Persönlichkeiten
Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.
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Maximilian Heinrich von Schinckel
Hamburg
Geboren: 1849
Gestorben: 1938
Nach der Lehrzeit bei Burmester & Stadenhagen ging Max Schinckel nach St. Petersburg und wurde Prokurist in dem Agenturgeschäft von Moritz Ponfick. 1872, gerade einmal 23-jährig, trat er seine Tätigkeit als dritter Direktor der Norddeutschen Bank in Hamburg an, deren erster Direktor er 1892 wurde. Nach der Fusion der Norddeutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft 1895 avancierte Schinckel zum Kreis der Geschäftsinhaber in beiden Geldinstituten, die vorerst formal selbstständig blieben. 1919 schied er aus dem oper...
Biografie ansehenJulius Schindler
Moravská Trebová (Mährisch Trübau)
Geboren: 1878
Gestorben: 1941
Julius Schindler war der Sohn eines wohl- habenden jüdischen Tuchfabrikanten aus Mährisch Trübau. Er absolvierte ab 1892 in Wien eine kaufmännische Ausbildung und war anschließend dort als Handelsangestellter tätig. Nach Stationen in Belgien als Handelsvertreter für die späteren Oelwerke Stern- Sonneborn A.-G. übernahm er 1905 die Prokura für den Standort Hamburg. Ab 1908 machte er sich selbstständig und gründete die Handelsfirma Julius Schindler. Er gehörte zu den ersten, die russisches Maschinenöl in die Vereinig...
Biografie ansehenOtto Schirop
Hamburg
Geboren: 1904
Gestorben: 1958
Otto Schirop, geb. 20.01.1904 in Hamburg, gest. 09.11.1958 ebd. Nach künstlerischer Ausbildung in Hamburg hier als Maler und Grafiker tätig. Zahlreiche Reisen vor allem in den Balkan und nach Skandinavien. Sein Schaffen geprägt durch die Auseinandersetzung mit dem Kriegserlebnis und den Nachkriegskrisen.
Biografie ansehenJohann Schlebusch
Hamburg
Geboren: 1607
Gestorben: 1659
Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.
Biografie ansehenFritz Schleifer
Pfaffenhofen
Geboren: 1903
Gestorben: 1977
Studium am staatlichen Bauhaus in Weimar, 1922-1924.Plakat Bauhausausstellung Weimar 1923 (Signet). Studium an der Technischen Hochschule in München 1924 - 1927. 1927 Umzug nach Hamburg. 08/1927-01/1928 Baubüro R. Karstadt AG. 11/1928-12/1928 Gebrüder Frank, Wettbewerb Berlin-Haselhorst. 01/1929-03/1929 Prof. Fischer in Essen, Krankenhaus Memmingen. 04/1929 - 12/1929 Karl Schneider, Wettbewerb Krankenhaus Elberfeld Barmen, Fabrikanlage H. Fuld & Co Frankfurt am Main. 12/1929 -07/1930 Diestel & Grubitz, Seefahrtssch...
Biografie ansehenJohann Ludwig Schlosser junior
Hamburg
Geboren: 1738
Gestorben: 1815
Sohn des gleichnamigen Hauptpastors an St. Katharinen, besuchte Schlosser das Johanneum und das Akademische Gymnasium, um danach in Jena Theologie zu studieren. Nebenbei betätigte sich Schlosser als Verfasser von Schauspielen. 1762, nach Abschluss des Studiums, wurde Schlosser Kandidat des Geistlichen Ministeriums seiner Geburtsstadt. 1766 übernahm Schlosser die zweite und noch im selben Jahr die erste Pfarrstelle an St. Petri und Pauli in Bergedorf. In diesem Amt verblieb er bis zu seinem Tode. Überregionale Bekan...
Biografie ansehenJohann Ludwig Schlosser senior
Sankt Goar
Geboren: 1702
Gestorben: 1754
Johann Ludwig Schlosser senior, Sohn des Superintendenten und Konsistorialrats Philipp Casimir Schlosser und der Anna Maria geb. Misler, bezog nach dem Schulbesuch in Marburg 1717 die Universität Gießen, um dort Theologie, Altgriechisch und orientalische Sprachen zu studieren. 1730 erwarb er in Gießen den Magistergrad und erhielt im selben Jahr einen Ruf als Hilfspastor nach Hannover. 1733 wurde Schlosser Diaconus an der Hamburger Katharinenkirche. Die Stadt hatte er bereits 4 Jahre zuvor auf einer Reise kennengele...
Biografie ansehenProf. Kurt Albert Martin Schlunck
Calicut/Ostindien
Geboren: 1874
Gestorben: 1958
Martin Schlunk war einer der ersten protestantischen Missionswissenschaftler und sehr einflussreich im Bereich der Mission. Nach den theologischen Examina 1898/99 und Tätigkeit als Hauslehrer war er von 1903 bis 1908 Pfarrer und von 1908 bis 1927 Inspektor bzw. ab 1913 Direktor der Norddeutschen Missionsgesellschaft in Bremen, ab 1910 in Hamburg. 1927/28 wirkte er als Missionsdirektor der Hanseatischen Kirchen Hamburg, Lübeck und Bremen und von 1928 bis zu seiner Emeritierung 1941 als Professor für Missionswissensc...
Biografie ansehenDavid Schlüter
Hamburg
Geboren: 1758
Gestorben: 1844
David Schlüter, geb. 17.5.1758 in Hamburg, gest. 16.6.1844 ebd., Sohn des Hamburger Bürgermeisters Johannes Schlüter und der Regina Dorothea Rendtorff. Nach Studium der Rechte und Promotion zum Dr. jur. als Jurist in Hamburg ansässig. Seit 1801 Ratsherr in Hamburg, 1835-1843 Bürgermeister. Vermählt 18.12.1787 mit Agatha Luis.
Biografie ansehenFrans Heinrich Schlüter
Hamburg
Geboren: 1783
Gestorben: 1857
Frans Heinrich Schlüter, geb. 14.2.1783 in Hamburg, gest. 27.9.1857 ebd., Sohn des Hamburger Essigbrauers Bernhard Hieronymus Schlüter und der Johanna Elisabeth Möller. Kaufmann in Hamburg, seit 1854 Oberalter. 23.3.1819 Heirat mit Amalie Kähler.
Biografie ansehenJohann Schlüter
Hamburg
Geboren: 1715
Gestorben: 1778
Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.
Biografie ansehenMatthaeus Schlüter
Hamburg
Geboren: 1648
Gestorben: 1719
Die Vorfahren dieses am 15. August 1648 geborenen Senators hatten das deutsche Geistesleben schon vielfach bereichert, als sein Vater Johannes 1684 Bürgermeister von Hamburg wurde. Dieser Sohn ließ sich 1674 nach Studium und Reisen als Rechtsanwalt in Hamburg nieder und bereicherte das Rechtsleben durch eine Reihe juristischer Schriften über Grundbesitz, Erbrecht, Kommentare zu gesetzlichen Bestimmungen, die weit über Hamburg hinaus Beachtung fanden. 1703 in den Senat berufen, nahm er mehrere Gesandtschaften zu den...
Biografie ansehenSeverin Schlüter
Halle
Geboren: 1571
Gestorben: 1648
Severin Schlüter, geboren 28.10.1571 in Halle, gestorben 16.7.1648 in Hamburg, Sohn des Berend (Bernhard) Schlüter, Kaufmann in Bielefeld und der Lucretia Ladewig. Nach Theologiestudium in Erfurt, Köln und Helmstedt, Promotion zum Magister in Helmstedt, 1603 Konrektor in Stade, 1604 Rektor ebd., im selben Jahr Heirat mit Maria Funck, Tochter des Pastors Daniel Funck aus Rethem bei Lüneburg; 1613 Prediger in Bucca/Grafschaft Hoya, 1615 Pastor in Weimar; seit 1617 Hauptpastor an der Jacobikirche in Hamburg, 1621-1625...
Biografie ansehenMax Schmeling
Klein Luckow/Uckermark
Geboren: 1905
Gestorben: 2005
Max Siegfried Adolf Otto Schmeling wuchs als ältestes von drei Kindern in Hamburg auf. Sein Vater war Steuermann bei der Hapag. Nach Ende der Volksschule begann er als 14jähriger eine kaufmännische Lehre. Ab 1922 arbeitet er bei einer Düsseldorfer Brunnenbaufirma und trat in den Kraftsportverein Benrath ein. Im April 1924 entschied er sich, ins Profilager zu wechseln. Er wurde Deutscher Meister im Halbschwer- und Schwergewicht. Am 12. Juni 1930 errang er durch Disqualifikation seines Gegners den Weltmeistertitel ge...
Biografie ansehenArno Schmidt
Hamburg
Geboren: 1914
Gestorben: 1979
Arno Schmidt, am 18. Januar 1914 in Hamburg-Barmbek geboren, war einer der bedeutendsten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Von seinem 1949 erschienenen ersten Band mit expressionistischen Erzählungen „Leviathan“ über das Hauptwerk „Zettels Traum“ (1970) bis zu seinem letzten 1975 veröffentlichten Roman „Abend mit Goldrand“ hatten die schöpferische Kraft seiner Sprache und sein nie versiegender kühner Einfallsreichtum sein Schreiben geprägt. Nach zahlreichen Umzügen und wirtschaftlicher Not zog der Sprachgewal...
Biografie ansehenFriedrich Ludwig Schmidt
Hannover
Geboren: 1772
Gestorben: 1841
Wundarzt, Schauspieler, Dramatiker und Theaterdirektor. Als Sohn eines königlich hannoverschen Zolleinnehmers wuchs er behütet unter zwölf Geschwistern auf. Von 1788-91 betätigte sich Schmidt als chirurgischer Handlanger beim dortigen Kreisphysikus. Gegen den Willen seines Vaters ging er am 22. Januar 1792 nach Braunschweig ans Theater und wurde hier Mitglied einer Wandertruppe, mit der er auf Bühnen in ganz Norddeutschland gastierte. Am 5. Januar 1795 schrieb Schmidt sich am neugegründeten Stadttheater in Magdebur...
Biografie ansehenHelmut Heinrich Waldemar Schmidt
Geboren: 1918
Gestorben: 2015
Bundeskanzler a.D. Dr. h.c. mult. Helmut Schmidt war der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Helmut Schmidt wurde am 23. Dezember 1918 in Hamburg geboren. Er legte 1937 an der Lichtwarkschule in Hamburg Abitur ab. Während des Zweiten Weltkrieges war Schmidt Soldat der Wehrmacht und stieg bis zum Oberleutnant auf. Im April 1945 geriet Schmidt in Kriegsgefangenschaft, aus der im Dezember 1945 entlassen wurde. Ab 1946 studierte er Volkswirtschaftslehre sowie Staatswissenschaft in Hamburg. Er schloss d...
Biografie ansehenDr. Uwe Schmidt
Hamburg
Geboren: 1931
Gestorben: 2008
Uwe Schmidt war Lehrer und Historiker sowie langjähriger Schulleiter des Gymnasiums Farmsen. Nach dem Abitur 1951 studierte er in Hamburg und Tübingen Geschichte, Latein, Philosophie und Erziehungswissenschaft. 1956 legte er in Hamburg das erste, 1959 das zweite Staatsexamen ab. Von 1959 bis 1969 unterrichtete er die Fächer Geschichte und Latein am Gymnasium Alstertal. Von 1961 bis 1963 nahm er an einem zweijährigen Grundkurs des Katechetischen Amtes der Hamburgischen Landeskirche für Religionslehrer ohne Fakultas...
Biografie ansehenRobert Schmidt-Hamburg
Berlin
Geboren: 1885
Gestorben: 1963
Robert Schmidt-Hamburg malte größtenteils Schiffe auf hoher See, auch wenn er unter dem Titel „Maler des Hamburger Hafens“ bekannt wurde, gehören Hafenszenen zum geringeren Teil seines Werkes. Kennzeichnend sind oft besonders leuchtende Farben und ein kräftiger Pinselduktus, teilweise mit impressionistischen Anklängen. Robert Schmidt wurde 1885 als Sohn eines Korbmachermeisters geboren, der sich selbstständig gemacht hatte und eine kleine Fabrik in Berlin besaß. Schon früh interessierte ihn die Seefahrt, und so arb...
Biografie ansehenKarl Heinrich Schmilinsky
Hamburg
Geboren: 1818
Gestorben: 1891
Karl Heinrich Schmilinsky, geboren 15.6.1818 in Hamburg, gestorben 20.4.1891 in Montreux, Sohn des Hamburger Kaufmanns Johann Nicolaus Schmilinsky und der Margaretha Oldenburg. Nach Kaufmannslehre als Kaufmann in Mexiko, später in Hamburg tätig. Vermählt 26.10.1853 mit Cäcilie Tanner. Gründer der Heinrich-Schmilinsky-Stiftung zur Unterstützung unversorgter junger Mädchen während der beruflichen Ausbildung und pensionierter Lehrerinnen und Gouvernanten.
Biografie ansehenErnst Schnabel
Zittau
Geboren: 1913
Gestorben: 1986
Ernst Schnabel war Romancier und Weltenbummler, Rundfunkredakteur und Funkhausintendant. In seinen Hamburger Jahren prägte er entscheidend die Aufbaujahre des Nordwestdeutschen und Norddeutschen Rundfunks (NWDR und NDR) mit. So war er von 1946 an zuerst Chefdramaturg, dann bis Anfang 1949 Leiter der Abteilung Wort am Sender in der Rothenbaumchaussee. Von 1951 bis 1955 leitete er als Intendant das Funkhaus Hamburg des NWDR. Berühmt wurde sein 1947 gesendetes Hörspiel „Der 29. Januar“, das den Kältewinter 1946/47 the...
Biografie ansehenCarl Wilhelm Hugo Schnars-Alquist
Hamburg
Geboren: 1855
Gestorben: 1939
Als Motive wählte Schnars-Alquist ausschließlich Seestücke und Hafenbilder, gerne Großsegler auf hoher See. Seine beliebten Werke wurden auch als Grafiken vervielfältigt. Schnars-Alquist wurde 1855 in Hamburg geboren und arbeitete – als Sohn einer Kaufmannsfamilie – vorerst auch als Export- und Bankkaufmann in Hamburg. Das Malen erlernte er zunächst autodidaktisch, von 1886–1889 war er anschließend Meisterschüler an der Berliner Akademie bei Hans Gude. 1890 ging Schnars-Alquist (der Namenszusatz „Alquist“ diente ih...
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