährlich in Hamburg aufhielt, bis er 1929 nach Hamburg zog. Bevor er nach Hamburg umgezogen war, hatte er ein Studium der bildenden Künste absolviert. 1924 hatte er mehrere Wochen mit Ernst Ludwig Kirchner zusammengearbeitet, der ihm das Herstellen von Druck...
Paul Neumann, geboren am 20.06.1880 in Chemnitz, gestorben am 17.08.1961 in Hamburg, Sohn eines Sängers. Als Schriftsteller in Hamburg tätig. Engagiert in der Arbeiterbildungspolitik; 1923 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1925 Senator, 1933 des Amtes enthoben. Seit 1938 Leiter des Volksliedarchivs der Hansestadt Hamburg.
Georg Balthasar Neumayer, seit 1900 Ritter von Neumeyer, war ein Geophysiker und Polarforscher. Nach dem Studium in München und der Promotion leitete er von 1857 bis 1864 das Flagstaff Observatorium für Geophysik, Magnetismus und Nautik in Melbourne und unternahm in diesen Jahren zahlreiche Expeditionen und Vermessungen im Inneren Australiens. Nach freier Forschungstätigkeit war er in den Jahren 1872 bis 1876 am Hydrographischen Amt in Berlin angestellt. 1876 gründete er die Deutsche Seewarte in Hamburg und leitete...
Erdmann Neumeister, geboren 12.05.1671 in Üchtritz/Thüringen, gestorben 18.08.1756 in Hamburg. Nach theologischem Studium in Leipzig als Prediger in Bibra bei Naumburg, am Hof zu Sachsen-Weißenfels und in Sorau/Niederlausitz tätig. Seit 1715 Hauptpastor an der Jacobikirche in Hamburg. 24.11.1697 Heirat mit Johanna Elisabeth Meister. Bedeutender Kirchenlieddichter des Spätbarock, Verfasser zahlreicher geistlicher Kantaten, die u. a. von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach vertont wurden.
1878 geboren in Hamburg; Eigens Architekturbüro in der Kaiserzeit; Beteiligt an dem Bau der Großwohnsiedlung Jarrestadt; Er erbaut ein Kontorhaus; 1962 Tod in Hamburg
1925-1927 Besuch der Kunstgewerbeschule in Kiel, Tiefbauschule Rendsburg, Höhere Schule für Hoch- und Tiefbau Hamburg 1927-1929 Mitarbeiter bei Karl Schneider in Hamburg 1931 Gründung eines eigenen Büros 1933 17 Hamburger Architekten vereinigen sich zur "Baustube", darunter Konstanty Gutschow, Richard Laage, Herbert Sprotte und Peter Neve). Ende Juli 1933 wird die Baustube von der Stadt aufgelöst 1935 Partnerschaft mit Herbert Sprotte um 1939 Als Architekt für den kriegswichtigen Einsatz verpflichtet 1944 Als Solda...
Paul Nevermann wurde am 5.2.1902 in Hamburg geboren. Nach seinem Volksschulabschluss erlernte er den Beruf des Schlossers und Maschinenbauers und engagierte sich in der Arbeiterjugend sowie dem Metallarbeiterverband. Bereits 1920 trat er der SPD bei. Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Hamburger Arbeiterabiturientenkurses bekam er ein Stipendium, studierte in Hamburg und Halle Jura und promovierte. 1933 wurde er zum Stadtverordneten in Altona gewählt und war für kurze Zeit als ehrenamtlicher Senator Mitglie...
Der Sohn des Bankiers Henry Louis Newman gründete 1896 die Firma Henry Newman, die schon bald zu den führenden Getreide-Handelshäusern Deutschlands gehörte. Aufgrund seiner Kenntnisse um diesen Rohstoff war Henry Percy Newman als Berater Wilhelms II. und im preußischen Landwirtschaftsministerium tätig. Politisch stand er zunächst den politischen Ideen Friedrich Naumanns nahe, rückte jedoch „in späteren Jahren von allen volksfreundlichen Bestrebungen merklich ab“, so der Hamburger Richter, Kunstsammler und Mäzen Gus...
Robert Nhil (eigentlich Reinhold Stegmüller), geb. 18.07.1858 in Hamburg, gest. 31.10.1938 ebd., Sohn des Kaufmanns Carl Stegmüller. Nach Architekturstudium in München dort Schauspielunterricht. Nach Bühnenstationen in Esslingen, Meiningen, Oldenburg und Dresden 1889-1892 am Thalia-Theater in Hamburg, 1892-1895 in Wien. 1895 Rückkehr nach Hamburg, zunächst am Thalia-Theater, seit 1900 am Deutschen Schauspielhaus. Das Bild zeigt ihn in der Rolle des Grafen Zeppelin.
Carsten Nicolaisen war ein Kirchenhistoriker, der an der Hamburger Universität die Arbeitsstelle für die Erforschung der Geschichte des Kirchenkampfes mit aufbaute und wichtige Beiträge zur Kirchengeschichte der Stadt publizierte. Ab 1954 studierte er drei Jahre Evangelische Theologie, Germanistik, Philosophie und Pädagogik in Göttingen, wo er im Februar 1957 das Philosophikum bestand. Seit dem Sommersemester 1957 setzte er das Studium der Theologie und Germanistik in Hamburg fort und legte dort im Juli 1959 das er...
Friedrich Nieland war ein Hamburger Holzhändler, der vor allem als antisemitischer Publizist bekannt wurde und Ende der fünfziger Jahre einen großen Justizskandal auslöste. Er wuchs in Hamburg auf, besuchte die Volksschule und absolvierte eine Zimmererlehre sowie die Baugewerbeschule. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat. Seit Dezember 1919 war er als selbstständiger Holzhändler in St. Georg tätig. Mitglied der NSDAP war Nieland nicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er 1949 mit seiner Firma nach Wellingsbüttel. Überre...
Agathon Friedrich Woldemar Nissen, geb. 1832 in Nienstedten, gest. 28.12.1896 in Hamburg, Sohn des Kaufmanns Agathon Wilhelm Woldemar Nissen und der Louise Jacob. Kaufmann in Hamburg, seit 1884 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hapag. Vermählt 28.11.1863 mit Julie Auguste Louise Weinkauff.
1925 - 31 Studium an der TH Dresden und TH Berlin 1931 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1946 - 53Arbeitsgemeinschaft mit Carl-Friedrich Fischer in Hamburg 1954 - 65 Mitglied der Kommission für den Wiederaufbau Helgolands 1955 - 71 Professor für Gebäudelehre an der HfbK Hamburg 1979 - 95 Büropartnerschaft mit Hartmann Schlutz und Peter Martinius __Jan Lubitz _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv
Johann Heinrich Nolte, geboren am 12.02.1739 in Hamburg, gestorben am 21.04.1824 in Ratzeburg. Sohn des Kaufmanns Paul Nolte und der Catharina Isabella Franck. Kaufmann, seit 1755 in Livorno tätig und 1781-1787 dort hamburgischer Generalkonsul. 1790 Rückkehr nach Hamburg, 1810 Übersiedlung nach Schwerin und 1816 nach Ratzeburg. Vermählt 22.02.1779 mit Anna Catharina Matsen.
Vincent Otto Nolte, geboren am 21.11.1779 in Livorno, gestorben am 19.08.1856 in Paris, Sohn des in Hamburg ansässigen Kaufmanns und Konsuls Johann Heinrich Nolte und der Anna Katharina Matsen. Als Kaufmann in Frankreich, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten von Amerika, in Italien und der Türkei tätig. 1817-1830 Hamburger Konsul in New Orleans. Vermählt 1820 mit Louise Fevé.
Valentin Anton Noodt war ein Sohn von Lorenz Andreas Noodt (1743-1809), Lehrer an der Hamburger Gelehrtenschule des Johanneums, und Anna Adelheid geborene Lappenberg (1754-1829), gebürtig aus Hamelwörden. Nach dem Besuch des Johanneums, wo der spätere Theologe August Neander (1789-1850) zu seinen Mitschülern zählte, und des Akademischen Gymnasiums studierte Noodt Evangelische Theologie zunächst in Göttingen, dann 1809-1810 an der Humboldt-Universität (damals: Universität zu Berlin), um erst 1816, nach seiner Militä...