Peter Daniel Prale, geboren am 11.02.1754 in Hamburg, gestorben am 17.11.1832 ebd. Sohn des Oberalten Franz Andreas Prale und der Katharina Elisabeth Rücker. Kaufmann in Hamburg, nach zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern seit 1816 Oberalter. Vermählt 12.06.1781 mit Luise Maria Muchau.
Johannes Prassek wurde am 13. August 1911 in der Straße Grindelhof 69, Hamburg, geboren. Prassek wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf, seine evangelische Mutter Marie Hartmann arbeitete als Dienstmädchen, sein Vater war Maurer. Zur evangelisch-lutherischen Taufe kehrte Prasseks Mutter mit diesem in ihren mecklenburgischen Geburtsort Hagenow zurück. Nach der Heirat seiner Eltern lebte die Familie dann ab dem 19. Juli 1912 im Gerstenkamp 9, Hamburg Barmbek. In Form einer Konditionaltaufe – man war sich nicht sic...
Kaufmann, Präses der Handelskammer, Patriot Johann Andreas Prell hat sich besonders während der Besatzungszeit durch die Franzosen (1806-1814) hervorgetan. Er war Mitglied der Kommission für die Gefängnisse, Kasernierung und Proviantierung. Verwalter der milden Stiftungen, Obristleutnant und Chef eines Bataillons der Bürgergarde. Seine Tochter Marianne - die spätere Lehrerin - war Autorin des bekannten Buches "Erinnerungen an die Franzosenzeit". Von Juni 1825 bis Mai 1826 war Johann Andreas Prell Präses der Handels...
Der um 1700 in Hamburg geborene Baumeister Johann Leonhard Prey wurde hier 1737 als Bürger und Steinmetzmeister erwähnt, seit 1740 Stadtbaumeister, gestorben 1757 in Hamburg. Durch ihn erfolgte zusammen mit Sonnin der Wiederaufbau der 1750 zerstörten Großen St. Michaeliskirche. Bereits 1739/41 hatte Prey den Westgiebel und den Turm der St. Pancratiuskirche in Hamburg/Ochsenwerder nach einem veränderten Entwurf des Stadtbaumeisters Cornelius Gottfried Treu durchgeführt. Kurz vorher hatte er als Steinmetz beim Bau de...
Wilhelm Prochownik wurde am 19. September 1878 in Hamburg geboren. Am 01. Januar 1900 wurde er in Hamburg zum Landrichter ernannt. Am 01. April 1923 wurde er zum Oberlandesgerichtrat befördert und gehörte dem 2. Zivilsenat an, in dessen Zuständigkeit besonders der gewerbliche Rechtsschutz fiel. Zum 31.10.1933 wurde er von den Nationalsozialisten aus dem Dienst suspendiert. Unter dem Vorwand, er habe einen Pelzfuttermantel nicht abgeliefert, wurde er am 09.02.1943 verhaftet und in das das KZ Fuhlsbüttel gebracht. Am...
Vilma Prochownik wurde am 22. Januar 1904, als Tochter des 1943 von den Nationalsozialisten ermordeten Richters Wilhelm Prochownik in Hamburg geboren. Nach dem Abitur am Lichtwarkgymnasium studierte sie Chemie zunächst in Freiburg, München (wo sie das erste Examen ablegte) und Genf, und kehrte zum fünften Semester nach Hamburg zurück. 1928 legte sie das zweite Examen ab und promovierte 1931 bei Professor Hans Schlubach mit der Arbeit „Über die h-Galaktose und ihre Derivate“. Ab dem 1. Juni 1932 war sie für Schlubac...
Rüdiger Proske war Journalist, Filmemacher und Publizist. Sein Name steht für einen meinungsfreudigen und kritischen Journalismus, dessen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland er entscheidend mitprägte. Proske arbeitete als Redakteur für verschiedene Zeitschriften, für den NDR Hörfunk sowie als Autor für Film und Fernsehen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Rüdiger Proske“.
1891 geboren in Wüster; Handwerkerausbildung und neben bei Kurse an einer Baugewerkschule; Mitarbeiter im Büro von Henry Grell; Beteiligt an der Entstehung der Mönckebergstraße; 1926 Teilhaber des Büros (Grell & Pruter); Nach dem 2. Weltkrieg baut er Kontorhäuser wieder auf; 1973 Tod in Hamburg
Der Kaufmann und Unternehmer Eduard F. Pulvermann war ein erfolgreicher Reiter und Pferdezüchter. Er entwarf den Parcour für das Deutsche Spring Derby in Hamburg-Klein Flottbek. 1920 fand auf dem Turnierplatz der erste Wettbewerb unter seiner Regie statt. Das Derby gilt als eines der schwersten Springreitturniere der Welt. Berühmt ist das Hindernis 14 – „Pulvermanns Grab“. 1935 musste Pulvermann die Leitung des Turniers abgeben. Im März 1941 wurde der „Halbjude“ wegen „Heimtücke“, später wegen angeblicher Devisenve...
ab 1906 Steinmetzlehre und Restaurierungsarbeiten am Magdeburger Dom 1908-1909 Magdeburger „Kunstgewerbe- und Handwerkerschule“ 1912-1913 Techniker in den Marmorwerken in Kiefersfelden/Österreich 1913-1914 Assistenz am Düsseldorfer Schauspielhaus 1914 Der älteste bekannte Architekturentwurf von zu Putlitz für einen Anbau des Düsseldorfer Schauspielhauses. 1914-1917 Marinelandflieger im Ersten Weltkrieg 1919-1921 Büro Lossow & Kühne in Dresden Erste Wettbewerbsbeteiligungen in Bulgarien 1921-1923 Bulgarien-Aufentha...
1852 geboren in London (GB); 1885 gründet er mit Emil Janda eine Büropartnerschaft (Puttfarcken & Janda) in Hamburg; 1908 Auflösung der Partnerschaft; 1913 Tod in Wandsbek
Werner Puttfarken war zwischen 1933 und 1942 Schulleiter der Gelehrtenschule des Johanneums, zu deren Geschichte er auch publizierte. Nach der Reifeprüfung 1908 studierte er bis 1913 Klassische Philologie, Geschichte und philosophische Propädeutik an den Universitäten München, Berlin und Kiel. Mit der Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen, die er 1913 in Kiel mit Auszeichnung ablegte, erlangte er die Lehrbefähigung in der philosophischen Propädeutik sowie den Fächern Latein, Griechisch und Geschichte. 1914 bes...
1849 geboren in Wiesbaden; 1867 Architekturstudium an der Polytechnischen Schule Hannover bei Conrad Wilhelm Hase; 1870 eigenes Architekturbüro mit Ricardo Bahre (Bahre & Querfeld); 1893 Tod in Hamburg
Ihr Werk gehört in formaler und motivischer Hinsicht zu den eigenständigsten Beiträgen der Kunst der 1960er Jahre. Dieses beinhaltet neben Federzeichnungen und Lithographien eine Vielzahl von bildnerischen Arbeiten. Letztere stellen zumeist Gestalten aus dem Alltag dar, die sie abstrahiert und mit einer rissigen Oberfläche versieht. Durch ihre Reisen nach Südeuropa inspiriert, widmet sie sich auch der Darstellung von Schwimmern und Tauchern. Diesbezüglich schreibt Hans Theodor Flemming: „In all diesen Schnorchlern...
Friedrich Raab war ein antisemitischer Politiker in Hamburg. Nach dem Volksschulbesuch hatte er eine kaufmännische Lehre angefangen, die er nach dem frühen Tod des Vaters aber abbrechen musste, um seine fünf jüngeren Geschwister mit zu ernähren. Er soll daher zunächst als Grünwarenhändler und Brotträger gearbeitet haben. Von 1880 bis 1882 diente er im Infanterie-Regiment Nr.76. 1885 machte er sich als Porzellanmaler selbstständig. In seiner Jugend gehörte Raab dem „Deich-Hammerbrooker Jünglingsverein“ an, der die A...
Ludwig Raabe war Architekt der sich mit seinem Partner Wöhlecke durch die "Hamburger Reformarchitektur" einen Namen machte.Beide waren im Villen- und Stiftsbau tätig. Mit der Planung vieler U-Bahnhöfe prägten Sie das Stadtbild grundlegend mit.Zu ihren Planungen zählen auch die Hamburger Landungsbrücken. 1862 geboren in der Nähe von Kiel; Studium an der Technischen Hochschule Hannover; Schüler von Conrad Wilhelm Hase; Mitarbeiter von Albert Winkler in Altona; 1901 Übernahme des Büros in Partnerschaft mit Otto Wöhlec...
Frieda Anna Susanne Radel (geb. Johannsen) war Journalistin, Frauenrechtlerin und Politikerin. Sie wurde am 10.5.1869 in Altona geboren, wo sie im Alter von 20 Jahren heiratete und 1894 eine Tochter bekam. Ab 1908 war Radel als erste Frau beim „Hamburger Fremdenblatt“ als Schriftleiterin tätig und für die Beilage „Frauenrundschau“ verantwortlich. Sie gehörte zum radikalen Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung und verfasste viele Artikel zur Frauenfrage und Frauenbewegung, die auch in anderen Hamburger Zeitungen ve...
1860 geboren in Hamburg; Architekturstudium am Polytechnikum Stuttgart bei Christian Friedrich von Leins, nebenher Mitarbeit in dessen Privatbüro; Anschließend bei den Berliner Architekten Kayser & von Großheim beschäftigt; Tätig in den Hamburger Büros Semper & Krutisch und Hallier & Fittschen; 1889 eigenes Architekturbüro; entwirft vor allem Geschosswohnbauten und Kontorhäuser; 1948 Tod in Hamburg
Johann Georg Rademin, geb. 30.06.1783 in Hamburg, gest. 12.06.1812 ebd., Sohn des Hamburger Apothekers Johann Rademin und der Anna Maria Schmidt. Nach Studium der Medizin 1809 Promotion zum Dr. med. in Göttingen. Seitdem als Arzt in Hamburg tätig. 1811 Heirat mit Maria Henriette Bostelmann.
Johann Jacob Rambach, geboren 27.3.1737 in Teupitz/Mittelmark, gestorben 6.8.1818 in Ottensen, Sohn des Pastors Friedrich Eberhard Rambach und der Kaufmannstochter Maria Margaretha Ulrici. Nach Theologiestudium in Halle 1759-1774 Tätigkeit als Gymnasialdirektor an verschiedenen Schulen, 1774-1780 Prediger in Quedlinburg. Seit 1780 Hauptpastor an der Michaeliskirche in Hamburg, 1801 Senior des Hamburgischen Geistlichen Ministeriums. 1766 Heirat mit der Predigerstochter Marie Juliane Louise Boysen. Verfasser zahlreic...
1859 geboren in Hamburg; 1878-83 Architekturstudium an der TH Hannover; Mitarbeiter im Architekturbüro Stammann & Zinnow in Hamburg; 1886 eigenes Architekturbüro mit Wilhelm Jollasse (Rambatz & Jollasse); Von 1898 - 1918 ist er Mitglied der Hamburger Bürgerschaft; 1920 Tod in Hamburg
Nach seiner kaufmännischen Lehre trat Franz Rappolt in die 1862 gegründete väterliche Firma Oppenheim & Rappolt ein. Diese stellte hochwertige Herren-Mäntel im englischen Stil und Gummimäntel her und betrieb einen Großhandel mit Herren-Modeartikeln. Als der Mitinhaber Julius Oppenheim um 1892 ausschied, rückten seine Brüder Arthur und Paul Rappolt in die Geschäftsleitung auf. Seit 1897 führte die Firma den Namen Rappolt & Söhne. Franz Rappolt leitete von 1899 bis 1903 die Berliner Filiale in der Kurstraße 38. 1903...