Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

Nachname; ohne Nachnamen zählt der Vorname. Fehlen beide, zählt der angezeigte Name. Ä, Ö und Ü finden Sie unter A, O und U.

1.223 Persönlichkeiten

Karl Rudolf Schneider

Mainz

Geboren: 1892

Gestorben: 1945

1908 - 11 Studium an der Kunstgewerbeschule Mainz 1912 - 14 Mitarbeiter bei Gropius & Meyer in Berlin 1920 - 21 Mitarbeiter bei Fritz Höger in Hamburg 1921 Gründung des eigenen Architekturbüros in Hamburg 1930 - 33 Professor an der Landeskunstschule Hamburg 1938 Emigration in die USA __Jan Lubitz _ Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv

Biografie ansehen

August Schoch

Herisau (CH)

Geboren: 1881

Gestorben: 1957

Schoch war Schweizer Staatsbürger. Er machte eine Zimmermannslehre, danach studierte er 1897-1902 am Technikum Winterthur und an der ETH Zürich. 1902-20 war er Mitarbeiter in Architekturbüros in Köln und Hamburg. 1920 gründete er zusammen mit Rudolf Klophaus das Büro "Klophaus und Schoch". 1927 wurde Erich zu Putlitz dritter Partner. Das Büro "Klophaus, Schoch und zu Putlitz" bestand bis 1932. Nach dem Austritt von Klophaus führte Schoch das Büros zusammen mit zu Putlitz weiter. Nach dem Tod von zu Putlitz am 28.1....

Biografie ansehen

Johann Schomburg

Vermutlich Hamburg

Geboren: 1440 (ca.)
Ungefähre Datierung

Gestorben: 1520 (ca.)
Ungefähre Datierung

Johann Schomburg war der Sohn des in Hamburg ansässigen Zolleinnehmers Heinrich Schomburg d. Ä. Dieser wiederum war ein unehelicher Spross Ottos II. zu Holstein und Schaumburg (1400–1464). 1454 bezog Johann Schomburg die Universität Köln, 1459 die Universität Rostock. Später – vermutlich nach Erlangung des Magistergrades – arbeitete er als Schreiber in der Kanzlei Adolfs XII. zu Holstein und Schaumburg (ca. 1420–1474), bevor er, gewiss protegiert durch die Schaumburger Grafen, 1468 (nach der Priesterweihe) zum Prop...

Biografie ansehen

Otto Schomburg

Otto Schomburg war ein außerehelicher Spross des Jüngeren Hauses Schaumburg. 1460 und 1466 ist er als Propst des Klosters Uetersen nachgewiesen, 1466 außerdem als Hamburger Domherr. Er begegnet in drei Urkunden: Am 19. Mai 1460 ist er Mitlober der Verpfändung des Griesenwerders durch Otto II. zu Holstein und Schaumburg (1400–1464) an die Stadt Hamburg. Schomburgs Siegel zeigt drei Wolfs- oder Hundsköpfe. Am 29. März 1466 errichtete das Hamburger Domkapitel ein Statut über die Pfründe des Dekans. In diesem Dokument...

Biografie ansehen

Hans Hermann Schomburgk

Hamburg

Geboren: 1880

Gestorben: 1967

Hans Schomburgk war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein bedeutender Afrikaforscher und Pionier des deutschen Tierfilms. Er wurde am 28. Oktober 1880 in Hamburg als Sohn des bekannten Architekten Hermann Eduard Schomburg geboren. Bereits als 17-Jähriger zog es ihn im Jahre 1898 auf eine Farm nach Südafrika. Bald darauf trat er in die englische Natal-Polizei ein und kämpfte auf ihrer Seite im Burenkrieg. Danach setzte man ihn als Polizeioffizier in Nord-Rhodesien (heute Sambia) ein. Im Jahre 1907 fand er he...

Biografie ansehen

Amalie Emerentia Catharina Sophia Schoppe, geb. Weise

Burg Fehmarn

Geboren: 1792

Gestorben: 1858

Kam als junges Mädchen nach Hamburg und wurde Erzieherin nach dem Vorbild Rosa Maria Assings geb. Varnhagen. Erste Gedichte 1813 in Anthologien und Zeitschriften, gefragte Korrespondentin und Gründerin eines Modejournals. Seit 1814 unglücklich verheiratet mit einem Juristen, drei Söhne; 1821 Trennung von ihrem Mann. Unter dem Nachnamen Schoppe mit über 100 Romanen und Novellen, Jugendbüchern, Ratgebern, Taschenbüchern, Übersetzungen und einer Jugendzeitschrift eine der produktivsten Schriftstellerinnen des 19. Jhds...

Biografie ansehen

Gerhard Schott

Hamburg

Geboren: 1641

Gestorben: 1702

Gerhard Schott, geboren 16.4.1641 in Hamburg, gestorben 25.10.1702 ebd. Nach Jurastudium in Heidelberg, Helmstedt und Basel 1665 Promotion zum Licentiaten beider Rechte. Danach umfangreiche Bildungsreise durch Westeuropa, seitdem als Advokat in Hamburg ansässig und 1693 Senator. Vermählt 2.10.1671 mit Anna Caecilia von Spreckelsen. 1677 Mitbegründer der Hamburger Oper am Gänsemarkt und bald ihr alleiniger Inhaber; Auftraggeber des Hamburger Modells des Salomonischen Tempels.

Biografie ansehen

Johann Gottfried Schramm

Hamburg

Geboren: 1742

Gestorben: 1822

Johann Gottfried Schramm heiratete am 27. März 1770 Susanna Katharina (1746-1830) - Tochter des Senators Jacob Krohn. Mit ihr hatte er drei Kinder: Elisabeth, Marianne und Johann Gottfried. Neben seiner Tätigkeit als Hamburger Kaufmann engagierte sich Schramm ehrenamtlich für den Rath und die Stadt Hamburg in unterschiedlichen Bereichen. So war er 1778 mit verantwortlich für die Gassenordnung, 1786 für die Ordnung auf dem Bauhof und 1798 Gotteskastenverwalter. 1799 war Schramm Alter des Waisenhauses und ab 1800 Vor...

Biografie ansehen

Gottfried Schramm

Hamburg

Geboren: 1894

Gestorben: 1982

Er studierte 1912 bis 1914 Architektur an der TH Berlin (Charlottenburg). Von 1914 bis 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. 1919 setzte er sein Studium an der TH Dresden fort. Er absolvierte 1921 seine Diplom-Hauptprüfung. 1921 trat er in das Büro von Erich Elingius ein und arbeitete als selbständiger Architekt. Die Partnerschaft mit Erich Elingius erfolgte 1924. Arbeitsgebiete waren vor allem Einfamilienhäuser (Villen, Landhäuser), Kontorhäuser und öffentlich geförderter Wohnungsbau. 1939 wurde Schramm mit Gutac...

Biografie ansehen

Karl Wilhelm Schreiber

Dresden

Geboren: 1892

Gestorben: 1970

Karl Wilhelm Schreiber, geboren 18.10.1892 in Dresden, gestorben 30.10.1970 in Hamburg. Nach Arbeit als Binnenschiffer seit 1919 als Aalverkäufer auf Hamburgs Straßen und Märkten tätig, durch seinen Falsettruf "Aale-Aale" stadtbekanntes "Original".

Biografie ansehen

Albert Schreiningius

Hamburg

Geboren: 1633

Gestorben: 1688

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

Biografie ansehen

Christian Matthias Schröder

Quackenbrück im Hochstift Osnabrück

Geboren: 1742

Gestorben: 1821

1742 in Quackenbrück als Sohn eines Ratmanns geboren, etablierte Christian Matthias Schröder 1763 ein eigenes Handelshaus in Hamburg. Ab dem Jahr 1780 bekleidete er dort eine Reihe bürgerlicher Ehrenämter, etwa als Waisenhaus-Provisor, Kriegs-Commissair, Richter am Niedergericht, Bürger bei der Fortification, dem Bauhof, der Artillerie, der Admiralität und der Banco. Der Commerzdeputation gehörte er vor seiner Amtszeit als Präses (1785-1786) als Deputierter, später als Alter an. Am 16. August 1799 wurde er zum Sena...

Biografie ansehen

Friedrich Ludwig Schröder

Schwerin

Geboren: 1744

Gestorben: 1816

Friedrich Ludwig Schröder, geboren 3.11.1744 in Schwerin, gestorben 3.9.1816 in Rellingen, Sohn des Organisten Johann Dietrich Schröder und der Schauspielerin Sophie Charlotte Biereichel. Durch die Wiederverheiratung der Mutter mit dem Schauspieler Konrad Ackermann in das Theaterwesen hineingewachsen. Nach kurzer kaufmännischer Lehre seit 1760 als Schauspieler in wechselnden Truppen tätig. 1771-1780 Direktor des Hamburger Theaters, 1780-1785 Theaterdirektor in Wien, 1785-1800 erneut als Leiter des Theaters in Hambu...

Biografie ansehen

Gerhard Schröder

Hamburg

Geboren: 1659

Gestorben: 1723

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

Biografie ansehen

Octavio Rudolph Schröder

Hamburg

Geboren: 1786

Gestorben: 1867

Octavio Rudolph Schröder spielte in Hamburg wirtschaftlich und politisch eine wichtige Rolle. Er war als Kaufmann wohlgelitten, 1842 Präses der Handelskammer und im "tollen Jahr" 1848 Mitglied der Rath- und Bürgerdeputation zur Beratung von Verfassungs- und Verwaltungsreformen. Am 14. November 1853 war er Mitglied der Kämmerei, und am 6. August 1856 wurde er zum Oberalten gewählt. Schröder war also ein Amtskollege von Johannes Siemers und kannte ihn wahrscheinlich gut.

Biografie ansehen

Jacob Schuback

Hamburg

Geboren: 1726

Gestorben: 1784

Jacob Schuback, geboren 8.2.1726 in Hamburg, gestorben 15.5.1784 ebd., Sohn des Hamburger Bürgermeisters Nikolaus Schuback und der Hamburger Ratsherrentochter Elisabeth John. Nach Jurastudium in Göttingen als Jurist in Hamburg tätig, seit 1760 Senatssyndicus. 10.2.1753 Heirat mit der Hamburger Richterstochter Margaretha Johanna Volckmann. Musikliebhaber, Kunstsammler, Autor von zahlreichen juristischen, religiös-erbaulichen und musiktheoretischen Schriften sowie Kompositionen.

Biografie ansehen