Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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1.223 Persönlichkeiten

Johann Martin Lappenberg

Hamburg

Geboren: 1794

Gestorben: 1865

Johann Martin Lappenberg war Archivar und Sekretär des hamburgischen Senats, Historiker und langjähriger Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte. Seit dessen Gründung im Jahr 1839 etablierte er den Verein als wichtigste Adresse zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit der hamburgischen Geschichte. Gleichzeitig diente unter seiner Führung der Verein der Verbreitung des historischen Wissens über Hamburg und wurde damit zum Publikumsverein. In seiner Zeit war Lappenberg ein in ganz Deutschland anerkannter...

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Johannes August Lattmann

Hamburg

Geboren: 1858

Gestorben: 1936

Der Bruder von Antonie Amsinck, wurde, nachdem er in Hamburg sowie in Spanien, Portugal und New York kaufmännische Kenntnisse erworben hatte, 1886 Teilhaber des Handelsunternehmens und Finanzhauses G. Amsinck & Co. in New York. 1901 kehrte er nach Hamburg zurück, lebte hier als Privatier und engagierte sich vor allem im sozialen Bereich. Der als fortschrittlich geltende Lattmann wurde 1912 Senator und bekleidete dieses Amt bis 1919. Er war u.a. Präses der Armenanstalt, der Behörde für öffentliche Jugendfürsorge und...

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Dr. phil. Lic. theol. Hermann Friedrich Johannes Carl Lau

Lübeck

Geboren: 1882

Gestorben: 1964

Hermann Lau war ein lutherischer Theologe und Schulleiter. Nach dem Abitur in Lübeck 1901 studierte er von 1901 bis 1905 Evangelische Theologie und Philologie in Erlangen, Berlin und Kiel. 1905 legte er das erste theologische Examen in Lübeck ab und arbeitete 1905/06 als Hilfslehrer am Katharineum. 1907/08 studierte er weiter in Kiel und bestand dort 1908 die erste Lehramtsprüfung für die Fächer Religion. Hebräisch, philosophische Propädeutik und Latein. Das Seminarjahr verbrachte er 1909 am Gymnasium zu Kiel, das...

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Prof. Dr. Ferdinand Hermann Heinrich Dietrich Lauenstein

Hildesheim

Geboren: 1874

Gestorben: 1943

Ferdinand Lauenstein war von 1924 bis 1934 Leiter der Oberrealschule Eppendorf. Nach der Reifeprüfung 1893 studierte er in Leipzig und Göttingen Theologie und Germanistik, wobei er sich besonders mit deutschen Dialekten und dem Alten Testament beschäftigte. 1897/98 legte er in Hamburg das Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab und war wissenschaftlicher Hilfslehrer am Knabeninstitut der Internatsschule Lucius in Echzell (Wetterau). Von 1898 bis 1899 absolvierte er das Anleitungsjahr und 1899/1900 das Probejahr am W...

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Prof. Dr. Otto Lauffer

Weende bei Göttingen

Geboren: 1874

Gestorben: 1949

Otto Laufer studierte Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Göttingen, Berlin und München und wurde 1896 promoviert. Von 1897 bis 1902 war er Museumsassistent am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Danach wechselte er an das Historische Museum in Frankfurt am Main, wo er zunächst als Assistent, seit 1907 dann als Direktor tätig war. Von 1908 an baute er als Gründungsdirektor das 1922 eröffnete Museum für Hamburgische Geschichte auf, welches er bis 1946 leitete. Seit 1919 war Laufer zudem Professor für...

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Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Kurt Rudolf Hermann Anton Leese

Gollnow/Pommern

Geboren: 1887

Gestorben: 1965

Kurt Leese war ein liberaler Hamburger Pastor und Philosophieprofessor. Nach der Reifeprüfung 1906 studierte er Evangelische Theologie und Philosophie an der Theologischen Schule Bethel sowie in Rostock, Straßburg und Berlin, wo er 1910 und 1912 die beiden theologischen Prüfungen ablegte. 1912 wurde er in Kiel in Theolo­gie promoviert und als Geistlicher nach Danzig berufen; 1915 wurde er Pastor in Kirch-Baggendorf, Vorpommern. 1921 übernahm er eine Pastorenstelle in Hamburg-St. Georg. Neben seiner kirchlichen Täti...

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Carl von Leesen

Nienstedten

Geboren: 1804

Gestorben: 1858

Carl von Leesen, geboren 1804 in Nienstedten, gestorben 6.5.1858 in Hamburg, Sohn des Kaufmanns Detlef von Leesen und der Rosina Elisabeth Reder; Kaufmann in Hamburg, in zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern tätig; vermählt 7.12.1833 mit Mathilde Meyer, nach deren Tod zweite Eheschließung 18.1.1839 mit Auguste Amalie Loehr.

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Prof. Dr. Dr. h.c. Johann Georg Christian Lehmann

Haselau bei Uetersen

Geboren: 1792

Gestorben: 1860

Johann Georg Christian Lehmann, Sohn des Pastors Johann Gottlieb Lehmann und seiner Frau Maria Elisabeth Zornikel, studierte in Kopenhagen und Göttingen Medizin und wurde 1813 zum Dr. med. sowie 1814 zum Dr. phil. in Jena promoviert. Seit 1818 war er als Professor für Naturwissenschaften am Akademischen Gymnasium in Hamburg tätig und zugleich Bibliothekar der Stadtbibliothek. 1821 legte er unter Mitwirkung des Landschaftsgärtners und Pflanzensammlers Johann Heinrich Ohlsdorf den Botanischen Garten in Hamburg an und...

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Johannes Christian Eugen Lehmann

Hamburg

Geboren: 1826

Gestorben: 1901

Johannes Christian Eugen Lehmann, geboren 9.9.1826 in Hamburg, gestorben 21.2.1901 ebd., Sohn des Prof. Dr. Christian Lehmann und der Dorothea Baltzer. Nach Jurastudium in Berlin, Göttingen und Heidelberg 1859 Promotion zum Dr. jur. Seitdem als Advokat in Hamburg tätig. 1879 Wahl zum Senator, 1894 zum Bürgermeister in Hamburg. Vermählt 24.9.1859 mit Emma Margaretha Kellinghusen.

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Florian Leis-Bendorff

Hamburg

Geboren: 1969

Gestorben: 2005

Florian Leis-Bendorff absolvierte ein Studium an der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst, arbeitete danach als Tontechniker und Musiker und feierte ab 1992 als Gitarrist bei der österreichischen Alpenrockband "Schürzenjäger" große Erfolge. Leis-Bendorff beging 2005 Selbstmord.

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Joachim Lemmermann

Hamburg

Geboren: 1622

Gestorben: 1704

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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Peter von Lengercke

Hamburg

Geboren: 1651

Gestorben: 1709

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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Prof. Dr. Hermann Albert Dietrich Lenhartz

Ladbergen

Geboren: 1854

Gestorben: 1910

Geboren im westfälischen Ladbergen, besuchte Hermann Lenhartz das Gymnasium in Minden und studierte anschließend Medizin in Marburg, Göttingen und Leipzig. 1877 wurde er promoviert. Von 1879 bis 1883 war er Assistent an der Medizinischen Klinik in Leipzig, in den folgenden drei Jahren praktizierte er dort als Arzt für Allgemeinmedizin. 1886 habilitierte er sich auf dem Gebiet der Inneren Medizin und wurde 1893 außerordentlicher Professor und Leiter der Leipziger Poliklinik. Zwei Jahre später ging er, u.a. auf Initi...

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Wilhelm Lesser

Geboren: 1813

Gestorben: 1889

Wilhelm Lesser, geb. 1813, gest. 12.02.1889 in Kiel. Nach Verwaltungslaufbahn in preußischen Diensten 1870-1882 der erste Bürgermeister von Wandsbek. 1887 Ernennung zum Wandsbeker Ehrenbürger.

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Gotthold Ephraim Lessing

Kamenz/Oberlausitz

Geboren: 1729

Gestorben: 1781

Gotthold Ephraim Lessing wurde als Sohn des Predigers Gottfried Lessing und seiner Frau, der Pastorentochter Justina Feller, am 22. Januar 1729 in Kamenz, heute im Landkreis Bautzen, Sachsen, geboren. Mit dem Abitur auf der Fürstenschule St. Afra in Meißen 1746 endete auch die bürgerliche Kontinuität seines Lebens. Als er sein wechselvolles Studium mit dem akademischen Grad als Magister der freien Künste 1752 abschloss, war er schon längst zum Schriftsteller geworden; hatte Gedichte, Erzählungen und auch schon die...

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Max Leuteritz

Ockrilla

Geboren: 1884

Gestorben: 1949

Max Leuteritz wurde am 27.4.1884 im sächsischen Ockrilla geboren. Er machte eine Ausbildung zum Maurer und Stuckateur und war in diesem Beruf einige Jahre tätig. Nebenbei war er in der freien Gewerkschaftsbewegung aktiv. Seit 1902 war er Mitglied der SPD, wo er zeitweise als Parteisekretär und Vorsitzender der SPD Landesorganisation Hamburg tätig war. Zwischen 1919 und 1933 saß er für die SPD in der Hamburger Bürgerschaft, wo er 1928 zum Präsidenten gewählt wurde. Unter den Nationalsozialisten kam er 1933 für einig...

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Adolph Lewisohn

Hamburg

Geboren: 1849

Gestorben: 1938

Adolph Lewisohn wurde zwar in Hamburg geboren, verbrachte aber den größten Teil seines Berufslebens in den USA. 1867 ging er als Vertreter der väterlichen Hamburger Firma Samuel Lewisohn jr. nach New York, um dort seine beiden Brüder Julius und Leonhard zu unterstützen. Die Firma handelte u.a. mit Borsten. 1878 stiegen Adolph und Leonhard in den Kupferhandel ein und wandten sich auch der Produktion und der Verarbeitung von Kupfer zu. 1887 löste sich die New Yorker Filiale Lewisohn Brothers vom Hamburger Haupthaus....

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Alfred Lichtwark

Hamburg-Reitbrook

Geboren: 1852

Gestorben: 1914

Der Sohn des Müllers Friedrich Carl Lichtwark und seiner zweiten Frau Helene Johanne Henriette, geb. Bach, kam im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie nach Hamburg, nachdem der Vater Hof, Mühle und Vermögen verloren hatte. Nach Schulabschluss war Alfred Lichtwark seit 1867 als Hilfslehrer tätig. Erst im Alter von 27 Jahren konnte er nach intensiven Privatstudien ohne Abitur die Universität Leipzig besuchen. 1885 wurde er dort mit der Arbeit "Die Kleinmeister als Ornamentisten" promoviert. Ein Jahr später wurde...

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Rolf Liebermann

Zürich

Geboren: 1910

Gestorben: 1999

Parkett Reihe 1, Platz 3 – in der Hamburgischen Staatsoper war dieser Stuhl so legendär wie unverkäuflich. Denn er war reserviert für den Operndirektor Rolf Liebermann, der auf seinem Stammplatz während der 14 Jahre seiner Intendanz kaum eine Aufführung im eigenen Haus verpasst hat. Rolf Liebermann, der gebürtige Schweizer und Großneffe des Malers Max Liebermann, kam 1959 als Wunschkandidat von Bürgermeister Max Brauer an die Hamburger Staatsoper. Und der Jurist und Komponist, der zuvor zwar die Musikabteilung des...

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Dr. Rahel Liebeschütz-Plaut

Leipzig

Geboren: 1894

Gestorben: 1993

Rahel Liebeschütz-Plaut war die erste Frau, die 1923 im Fach Physiologie an der Medizinischen Fakultät des Krankenhauses Eppendorf in Hamburg habilitiert wurde. Vor ihr waren dies nur Adele Hartmann (1918 in Anatomie in München) und Selma Meyer (1922 im Fach Kinderheilkunde in Düsseldorf) gelungen. Als Rahel Plaut 1924 den Historiker Hans Liebeschütz heiratete, verlor sie auf Grund eines Doppelverdienerbeschlusses des Hamburger Senats ihre Forschungsstelle. Als Privatdozentin blieb sie dem Physiologischen Institut...

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Daniel Lienau

Hamburg

Geboren: 1739

Gestorben: 1816

Daniel Lienau war der Hamburger Bürgermeister, der die Stadt als ältester Bürgermeister und Generalissimus durch die schwierige Franzosenzeit führte. Bereits sein Vater, Hinrich Christoph Lienau, hatte der Stadt als Senator gedient. Daniel Lienau besuchte das Johanneum und war dort so erfolgreich, dass er zum Primus der ersten Klasse aufstieg. Gesundheitliche Probleme bewogen ihn zum Abbruch des Studiums. Statt dessen reiste er nach Bordeaux, wo sein Bruder Vincent das Handelsgeschäft Frères Lienau &. Comp., das se...

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Hinrich Christoph Lienau

Geboren: 1704

Gestorben: 1770

Die Familie Lienau stammte ursprünglich aus Stade. Wie jedoch der Nekrolog seines bekannteren Sohnes, des Bürgermeisters Daniel Lienau berichtet, hatte sich die Familie bereits vor dessen Bürgermeisterwahl um die Stadt verdient gemacht. Schon Hinrich Christoph Lienau hatte zahlreiche Ämter in Hamburg inne. So war er unter anderem ab 1741 Adjunkt am Kirchenkollegium von St. Petri und gehörte ab 1742 dem Niedergericht an. Ab 1748 war er Kriegskommissar, an 1749 Fortifikationsbürger und ab 1751 Zuchthausprovisor. 1760...

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Hans Liesche

Hamburg

Geboren: 1891

Gestorben: 1979

Hans Liesche war ein überragender Hamburger Leichtathlet, mehrfacher Deutscher Meister im Hochsprung und Silbermedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Seinen ersten deutschen Titel gewann der gelernte Schiffsbauer 1911, als er eine Höhe von 1,82 Metern überwand. Der 1.88 Meter große und nur 67 Kilogramm schwere Sportler wiederholte diesen Erfolg 1912, 1913 und 1915. Er startete für den Eimsbütteler Turnverband (ETV). In Stockholm musste er sich mit 1.91 Metern nur dem Amerikaner Alma Richa...

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