1913 - 1916 Lehre im Architekturbüro Bau rat Hans Meyer 1916 - 1919 Kriegsfreiwilliger, Stipendium an der Baugewerkschule Darmstadt 1916 - 1917 Baugewerkschule Darmstadt 1920 - 1921 Meisterschüler bei Prof. Arthur Wienkop, Darmstadt 1921 Abschluß 1922 - 1925 Tätigkeit im Büro von Prof. Karl Wach in Düsseldorf (Wettbewerbe, Bauleitung an der Kunstakademie in Düsseldorf) 1925 - 1929 Architekt beim Bauamt der Ruhrknappschaft in Bochum 1925 Bürochef im Büro Architekt Kurhaupt, Düsseldorf 1929 - 1939 Chefarchitekt der D...
1853 geboren in Hamburg; Handwerkslehre; Architekturstudium am Polytechnikum in Stuttgart; Mitarbeit in Berliner Architekturbüros; 1877 eigenes Architekturbüro in Hamburg; Realisierung mehrerer Kontorhäuser teilweise in Kooperation mit Franz Bach; 1932 Tod in Hamburg
Otto Westphal war zunächst Prokurist und seit 1880 Mitinhaber der bereits 1796 gegründeten Tee-Importfirma G. W. A. Westphal Sohn & Co. Diese gab 1892 das Ladengeschäft auf und betrieb seitdem nur noch Großhandel. 1908 wurde Westphal zudem Mitinhaber der Firma Westphal, King & Ramsey Ltd., die ebenfalls im Teegeschäft aktiv war. Außerdem war er Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bank und bei Blohm & Voss. Westphal spielte im politischen Leben Hamburgs eine bedeutende Rolle: Er gehörte seit 1894 der Finanzdeput...
Geboren in Hamburg als Sohn des bekannten Kirchschullehrers, war Johann Ernst Friedrich Westphalen ab 1786 Adjunct am Petri-Kirchenkollegium. Über seine Schulbildung ist nichts bekannt. 1787 wurde er zum Kriegscommissair, 1790 zum Niedergerichtsbürger, 1792 schließlich zum Fortifikationsbürger ernannt. Ab 1793 übte er das Amt des Waisenhausprovisors aus, 1797 wurde er Armenvorsteher, Bancobürger 1802, im folgenden Jahr Admiralitätsbürger und noch ein Jahr später schließlich Sechsziger. In den Rat gewählt wurde er a...
Johann Hinrich Wichern war der älteste Sohn des Notars Johann Hinrich Wichern senior und dessen Frau Caroline Maria Elisabeth geb. Wittstock in Hamburg. Nach dem Besuch des Johanneums und des Akademischen Gymnasiums studierte Wichern mit einem Stipendium 1828–1831 in Göttingen und Berlin Evangelische Theologie. Nach seiner Rückehr nach Hamburg wurde Wichern Oberlehrer an der Sonntagsschule St. Georg. 1833 gründete Wichern in dem Dorf Horn, das damals noch nicht zu der Hansestadt gehörte, das „Rauhe Haus“, welches a...
1881 geboren in Schneidemühl; In der Kaiserzeit einer der führenden Architekten von Bergedorf; Entwarf anspruchsvolle Einfamilienhäuser im Bergedorfer Villengebiet; Baute Kontorhaus Lilienhof; 1967 Tod in Hamburg
Ab 1901 zeichnete Friedrich Ernst Martin Wield erste Aktstudien, die noch durch den Stil Rodins geprägt waren, und fertigte später Radierungen sowie Holzschnitte an, die teils in jugendstilnaher Gestaltung ausgeführt waren. Erste Anerkennung als Künstler erfuhr er mittels seiner Porträtbüsten bekannter Hamburger Persönlichkeiten. An diesen lässt sich ein stilistischer Wandel ablesen; waren sie zunächst klassisch, wurden sie zunehmend flächig formalisiert und abstrakt. Sein Ziel innerhalb dieses Wandels blieb, Plast...
Kurt Wiese war ein Psychologe, der in Hamburg die staatlichen Erziehungsberatungsstellen aufbaute. Nach dem Zweiten Weltkrieg, an dem er als Oberleutnant der Artillerie teilnahm, war er in Kriegsgefangenschaft. Er arbeitete zunächst als Dolmetscher und begann 1946 das Psychologiestudium in Hamburg, das er 1951 mit der Diplomprüfung abschloss. Anschließend war er als Hilfskraft und Assistent am Psychologischen Institut der Universität tätig, wo er 1956 bei Curt Bondy und Kurt Wilde über psychologische Testmethoden p...
Ulricus Wiese, geboren 26.6.1668 in Hamburg, gestorben 1.8.1720 ebd., Sohn des Hamburger Kalkhofschreibers Ulrich Wiese. Nach Theologiestudium in Kiel und Jena 1689 Promotion zum Magister in Jena. 1694 Kandidat des Hamburger Geistlichen Ministeriums. 1697 Berufung zum Prediger an der Kirche zum Heiligen Geist in Hamburg, seit 1700 zugleich auch Prediger am Spinnhaus. 1697 Vermählung mit Elisabeth Elmhoff, verw. Koepke.
Clemens Wilmenrod war Deutschlands erster Fernsehkoch. Seine Kochsendung, „Bitte, in zehn Minuten zu Tisch“ wurde einer der großen Erfolge im bundesdeutschen Fernsehen. Der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) bzw. später der Norddeutsche Rundfunk (NDR) strahlte die Sendung von 1953 bis 1964 aus. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Clemens Wilmenrod“.
23.1.1786 in Berlin geboren. 1809-1810 wahrscheinlich Studium. bei Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe. 1810-1814 Italienaufenthalt. 1815 Denkmal der vertriebenen Hamburger. 1816 Ernennung zum 2. Stadtbaumeisteradjunkten. 1817 Dammtor. 1818 Steintor. 1819 Millerntor. 1819-1820 St. Pauli-Kirche. 1821-1823 Allgemeines Krankenhaus. in St. Georg. 1823-1827 Bebauung am Zeughausmarkt. 1826-1827 Stadttheater. 1827 Lombardsbrücke. 1827-1830 Bebauung an der Esplanade. 1828-1830 Untersuchungsgefängnis. 1833-1835 Heilig-Geist-...
Johannes Winckler, geboren 13.7.1642 in Golzern bei Grimma, gestorben 5.4.1705 in Hamburg, Sohn des Müllers Martin Winckler und der Maria Drechsler. 1659 Beginn des Studiums der Theologie an den Universitäten Leipzig, Jena und Tübingen. 1668 Hofmeister, 1671 Prediger in Homburg vor der Höhe, 1672 Pastor in Braubach, 1676 Hofprediger von Hessen-Darmstadt, 1678 Prediger in Mannheim, 1679 Superintendent in Wertheim. 1684 Berufung zum Hauptpastor der Michaeliskirche in Hamburg, seit 1699 Senior des Geistlichen Minister...
Walter Windfuhr war evangelischer Theologe, Pastor an der Hauptkirche St. Katharinen und Fachmann für das Judentum. Nach dem Abitur am Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek studierte er Evangelische Theologie und Semitische Sprachen, legte 1903 und 1905 die theologischen Examina ab. 1907 wurde er Pastor an der Hauptkirche St. Katharinen für den Bezirk Stephan-Kempe in Hammerbrook. 1914 unternahm er eine größere Orientforschungsreise. Windfuhr beschäftigte sich wissenschaftlich mit dem Judentum und dem Alten Tes...