Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

Nachname; ohne Nachnamen zählt der Vorname. Fehlen beide, zählt der angezeigte Name. Ä, Ö und Ü finden Sie unter A, O und U.

64 Persönlichkeiten · Anfangsbuchstabe R · Alle Filter zurücksetzen

Friedrich Wilhelm Carl Ernst Raab

Hamburg

Geboren: 1859

Gestorben: 1917

Friedrich Raab war ein antisemitischer Politiker in Hamburg. Nach dem Volksschulbesuch hatte er eine kaufmännische Lehre angefangen, die er nach dem frühen Tod des Vaters aber abbrechen musste, um seine fünf jüngeren Geschwister mit zu ernähren. Er soll daher zunächst als Grünwarenhändler und Brotträger gearbeitet haben. Von 1880 bis 1882 diente er im Infanterie-Regiment Nr.76. 1885 machte er sich als Porzellanmaler selbstständig. In seiner Jugend gehörte Raab dem „Deich-Hammerbrooker Jünglingsverein“ an, der die A...

Biografie ansehen

Ludwig Raabe

Holstein

Geboren: 1862

Gestorben: 1931

Ludwig Raabe war Architekt der sich mit seinem Partner Wöhlecke durch die "Hamburger Reformarchitektur" einen Namen machte.Beide waren im Villen- und Stiftsbau tätig. Mit der Planung vieler U-Bahnhöfe prägten Sie das Stadtbild grundlegend mit.Zu ihren Planungen zählen auch die Hamburger Landungsbrücken. 1862 geboren in der Nähe von Kiel; Studium an der Technischen Hochschule Hannover; Schüler von Conrad Wilhelm Hase; Mitarbeiter von Albert Winkler in Altona; 1901 Übernahme des Büros in Partnerschaft mit Otto Wöhlec...

Biografie ansehen

Frieda Radel

Altona

Geboren: 1869

Gestorben: 1958

Frieda Anna Susanne Radel (geb. Johannsen) war Journalistin, Frauenrechtlerin und Politikerin. Sie wurde am 10.5.1869 in Altona geboren, wo sie im Alter von 20 Jahren heiratete und 1894 eine Tochter bekam. Ab 1908 war Radel als erste Frau beim „Hamburger Fremdenblatt“ als Schriftleiterin tätig und für die Beilage „Frauenrundschau“ verantwortlich. Sie gehörte zum radikalen Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung und verfasste viele Artikel zur Frauenfrage und Frauenbewegung, die auch in anderen Hamburger Zeitungen ve...

Biografie ansehen

George Radel

Hamburg

Geboren: 1860

Gestorben: 1948

1860 geboren in Hamburg; Architekturstudium am Polytechnikum Stuttgart bei Christian Friedrich von Leins, nebenher Mitarbeit in dessen Privatbüro; Anschließend bei den Berliner Architekten Kayser & von Großheim beschäftigt; Tätig in den Hamburger Büros Semper & Krutisch und Hallier & Fittschen; 1889 eigenes Architekturbüro; entwirft vor allem Geschosswohnbauten und Kontorhäuser; 1948 Tod in Hamburg

Biografie ansehen

Johann Georg Rademin

Hamburg

Geboren: 1783

Gestorben: 1812

Johann Georg Rademin, geb. 30.06.1783 in Hamburg, gest. 12.06.1812 ebd., Sohn des Hamburger Apothekers Johann Rademin und der Anna Maria Schmidt. Nach Studium der Medizin 1809 Promotion zum Dr. med. in Göttingen. Seitdem als Arzt in Hamburg tätig. 1811 Heirat mit Maria Henriette Bostelmann.

Biografie ansehen

Johann Jacob Rambach

Teupitz/Mittelmark

Geboren: 1737

Gestorben: 1818

Johann Jacob Rambach, geboren 27.3.1737 in Teupitz/Mittelmark, gestorben 6.8.1818 in Ottensen, Sohn des Pastors Friedrich Eberhard Rambach und der Kaufmannstochter Maria Margaretha Ulrici. Nach Theologiestudium in Halle 1759-1774 Tätigkeit als Gymnasialdirektor an verschiedenen Schulen, 1774-1780 Prediger in Quedlinburg. Seit 1780 Hauptpastor an der Michaeliskirche in Hamburg, 1801 Senior des Hamburgischen Geistlichen Ministeriums. 1766 Heirat mit der Predigerstochter Marie Juliane Louise Boysen. Verfasser zahlreic...

Biografie ansehen

Gottlieb Rambatz

Hamburg

Geboren: 1859

Gestorben: 1920

1859 geboren in Hamburg; 1878-83 Architekturstudium an der TH Hannover; Mitarbeiter im Architekturbüro Stammann & Zinnow in Hamburg; 1886 eigenes Architekturbüro mit Wilhelm Jollasse (Rambatz & Jollasse); Von 1898 - 1918 ist er Mitglied der Hamburger Bürgerschaft; 1920 Tod in Hamburg

Biografie ansehen

Franz Rappolt

Hamburg

Geboren: 1870

Gestorben: 1943

Nach seiner kaufmännischen Lehre trat Franz Rappolt in die 1862 gegründete väterliche Firma Oppenheim & Rappolt ein. Diese stellte hochwertige Herren-Mäntel im englischen Stil und Gummimäntel her und betrieb einen Großhandel mit Herren-Modeartikeln. Als der Mitinhaber Julius Oppenheim um 1892 ausschied, rückten seine Brüder Arthur und Paul Rappolt in die Geschäftsleitung auf. Seit 1897 führte die Firma den Namen Rappolt & Söhne. Franz Rappolt leitete von 1899 bis 1903 die Berliner Filiale in der Kurstraße 38. 1903...

Biografie ansehen

Jörn Rau

Wesermünde-Lehe (Bremen)

Geboren: 1922

Gestorben: 2007

1928 Besuch der Volksschule in Cuxhaven-Ritzebüttel 1930 Besuch der Freien-Goethe-Schule in Hamburg-Wandsbek 1939 Beginn einer Tischlerlehre in Hamburg bei Hugo Weigand, das 2. und 3. Lehrjahr absolvierte Jörn Rau in der Meisterklasse für Tischler an der Hochschule für bildende Kunst am Lerchenfeld März 1942 Gesellenprüfung 1942 Studium an der Bauschule in Hamburg und in Hildesheim 1945 Abschlussprüfung als Bauingenieur 1946 Vorstellungsgespräch bei Werner Kallmorgen und Anstellung im Februar. Zu einer Arbeitsaufna...

Biografie ansehen

Johann Friedrich Carl Refardt jun.

Hamburg

Geboren: 1843

Gestorben: 1917

Sohn des Präses der Commerzdeputation von 1854. An den Besuch der Realschule des Johanneums in Hamburg schloss sich eine kaufmännische Lehre in Lübeck an (1858-1862). Nach kurzem Aufenthalt im väterlichen Geschäft widmete er sich Studien in Manchester, Skandinavien und Russland. Am 1. Juli 1864 trat er als Teilhaber in die Firma J. F. C. Refardt ein und erwarb noch im selben Monat das Hamburger Bürgerrecht. Am 31. Dezember 1875 wurde Refardt zum Mitglied der Handelskammer gewählt. Das Präsidiat führte der von 1883...

Biografie ansehen

Johann Friedrich Carl Refardt sen.

Wulfsode

Geboren: 1800

Gestorben: 1871

Johann Friedrich Carl Refardt sen. kam nach einer Lehre in Braunschweig 1820 nach Hamburg und arbeitete im Kontor der Firma Otto Gehrt. Nachdem er das Hamburger Bürgerrecht am 22. August 1823 erworben hatte, gründete er seine Firma J. F. C. Refardt, Lager von Baumwollgarn und Leinen, die fast 80 Jahre bestand. Am 31. Dezember 1849 wurde Refardt auf Vorschlag der Commerzdeputation in dieses Gremium gewählt und verließ es erst nach seiner Wahl zum Kämmereibürger 1858. Das Präsidiat führte er 1854. Am 29. April 1858 w...

Biografie ansehen

Hans Bernhard Reichow

Roggow (Mecklenburg-Vorpommern)

Geboren: 1899

Gestorben: 1974

1919 - 23 Studium an der TH Danzig und München 1927 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1928 - 34 Stadtplaner in Dresden 1934 - 36 Stadtbaurat in Braunschweig 1939 - 45 Baudirektor in Stettin 1945 Übersiedlung nach Hamburg __Quelle: http://www.architekten-portrait.de/hans_bernhard_reichow/index.html _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv

Biografie ansehen

Elise (Margaretha Elisabeth) Reimarus

Hamburg

Geboren: 1735

Gestorben: 1805

Die Lebensdaten von Elise (Margaretha Elisabeth) Reimarus, geb. am 22. Januar 1735 und gest. am 2. September 1805, führen in eine besondere Zeit des geistigen Aufbruchs in Hamburg. Heute gilt Elise als eine der wichtigsten und sicherlich auch eindrucksvollsten Frauen der deutschen Aufklärung. Ihre überaus erfolgreichen Tätigkeiten als Schriftstellerin, Übersetzerin und Pädagogin geben wahrscheinlich nur einen Bruchteil ihrer intellektuellen Bedeutung und Tätigkeiten wieder und sind darüber hinaus nicht direkt unter...

Biografie ansehen

Gustav Adolf Reimers

Hamburg

Geboren: 1810

Gestorben: 1883

Gustav Adolf Reimers, geb. 26.1.1810 in Hamburg, gest. 25.6.1883 ebd., Sohn des Zuckermaklers Johann Christoph Reimers und der Caroline Mathilde Cossel. Buchhalter, dann Versicherungsbevollmächtigter in Hamburg, 1845 Begründer der Assecuranz-Union und deren Inhaber und Direktor. Vermählt 29.10.1836 mit Johanna Elise Schultz.

Biografie ansehen

Johann Julius Reincke

Altona

Geboren: 1842

Gestorben: 1906

Julius Reincke war Mediziner und Politiker. Er stammte aus einer Altonaer Familie. Sein Vater, der Kaufmann Theodor Reincke (1805–1882), war von der holsteinischen Ständeversammlung in dem dänischen Reichsrat gewählt worden und wurde später Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses. Julius Reincke studierte Medizin und Zoologie und beschäftigte sich anschließend mit morphologischen Studien im Mittelmeer sowie auf Helgoland. Ab 1869 war er zunächst als Assistenzarzt am Allgemeinen Krankenhaus in St. Georg tätig, s...

Biografie ansehen

Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Richard Reinhard

Loschwitz

Geboren: 1870

Gestorben: 1964

Johannes Reinhard war ein lutherischer Pastor und Politiker. Nach der Reifeprüfung 1899 studierte er von 1890 bis 1894 Theologie und Philoso­phie in Erlan­gen und Leip­zig, wo er 1894 die erste theologi­sche Prüfung ablegte. Sein Vikariat trat er am Seminar des ev.-luth. Missionshauses zu Leipzig an; das zweite Examen absolvierte er 1896 in Dresden. 1905 wurde er in Leipzig zum Lic. theol. und 1907 in Erlangen zum Dr. phil. promo­viert. Ab 1894 arbeitete er als Ober­lehrer am Königlichen Gymnasium in Leipzig und üb...

Biografie ansehen

Hermann Reinhardt

Coswig

Geboren: 1860

Gestorben: 1931

1860 geboren in Coswig; Handwerkslehre, parallel dazu Besuch einer Baugewerkschule; Eigenes Bauunternehmen in Hamburg während der Kaiserzeit; Er entwirft und baut Geschosswohnbauten in der Südlichen Neustadt; Entwicklung der Villenkolonie Billewinkel in Wentorf auf eigene Rechnung; 3 Kontorhäuser gebaut; 1931 Tod in Wentorf

Biografie ansehen

Jan Adam (auch: Johann Adam) Reinken (auch: Reincken)

Wildeshausen/Oldenburg

Geboren: 1623

Gestorben: 1722

Jan Adam Reinken (auch: Johann Adam Reincken), geboren 26.4.1623 in Wildeshausen/Oldenburg (oder: 1643 in Deventer/Holland), gestorben 24.11.1722 in Hamburg. Musikalische Ausbildung als Organist in den Niederlanden, seit 1654 Schüler von Heinrich Scheidemann in Hamburg, 1658 dessen Adjunkt und seit 1663 dessen Nachfolger als Organist an der Hamburger Katharinenkirche. Erste Eheschließung im Sommer 1665 mit Anna Dorothea Scheidemann, zweite Heirat am 25.2.1685 mit Anna Wagner. Berühmtester Hamburger Organist seiner...

Biografie ansehen

Johanne Reitze

Hamburg

Geboren: 1878

Gestorben: 1949

Johanne Reitze, geb. Leopolt entstammte einer Arbeiterfamilie. Nach ihrem Volksschulabschluss arbeitete sie als Dienstmädchen, später als Arbeiterin in einer Druckerei. Dort lernte sie Kollegen und Kolleginnen kennen, die sie mit der Arbeiterbewegung vertraut machten und trat 1902 in die SPD ein. Zwei Jahre zuvor hatte sie den sozialdemokratischen Journalisten Johannes Carl Kilian-Reitze geheiratet. Zusammen mit ihm ging sie 1904 für ein halbes Jahr auf die Parteischule nach Berlin. Von 1916 bis 1919 war Johanne Re...

Biografie ansehen

Joachim Rentzel

Hamburg

Geboren: 1694

Gestorben: 1768

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

Biografie ansehen

Sebastian Rhegius

Hannoversch-Münden (Münden)

Geboren: 1554/1559

Gestorben: 1621

Sebastian Rhegius war der älteste von drei Söhnen von Urbanus Rhegius d. J. († ca. 1570), Sekretär und Amtmann Erichs II. von Braunschweig-Calenberg-Göttingen, und seiner Frau Elisabeth geb. Dransfeld († nach 1588). Sebastian studierte mit Hilfe eines herzoglichen Stipendiums Theologie, vielleicht in Basel und wahrscheinlich in Straßburg. 1588 übernahm Sebastian Rhegius, der sich auch König nannte, die Pfarrstelle auf der Lüneburger Seite der Elbinsel Finkenwerder, die er bis zu seinem Tode bekleidete. Sebastian wa...

Biografie ansehen

Urbanus Rhegius

Langenargen

Geboren: 1489

Gestorben: 1541

Als Sohn eines Priesters besuchte Urbanus Rhegius zunächst die Lateinschule in Lindau. Nach dem Studium an den Universitäten Freiburg, Tübingen, Ingolstadt und Basel folgte 1519 die Priesterweihe. 1520 wurde Rhegius Domprediger in Augsburg, wo er zur Reformation übertrat. 1530 – fünf Jahre, nachdem er die Augsburger Bürgertochter Anna Weißbrugger geheiratet hatte – folgte Rhegius einem Ruf Ernsts I. von Braunschweig-Lüneburg (1497–1546) nach Celle, um als Pfarrer und (seit 1532) als Superintendent im Fürstentum Lün...

Biografie ansehen