Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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1.223 Persönlichkeiten

Jacob Sillem

Hamburg

Geboren: 1620

Gestorben: 1693

Seit 1653 wurde Barthold Moller von dem Spross einer angesehenen Hamburger Kaufmanns- und Senatorenfamilie, Jacob Sillem (Syllm) tatkräftig unterstützt. Dieser hatte sich nach eingehenden juristischen Studien und ausgedehnten Reisen durch ganz Europa seit 1645 als Lizentiat der Rechte unterhalb der Senatsebene um das öffentliche Wohl verdient gemacht. Als Senator oblag ihm zunächst die Verwaltung des an der Elbmündung liegenden Amtes Ritzebüttel, dann als Prätor die innerstädtische Rechtspflege bis er 1659 als Gesa...

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Martin Garlieb Sillem

Hamburg

Geboren: 1769

Gestorben: 1835

Martin Garlieb Sillem, geb. 18.6.1769 in Hamburg, gest. 24.2.1835 ebd., Sohn des Hamburger Syndicus Garlieb Sillem und der Hamburger Senatorentochter Johanna Margarethe Schele. Kaufmann in Hamburg. Seit 1814 Senator, seit 1829 Bürgermeister in Hamburg. 16.5.1825 Heirat mit Charlotte Dorothea Pechlin, verw. Schuback.

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Johann Heinrich Simon

Hamburg

Geboren: 1641

Gestorben: 1713

Johann Heinrich Simon d. Ä., geboren 24.1.1641 in Hamburg, gestorben 3.4.1713 ebd., Sohn des Predigers Franz Simon und dessen erster Ehefrau, der Predigerstochter Elisabeth Pape. Nach Studium der Theologie in Jena Wechsel zum Jurastudium mit Promotion 1667 in Straßburg. Seit 1670 als Advokat in Hamburg tätig, 1689 Berufung zum Senatssyndicus. Erste Eheschließung 15.6.1674 mit der Bürgermeisterstochter Elisabeth Maria Pauli, nach deren Tod zweite Heirat 1693 mit der Bürgermeisterstochter Gertrud Meurer.

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Siegfried Simon

Geboren: 1874

Gestorben: 1924

Siegfried Simon, geb. 1874, gest. 15.12.1924 in Hamburg. Schauspieler und Direktor des Flora-Theaters, später des Ernst-Deutsch-Theaters in Hamburg. Vermählt 1915 mit Anna Schwarz.

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Anna Simon, geb. Schwarz

Hamburg

Geboren: 1892

Gestorben: 1964

Anna Simon war von 1941 bis 1964 die Direktorin des St. Pauli Theaters auf der Reeperbahn. Mit Erfolg brachte sie das Privattheater ohne finanziellen Zuschüsse vom Staat durch mehrere Krisenzeiten. Sie, die ganz plötzlich nach dem Tode ihres Mannes und Direktors des Ernst-Drucker-Theaters, wie das Theater bis 1941 hieß, den Betrieb übernehmen musste, lernte, sich Respekt zu verschaffen. Als ihr Mann Siegfried Simon 1924 starb, stand die 32jährige mit zwei kleinen Kindern, Kurt (1916-1975) und Edith (1918-1982), all...

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Dominicus van der Smissen

Altona

Geboren: 1704

Gestorben: 1760

Von Dominicus van der Smissen sind vor allem Bildnisse bekannt, er schuf wohl auch Landschaften und Stilleben, die jedoch sich jedoch nicht erhalten haben. Nach dem Tode Balthasar Denners war er Hamburgs und Altonas führender Bildnismaler. Die Familie van der Smissen stammte ursprünglich aus Brabant und hatte sich – als Angehörige des mennonitischen Glaubens – in Altona angesiedelt, welches schon seit 1601 freie Glaubensausübung für Mennoniten gewährte. Dominicus van der Smissen erlernte das Malen beim bekannten Ba...

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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno Snell

Hildesheim

Geboren: 1896

Gestorben: 1986

Bruno Snell wurde am 18. Juni 1896 in Hildesheim geboren. Sein Vater, der Psychiater Otto Snell (1859-1939), leitete 1900 die neue errichtete „Provinzial-Irrenanstalt“ in Lüneburg, Anna Snell (1872-1958), die Mutter, war die Tochter Gustav Struckmanns (1837-1919), des Oberbürgermeisters von Hildesheim. Die demokratisch-liberale Tradition der nassauischen Akademikerfamilie der Snells reicht bis in die politischen Auseinandersetzungen des Vormärz und die Zeit der Karlsbader Beschlüsse vom August 1819 zurück.

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Georg Adolph Soetbeer

Hamburg

Geboren: 1814

Gestorben: 1892

Nach dem Besuch des Johanneums von 1828 bis 1834 studierte Georg Adolph Soetbeer in Berlin und Göttingen klassische Philologie und wurde am 24. August 1837 in Göttingen zum Dr. phil. promoviert. Am 14. März 1840 wechselte er vom Johanneum in das Amt des Zweiten Bibliothekars der Commerzdeputation, eine seiner ersten Aufgaben war die Überführung der Bibliothek in das neue Börsengebäude. Am 11. Dezember 1843 rückte er zum ersten Sekretär und Consulenten der Commerzdeputation auf, bis er im April 1844 zum Protokollist...

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Carsten Wilhelm Soltau

Bergedorf

Geboren: 1767

Gestorben: 1836

Carsten Wilhelm Soltau, geboren 13.08.1767 in Bergedorf, gestorben 10.11.1836 in Hamburg, Sohn des Bergedorfer Ratmannes Martin Wilhelm Soltau und der Bergedorfer Bürgermeisterstochter Anna Margaretha Gräpel. Kaufmann in Hamburg. Inhaber verschiedener bürgerlicher Ehrenämter. 16.10.1796 Heirat mit Johanna Henriette Catharina Sprockhoff. Seit 1835 Oberalter für das Michaelis-Kirchspiel.

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Dietrich Wilhelm Soltau

Bergedorf bei Hamburg

Geboren: 1745

Gestorben: 1827

Schriftsteller und Übersetzer Dietrich Wilhelm Soltau betätigte sich zuerst als Kaufmann unterschiedlicher Geschäfte in St. Petersburg. Er beherrschte viele Sprachen, und befasste sich ausgiebig mit der Literatur seiner Zeit. Die Geschäfte gestaltete er so erfolgreich, dass es ihm möglich wurde, ab 1798 als wohlhabender Privatmann in Lüneburg leben zu können. Hier machte er sehr schnell mit Übersetzungen und schriftstellerischen Werken auf sich aufmerksam. 1801 wurde ihm von der Universität Wittenberg für seine Lei...

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Hermann Wilhelm Soltau

Hamburg

Geboren: 1812

Gestorben: 1861

Geb. 9.7.1812 in Hamburg, gest. 14.5.1861 ebd. Erste künstlerische Ausbildung in Hamburg bei Gerdt Hardoff d. J., 1832-1838 Studium an der Akademie in München. 1840-1848 Aufenthalt in Paris, seitdem in Hamburg ansässig; auch als Lithograf und Radierer tätig.

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K. R. H. Sonderborg

Sønderborg (Dänemark)

Geboren: 1923

Gestorben: 2008

K. R. H. Sonderborg, der als Kurt Rudolf Hoffmann geboren wurde und sich nach seinem dänischen Geburtsort benannte, war in Deutschland einer der prägendsten Künstler der gegenstandslosen Malerei. Neben Werken in Tempera, Tusche und später in Acryl entstanden auch zahlreiche Zeichnungen. Ab den späten 1950er Jahren entwickelte er seine typisch dynamische und bewegungsbetonte Malweise, schuf seine Werke schnell und eruptiv, und näherte sich dabei auch dem Action Painting an. Die Musik – Sonderborg war sein Leben lang...

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Isaak Jacques Sonneborn

Breidenbach (Biedenkopf )

Geboren: 1863

Gestorben: 1936

Jacques Sonneborn arbeitete nach seinem Realschulabschluss in Marburg zunächst von 1880- 1886 im Bankhaus B. Berlé in Frankfurt am Main. Anschließend war er in der Rheinischen Vaseline-, Öl- und Fettfabrik Gebr. Stern in Köln-Sülz als Angestellter tätig. Für das Unternehmen unternahm er hauptsächlich Auslandsreisen, um Absatzmärkte für die Firmenprodukte zu erschließen. Inhaber der Fabrik waren seine Cousins, die Gebrüder Leo und Joseph Stern. Im Zuge der Ausdehnung des Geschäfts errichtete das Unternehmen 1889 ein...

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Ernst Georg Sonnin

Quitzow b. Perleburg

Geboren: 1713

Gestorben: 1794

Ernst Georg Sonnin, geb. 10.6.1713 in Quitzow b. Perleburg, gest. 8.7.1794 in Hamburg, Sohn des Pastors Johann Sonnin und der Rahel Elisabeth Struensee. Nach Studium in Halle und Jena 1737 Rückkehr nach Hamburg, zunächst als Hauslehrer tätig, dann Einrichtung einer mechanischen Werkstatt, Tätigkeit als Geodät und Geometer, ab 1750 als Baumeister und Architekt. Sein Hauptwerk in Hamburg der Neubau der Großen Michaeliskirche.

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Hinrich Claus Sonntag

Hamburg

Geboren: 1745

Gestorben: 1818

Claus Hinrich Sonntag verwaltete im Laufe seines Lebens zahlreiche bürgerliche Ehrenämter in Hamburg: unter anderem war er Waisenhausprovisor, Bürger an der Admiralität, der Artillerie und am Kalkhof, Bancobürger, Deputierter und Alter der Comemrzdeputation. Dieser stand er von April 1790 bis Februar 1791 als Präses vor. Am 4. Januar 1804 wurde er zum Ratsherrn gewählt. Die Änderung der Hamburger Verfassung unterbrach seine Präturverwaltung 1811.

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Elef Sossidi

Hamburg

Geboren: 1913

Gestorben: 1992

Elef Sossidi war ein Hamburger Rundfunkjournalist. Unter dem Pseudonym „Andreas Günther“ berichtete der promovierte Jurist zwischen 1945 und 1946 für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Damit schrieb Sossidi ein Stück Radiogeschichte. Die Sendungen aus Nürnberg wurden zum Startschuss für seine Karriere beim NWDR und dem späteren Norddeutschen Rundfunk (NDR). Sossidi wurde Experte für Auslandsberichte und Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten. Lange Jahre war...

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Theodor Speckbötel

Barmen

Geboren: 1861

Gestorben: 1938

1861 geboren in Barmen; Ingenieurstudium; In der Maschinenfabrik Nagel & Kaemp tätig; 1891 Gründung eines eigenen Ingenieursbüros, Schwerpunkt Industrie- und Gewerbebau; Vorsitz im Verein Beratender Ingenieure (VBI); In den 1930ern Partnerschaft mit Friedrich Last und Walter Beecken; 1938 Tod in Hamburg

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Dr.-Ing. Hans Speckter

Hamburg-Bergedorf

Geboren: 1901

Gestorben: 1967

Baurat "Nein". Der aus einer Hamburger Kaufmanns- und Künstlerfamilie stammende Hans Speckter, wurde am 22.09.1901 in Hamburg-Bergedorf geboren. Nach einem Architekturstudium 1925 an der TH Hannover, startete er seine berufliche Karriere 1926 als Stadtplaner in Osnabrück. Während seiner Zeit in Osnabrück, beschäftigte sich Speckter mit dem Landschafts- und Siedlungsbau im Emsland. Zu seinen Aufgaben zählten, dem Wohnungselend auf dem Lande entgegen zu wirken und die Sanierung der ländlichen Ortschaften voranzutreib...

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Otto Speckter

Hamburg

Geboren: 1807

Gestorben: 1871

Otto Speckter, geb. 09.11.1807 in Hamburg, gest. 29.04.1871 ebd., Sohn des Hamburger Lithografen Johann Michael Speckter. Künstlerische Ausbildung im Speckter- und Gensler-Kreis in Hamburg. 1834 Übernahme der lithografischen Anstalt des Vaters. Berühmt vor allem als feinsinniger Illustrator, speziell im Kinder- und Tiergenre.

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Professor Friedrich Spengelin

Kempten im Allgäu

Geboren: 1925

Gestorben: 2016

Nach dem Abitur in Kempten studierte Friedrich Spengelin an der Technischen Hochschule München bei Martin Elsaesser, Hans Döllgast und Robert Vorhölzer und schloß 1948 mit dem Diplom ab. Nach einer Anstellung im Büro Konstanty Gutschow in Hamburg heiraten er und Ingeborg Petzet und gründeten am 1.4.1952 das gemeinsame Büro Ingeborg und Friedrich Spengelin mit Sitz in Hamburg und ab 1975 auch in Hannover. 1958 gewann er mit Gerd Pempelfort und Fritz Eggeling den Wettbewerb Hauptstadt Berlin. 1961 wurde Friedrich Spe...

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Ingeborg Spengelin, geborene Petzet

Pernambuco/Brasilien

Geboren: 1923

Gestorben: 2015

Nach dem Abitur in der Hansestadt Rostock studierte Ingeborg Spengelin an der TH München bei Hans Döllgast, Adolf Abel und Martin Elsaesser und gründete 1949 unter dem Namen Ingeborg Petzet ein Architekturbüro in Hamburg und ab 1.4.1952 ein gemeinsames mit Friedrich Spengelin. Ab 1975 auch ein Büro in Hannover. Ab 1953 war Ingeborg Spengelin Mitglied des BDA (Bund Deutscher Architekten) und mehrere Jahre im Vorstand. Beide gewannen zahlreiche Wettbewerbe. Insbesondere im Bereich des Wohnungsbau entwickelten sie ein...

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