1903 geboren in Simmern/ Hunsrück; Studium an der TH München bei Theodor Fischer und an derTH Berlin bei Hans Poelzig; 1926 Diplom bei Paul Bonatz an der TH Stuttgart, Anstellung im Hochbauamt der Stadt Frankfurt unter Ernst May; 1927eigenes Büros in Frankfurt; 1929 Lehre an der Bau- und Kunstschule Offenbach; 1933 - 1936 eigenes Büro in Frankfurt; 1936 Mitarbeit bei Herbert Rimpl an den Heinkel-Flugzeugwerken in Oranienburg; 1937 Wechsel als Büroleiter in das Büro von Wilhelm Wichtendahl; 1944 Militärdienst, Gefan...
Der Landschaftsarchitekt Raimund Herms stammt aus Eutin. Seine Eltern betrieben dort einen Gärtnereibetrieb.An der TU-Berlin legte er 1967 erfolgreich die Prüfung als Diplomgärtner und 1975 als Diplomingenieur für Landschaftsbau ab. Raimund Herms begegnete in seiner Studienzeit Hans Scharoun, Hermann Mattern, Zwi Miller aus Israel, Prof. Linn aus den USA, Helmut Gollwitzer, Bernhard Heiliger, Viktor Winkler aus Graz. Auch lernte er Mary Wigman noch persönlich kennen. Nach dem Tode seiner Eltern verlegte er 1973 sei...
Volkmar Herntrich war ein lutherischer Theologe und Hamburger Landesbischof. Herntrich entstammte einer Pastorenfamilie. Er legte 1927 in Flensburg das Abitur ab und wurde nach dem Theologiestudium in Tübingen und Berlin 1931 promoviert. Danach war er Vikar in Flensburg. Die zweite theologische Prüfung legte er im folgenden Jahr in Kiel ab, wo er auch ordiniert wurde. Noch 1932 erhielt er von der Theologischen Fakultät in Kiel die venia legendi für Altes Testament, während er parallel als Hilfsprediger arbeitete....
Nach einer kaufmännischen Lehre in der Hamburger Firma Albrecht & Dill arbeitete Adolph Ferdinand Hertz im väterlichen Geschäft Adolph Jac. Hertz, für das er 1850 bis 1856 auf Rei-sen nach Ostasien und Sansibar ging. Im Dezember 1855 legte Hertz den Bürgereid ab und wurde zusammen mit seinem Bruder Johann Emil Teilhaber der Firma, die nun unter dem Namen Adolph Jac. Hertz & Söhne geführt wurde. Nach dem Tod des Vaters leiteten beide Brüder das Geschäft als alleinige Inhaber unter dem Namen Adolph Jac. Hertz Söhne,...
Joachim Herz war der zweitälteste Sohn des Tchibo-Gründers Max Herz. Nach dem Tod seines Vaters erbte er 15 Prozent des Familienkonzerns Tchibo Holding AG, die die Mehrheit sowohl an der Tchibo GmbH als auch an der Beiersdorf AG hält. 1981 lernte er seine zweite Ehefrau Petra Herz kennen, die er 1984 heiratete. Sie hatten keine Kinder und entschieden sich eine Stiftung, die „Joachim Herz Stiftung“, zu gründen. Die Stiftung soll die gemeinnützigen Zwecke wie Bildung, Wissenschaft und Forschung fördern. Allerdings st...
Jacob Herzfeld, geboren 2.1.1762 in Dessau, gestorben 24.10.1826 in Hamburg, Sohn des jüdischen Ehepaares Samuel Herzfeld und Siena Jacobi. Nach Studium der Medizin in Leipzig erste Auftritte als Schauspieler in Wien und 1791 Bekanntschaft mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Friedrich Ludwig Schröder. Seitdem in Hamburg als Schauspieler, seit 1798 als Mitdirektor des Hamburger Stadttheaters. 1796 Übertritt zum Christentum und Heirat mit der Schauspielerin Karoline Louise Angelica Stegmann.
Vor allem die technische Qualität und die topografische Genauigkeit seiner Werke machten Wilhelm Heuer zu einem der erfolgreichsten Lithografen Hamburgs des 19. Jahrhunderts. Es entstanden Ansichten Hamburgs und Schleswig-Holsteins, aber auch Darstellungen von Trachten, Porträts und Landkarten. Christian Ludwig Wilhelm Heuer wurde als Sohn eines Schneiders zur Zeit der französischen Besatzung Hamburgs geboren. Um 1828/29 begann er seine Ausbildung bei den Gebrüdern Suhr. Bei Christoffer Suhr lernte er dabei Zeichne...
Der erste Präses der Handelskammer Hamburg Michael Heusch stammte aus dem hamburgischen Zweig der bekannten Familie Hoesch aus dem Raum Aachen/Düren, von denen einige Familienmitglieder im 16. Jahrhundert nach Antwerpen umsiedelte. Sein Vater Peter Heusch (1565–1644) verließ 1585 aus Glaubensgründen das katholische Antwerpen und ging nach Hamburg. Flämisch-niederländische Händler dominierten im 17. Jahrhundert den Hamburger Handel, heirateten untereinander und hielten das Niederländische als Sprache noch lange lebe...
Wilhelm Heydorn war ein in Hamburg wirkender Pastor, Heilpraktiker, Lehrer und Politiker. Der Sohn einer katholischen Mutter und eines evangelischen Vaters wurde evangelisch getauft, trat aber im Alter von 15 Jahren zum Katholizismus über. Von 1898 bis 1901 studierte er an der Berliner Kriegsakademie, schied aber 1902 aus dem Militär aus, weil ihm die Aufnahme in den Generalstab versagt worden war. 1900 konvertierte er wieder zum Protestantismus und studierte ab 1902 evangelische Theologie. Nach Ablegung der beiden...
Richard Heydorn war ein Hamburger Afrikanist. Heydorn hatte die Schule zunächst ohne Abitur verlassen und als hochbegabter Pianist Musik am Vogtschen Konservatorium in Hamburg studiert. Bereits als Jugendlicher spielte er Orgel bei den gottesdienstlichen Veranstaltungen seines Vaters. Um später doch noch die Reifeprüfung ablegen zu können, besuchte er zur Vorbereitung die Unterrichtsanstalt Jessel, wo er die Tochter des Liberianischen Konsuls Fatima Massaquoi kennen lernte. Beide wohnten zeitweise unverheiratet zus...
Mit der Gründung der Firma Hermann Heye 1861 nahm Friedrich Carl Theodor Heye, Friedrich Carl Hermann Heyes Vater (von 1880-1889 Mitglied der Handelskammer), seinen ständigen Wohnsitz in Hamburg. In dieser Firma wurde Friedrich Carl Hermann Heye am 31. August 1895 Prokurist und am 1. Januar 1898 Teilhaber. Heye war der erste Präses der Handelskammer, dessen Hauptbesitzungen außerhalb Hamburgs gelegen waren. Er war Vorsitzender der Vereinigung deutscher Flaschenfabrikanten und Mitglied des Hauptausschusses des Verba...
Lida Gustava Heymann wuchs mit vier Geschwistern in einem reichen Hamburger Kaufmannshaus auf, besuchte die Höhere Töchterschule und absolvierte einen fünfjährigen Pensionsaufenthalt in Dresden. Zurückgekehrt ins Elternhaus, weigerte sie sich, das Dasein einer höheren Tochter zu führen und unterrichtete stattdessen an einer Armenschule. Von ihrem Vater wurde sie als Verwalterin seines Sechs-Millionen-Nachlasses bestimmt. Mit dem Geld versuchte sie soziale Not zu lindern und sich für Fraueninteressen einzusetzen. 18...
Emil Heynen wurde 1877 im innerstädtischen Gängeviertel in Hamburg geboren. Nach dem Besuch der Volksschule bis 1892 absolvierte er eine 3-jährige Maurerlehre. Als Maurergeselle arbeitete er in verschiedenen Firmen und besuchte parallel bis 1899 die „Baugewerbeschule zu Hamburg“. Mit dem Erwerb des Hamburgischen Bürgerrechtes wurde er 1911 als Architekt und Bauleiter tätig. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Emil Heynen entwarf Etagenhäuser und Villen in den Hamburger Vororte...
Der deutsch-niederländische Porträtmaler Max Himpe erhält seine künstlerische Ausbildung während des Zweiten Weltkriegs an den Hochschulen von Hamburg, Berlin und München. Danach arbeitet er in Hamburg als Illustrator für Tageszeitungen und malt pastose Stillleben, Landschaften und figürlichen Kompositionen, bis er sich ab 1948 hauptsächlich der Porträtmalerei widmet. „Fachleute sehen in dem 32-jährigen Himpe einen ungewöhnlich begabten Künstler, der besonders als Porträtist eine bedeutende Zukunft hat”, prophezeit...
Abraham Hinckelmann, Sohn des Döbelner Apothekers und Ratsherrn Martin Hinckelmann und seiner Frau Anna Dreißig, studierte von 1668 bis 1670 Theologie und Sprachwissenschaften an der Universität Wittenberg und erwarb dort den Grad eines Magisters. 1672 wurde er Rektor an der Schule in Gardeleben, 1675 am Katharineum in Lübeck. Zehn Jahre später, 1685, ging er als Diakon an die Kirche St. Nikolai in Hamburg. 1687 wurde er an der Universität Kiel zum Doktor der Theologie promoviert und vom Landgrafen Ernst Ludwig von...
Nach seiner Lehre im väterlichen Geschäft Adolph Hinrichsen & Co. reiste Marcus Wolf von Dezember 1849 drei Jahre für sie auf Provisionsbasis durch Mecklenburg. Ab 1852 arbeitet er als Agent für auswärtige Handelshäuser. Im April 1857 erwarb er das Hamburger Bürgerrecht, nachdem er kurz zuvor seine eigene Firma May & Hinrichsen gegründet hatte. Hinrichsen wurde am 7. Januar 1868 in die Handelskammer gewählt. Am 5. Januar 1871 wurde er als Kammervertreter in die Bürgerschaft entsandt, der er bereits 1868 angehört ha...
Dem Besuch Siegmund Hinrichsens in der Israelitischen Freischule von 1815 folgte eine kaufmännische Lehre. Am 25. Juni 1859 erhielt er Prokura bei der Firma E. A. Newman, für die er nach Schottland, England und Frankreich reiste. Lange Jahre war Hinrichsen in der Norddeutschen Bank tätig, vom 15. August 1872 bis zum 27. Dezember 1878 als Direktor. Abgelöst wurde er in dieser Position durch Max v. Schinckel. Am 1. Januar 1879 gründete er zusammen mit Rudolph N. Hardy das Bankhaus Hardy & Hinrichsen, das bis 1937 bes...
1895 geboren in Wandsbek; Zimmermannslehre; 1912 - 1920 Kunstgewerbeschule Hamburg, der Ingenieur-Akademie Wismar, der TH Danzig und derTH Stuttgart;1920 Diplom in Stuttgart; ab 1927 Partnerschaft mit Erwin Deimling; 1968 gestorben in Hamburg
1860 geboren in Altona; 1880 Partnerschaft mit Adolf Schaar; wirkte zu Beginn seiner Laufbahn beim Stadtbauamt in Altona und bei der Baudeputation in Hamburg; Hintzpeter wurde 1914 zum unbesoldeten Senator der Stadt Altona gewählt; Tod in Hamburg-Othmarschen 1918
Hartwig Hinze wurde im Februar 1902 in Hamburg geboren, besuchte er in Altona bis 1917 die Mittelschule und absolvierte zwischen 1919 und 1922 eine Ausbildung zum Zimmerer. Anschließend besuchte er die Baugewerkeschule in Hamburg und begann nach deren Abschluss als Architekt eine einjährige Tätigkeit bei der „Heimstätte Schleswig-Holstein“. Im November 1926 begann er beim Magistrat der Stadt Altona unter Gustav Oelsner zu arbeiten, bevor er ab Dezember 1927 in das Büro von Karl Schneider wechselt. Die wirtschaftlic...
Johannes Hirsch war Drechsler, Politiker und Hamburger Bausenator. Er wurde am 13.8.1861 in Hamburg-Hamm geboren. Nach seinem Besuch der St. Anschar-Schule absolvierte er 1875 eine Ausbildung zum Drechsler im väterlichen Betrieb. Ab 1879 ging er drei Jahre auf Wanderschaft nach Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz. Nach seiner Rückkehr war er wieder im Betrieb des Vaters tätig und wurde 1892 Teilhaber der Drechslerei. 1908 übernahm er schließlich ganz den Betrieb, den er inzwischen modernisiert und vergröß...
Nach einer abgeschlossenen Lehre (1951 - 1953) als Zimmermann Besuch der Staatsbauschule Buxtehude (1954 - 1956), danach Studium an der Technischen Hochschule Hannover (Diplom bei Prof. Friedrich Spengelin 1963). Als Angestellter in den Hamburger Büros Karl Sterra Architekt BDA (1956 - 1957, Wohnungsbau, Krankenhausbau, Heime, Schulen) und Horst Sandtmann Architekt BDA (1963 - 1966, Kirchenbau / U-Bahn). Von 1966 - 1972 im Landesplanungsamt der Freien und Hansestadt Hamburg, zuletzt stellvertretender Abteilungsleit...