Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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1.223 Persönlichkeiten

Dr. Heinrich Kellinghusen

Hamburg

Geboren: 1796

Gestorben: 1879

Senator und Bürgermeister der Stadt Hamburg. Heinrich Kellinghusen besuchte das Johanneum - sein Lehrer war der Freimaurer Johannes Gurlitt. Obwohl Kellinghusen katholisch war, wurde er am 4. Juli 1831 in den Hamburger Senat berufen. Hier wirkte er in unterschiedlichen Funktionen - vor allem aber im Justizwesen. Nach dem Großen Brandt wurde Heinrich Kellinghusen am 23. Dezember 1842 zum Bürgermeister gewählt. Bis 1860 hatte er dieses Amt im jährlichen Wechsel mit der Präsidentschaft des Hamburger Obergerichts inne....

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Stephan Kempe

Gestorben: 1540

Kempe absolvierte das Grundstudium an der Universität Rostock, trat 1521 dem Franziskanerorden bei und lebte zunächst im Rostocker Katharinenkloster. 1523, als die Reformation Rostock erreichte und der Kaplan an St. Petri Johann Slüter († 1532) in ihrem Sinne zu wirken begann, wurde Kempe innerhalb der Ordensprovinz Saxonia in das Hamburger Marien-Magdalenen-Kloster versetzt. Hier begann Kempe, der trotz Aufforderung nicht in sein Heimatkloster nach Rostock zurückkehrte, Predigten im Sinne Luthers zu halten. Diese...

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Annie Kienast

Hamburg

Geboren: 1897

Gestorben: 1984

Annie Kienast wuchs mit fünf Geschwistern im Arbeitermilieu auf - der Vater war Kesselschmied, die Mutter ein ehemaliges Dienstmädchen, beide SPD-Mitglieder. Annie Kienasts Bildungslaufbahn entsprach dem eines Mädchen aus der Arbeiterschicht: Volksschule, danach Lehre als Textil-Verkäuferin. Geprägt durch ihre Eltern wurde auch Annie Kienast Mitglied der SPD (ab 1918) und der Gewerkschaft. Sie engagierte sich im „Zentralverband der Handlungsgehilfen“ (ZdH) bzw. dessen Nachfolgeorganisation, dem „Zentralverband der...

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Adolph Diedrich Kindermann

Lübeck

Geboren: 1823

Gestorben: 1892

Adolph Dietrich Kindermann erhielt in Lübeck seine Ausbildung zum Kunstmaler von Christian Peter Wilhelm Stolle. 1843 wechselte er an die Kunstakademie Dresden. Hier beteiligte er sich 1849 am Maiaufstand und wurde daraufhin des Landes verwiesen. Bis 1853 betätigte er sich in Paris als Portraitmaler. Mit kurzer Unterbrechung in Lübeck ging er 1856 nach Hamburg, um hier als Kunstmaler und Photograph zu arbeiten. Kindermann war Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832.

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David Kindt

Hamburg

Geboren: 1580

Gestorben: 1652

David Kindt ist als Maler vor allem für seine Porträts bekannt, etwa von Senator Rudolph Amsinck und seiner Frau Elisabeth. Er gilt als einer der beliebtesten und bedeutendsten Porträtmaler seiner Zeit. Als ein wichtiger Einfluss zählt vor allen Dingen der holländische Porträtstil. David Kindt wurde 1580 in Hamburg geboren. Schon sein Vater Johann, der aus Gründen der religiösen Verfolgung von Brabant in die Hansestadt gekommen war, arbeitete als Hamburger Amtsmaler. Eventuell wurde er auch in den Niederlanden ausg...

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Gustav Heinrich Kirchenpauer

Hamburg

Geboren: 1808

Gestorben: 1887

Gustav Heinrich Kirchenpauer, geb. 2.2.1808 in Hamburg, gest. 3.4.1887 ebd., Sohn des Kaufmanns Johann Georg Kirchenpauer und der Anna Katharina Rueß. 1826-1831 Studium der Rechte in Dorpat und Heidelberg und Promotion zum Dr. jur. Seit 1832 als Rechtsanwalt in Hamburg tätig. 1843 Senator, 1869 Bürgermeister in Hamburg. Vermählt 2.2.1844 mit Juliane Dorothea Krause.

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Jacob Friedrich Kirchhoff

Hamburg

Geboren: 1791

Gestorben: 1844

Jacob Friedrich Kirchhoff, geb. 13.2.1791 in Hamburg, gest. 14.5.1844 ebd., Sohn des Maklers Jacob Friedrich Kirchhoff und der Anna Regina Wolters. Selbst als Makler in Hamburg tätig; wegen seiner Streiche und Possen als "Hamburger Eulenspiegel" und dem Namen "Vetter Kirchhoff" bekannt und zum Hamburger "Original" geworden.

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Martin Kirchner

Garmisch-Partenkirchen (Bayern)

Geboren: 1930

Gestorben: 2003

1949 Abitur in Marienau, Landkreis Lüneburg Gesellenprüfung als Tischler im Schiffsinnenausbau in Hamburg 1952-1955 Studium Technische Universität Berlin, Reisen nach England, Italien, Frankreich 1955 Vordiplom an der TU Berlin 1955-1958 Fulbright Stipendiat Yale-Universität, New Haven, Connecticut USA 1957-1958 Bachelor of Architecture, Studium bei Louis Kahn, Paul Rudolph, lo Ming Pei 1957 Magnus T. Hopper Fellowship for Hospital Design 1958 Master of Architecture, danach Praxis in Architekturbüros in New Haven,...

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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Wilhelm Helmuth Kittel

Postsdam

Geboren: 1902

Gestorben: 1984

Helmuth Kittel war ein in Hamburg arbeitender Theologe und Religionspädagoge. Nach dem Abitur 1920 in Potsdam studierte er bis 1925 evangelische Theologie in Berlin und Tübingen sowie 1925/26 Klassische Philologie in Berlin. Dort wurde er mit einer kirchengeschichtlichen Arbeit bei Karl Holl promoviert. Von 1924 bis 1926 war Kittel Inspek­tor am Studentenhaus für evangelische Theologiestudenten in Berlin, anschließend von 1926 bis 1930 Assistent in Göttingen, wo er sich 1932 habilitierte. Zugleich wandte er sich de...

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Clara Klabunde

Hamburg

Geboren: 1906

Gestorben: 1994

Anfang des 20. Jahrhunderts geboren, gehörte Clara Klabunde, geb. Genter zu den wenigen Frauen, die in einem seit Jahrhunderten den Männern vorbehaltenen Beruf tätig wurden: der Juristerei. Sie wurde nach dem Krieg zur ersten Gerichtspräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Im Alter von 20 Jahren schrieb sich Clara Klabunde an der juristischen Fakultät der Universität Hamburg ein und studierte bis 1929 Jura. Nach ihrem Großen Juristischen Staatsexamen arbeitete sie von 1933 an 19 Jahre als Rechtsanwältin in Hamb...

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Erich Klabunde

Berlin

Geboren: 1907

Gestorben: 1950

Erich Klabunde war nicht nur ein Hamburger Journalist, sondern gilt außerdem als einer der Begründer des sozialen Wohnungsbaus. Der gelernte Bankkaufmann war einige Jahre Redakteur beim „Hamburger Anzeiger“ und gründete nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit Journalistenfreunden die Berufsvereinigung Hamburger Journalisten. Ebenso stark beteiligt war er 1949 an der Gründung des Deutschen Journalisten-Verbands. Im Hauptausschuss des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) sorgte Klabunde für den Aufbau eines demokratis...

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Bernhard Klefeker

Hamburg

Geboren: 1760

Gestorben: 1825

Bernhard Klefeker, geb. 12.1.1760 in Hamburg, gest. 10.6.1825 auf einer Kurreise nach Karlsbad in Leipzig, Sohn des Kämmereischreibers Bernhard Klefeker und der Ratsherrentochter Anna Cäcilie Kentzler. 1779-1782 Studium der Theologie in Leipzig, seit 1782 in Hamburg tätig. 1790 Berufung zum Prediger nach Osnabrück. Seit 1795 Diakon, seit 1802 Hauptpastor an der Jacobikirche in Hamburg. 1817 Ehrendoktor der Theologie der Universität Jena. 17.5.1791 Heirat mit Anna Maria Süberkrub. Theologisch war Klefeker ein entsch...

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Johannes Klefeker

Hamburg

Geboren: 1698

Gestorben: 1775

Johann Klefeker, geboren 14.8.1698 in Hamburg, gestorben 2.11.1775 ebd., Sohn des Hamburger Kämmereischreibers Johann Klefeker und der Küsterstochter Anna Maria Ehlers. Nach Studium der Rechte in Tübingen 1720 Promotion zum Lic. jur. Seit 1725 Senatssyndicus in Hamburg mit umfangreicher Gesandtschaftstätigkeit, u.a. am Wiener Hof. Vermählt 3.12.1725 mit Maria Poppe.

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Prof. Dr. Hermann August Klingenheben

Barmen

Geboren: 1886

Gestorben: 1967

August Klingenheben war ein Hamburger Afrikanist. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Tübingen ab 1905 Evangelische Theologie. Zum Wintersemester 1905/06 ging er nach Marburg. In Halle, wo er von 1906 bis 1911 studierte, wechselte er Ostern 1907 zur Philologie, studierte Orientalistik und legte die Turnlehrerprüfung ab. 1911 wurde er wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei dem Afrikanisten Carl Meinhof am Hamburgischen Kolonialinstitut. Im Frühjahr 1914 unternahm er mit Meinhof eine Forschungsreise in den...

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Rudolf Klophaus

Solingen

Geboren: 1885

Gestorben: 1957

Nach Abschluss der Maurerlehre besuchte der Sohn einer Arbeiterfamilie von 1901 bis 1906 Baugewerkschulen in Barmen bei Wuppertal und Aachen. Schwer verwundet im Ersten Weltkrieg gelang es ihm ab 1916 bei einem Architektenbüro in Hamburg tätig zu werden. Sein erstes eigenes Büro gründete er 1920 zusammen mit dem Architekten August Schorch. Diese Partnerschaft wurde 1927 um Erich von Putlitz erweitert. Gemeinsam errichtete das Trio in den Folgejahren viele Büro- und Geschäftshäuser, sowie Geschoss-Wohnanlagen - vorz...

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Friedrich Gottlieb Klopstock

Quedlinburg

Geboren: 1724

Gestorben: 1803

Friedrich Gottlieb Klopstock, geboren 2.7.1724 in Quedlinburg, gestorben 14.3.1803 in Hamburg, Sohn des in Quedlinburg ansässigen Juristen Gottlieb Heinrich Klopstock und der Kaufmannstochter Anna Maria Schmidt aus Langensalza. Nach theologischem Studium in Jena Hinwendung zum Dichterberuf; durch Titularanstellung und Gehaltszahlung seitens des dänischen Königs von Brotberuf befreit, seit 1751 als Dichter in Kopenhagen, seit 1770 in Hamburg ansässig. 10.6.1754 erste Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Margare...

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Johanna Elisabeth Klopstock

Hamburg

Geboren: 1747

Gestorben: 1821

Johanna Elisabeth Dimpfel, geboren 26.7.1747 in Hamburg, gestorben 19.1.1821 ebd., Tochter des Hamburger Kaufmanns Johann Heinrich Dimpfel und der Hamburger Kaufmannstochter Catharina Margaretha Moller. 19.11.1765 Heirat mit ihrem Vetter, dem Hamburger Kaufmann Johann Martin von Winthem (gestorben 1789); nach dessen Tod zweite Eheschließung am 30.10.1791 mit dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock. Nichte von Klopstocks erster Frau Margareta Moller. Berühmt für ihre Gesangskunst, von dem Klopstockkreis als „die Wi...

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Margareta Klopstock

Hamburg

Geboren: 1728

Gestorben: 1758

Margareta (Meta) Moller, geb. 16.03.1728 in Hamburg, gest. 28.11.1758 ebd., Tochter des Hamburger Kaufmanns Peter Moller und der Katharina Persent. Erste Ehefrau des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock, vermählt am 10.06.1754. Von Klopstock in seinen Oden als "Cidli" besungen. Selbst schriftstellerisch tätig.

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Karl Kluth

Halle/Saale

Geboren: 1898

Gestorben: 1972

Karl Kluth hat den Hamburgischen „Sezessionsstil“ entscheidend mit geprägt. Seine Motive waren häufig Landschaften, aber auch Akte und einige Selbstporträts. Dabei ist der Hintergrund häufig grafisch abstrahiert, kurvige Linien dominieren, und es herrscht eine tonige Farbigkeit, oft mit starker Kontrastwirkung, vor. Eine zunächst begonnene Lehre als Lithograf (schon sein Vater übte diesen Beruf aus) brach Kluth 1917 ab, als er sich freiwillig zum Kriegsdienst meldete. Von 1919 bis 1922 studierte er die Malerei an d...

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Elso Klöver

Wewelsfleth (Kreis Steinburg)

Geboren: 1893

Gestorben: 1984

Nach dem Abitur in Hamburg begann Elso Klöver 1912 in Tübingen ein Studium der Staats- und Rechtswissenschaften. Am 7. Juli 1920 wurde er in Hamburg zum Dr. rer. pol. promoviert wurde. Als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter begann er am 1. Januar 1921 den Dienst bei der Handelskammer, die ihn ab 1. Juli 1921 zum wissenschaftlichen Assistenten und ab 1. Dezember 1928 zum stellvertretenden Syndikus ernannte. Mit Wirkung vom 18. September 1933 wurde Klöver zum Syndikus, ab 1. März 1934 zum 1. Syndikus ernannt. Ab 15. Ma...

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Prof. Theodor Ludwig Georg Albert Knolle

Hildesheim-Moritzberg

Geboren: 1885

Gestorben: 1955

Theodor Knolle war ein evangelisch-lutherischer Theologe und Hamburger Landesbischof. Knolle studierte Evangelische Theologie in Marburg, Berlin und Halle, wo er 1907 das erste Theo­logische Examen bestand; in Magdeburg legte er 1909 das zweite Examen ab und wurde im Juni 1910 ordiniert. Anschließend war er Hilfsprediger in Sandersdorf/Sachsen und Greppin, Kreis Bitterfeld, wo er 1913 zum Pastor gewählt wurde. 1915 übernahm er die dritte Pfarrstelle an der Stadtkirche Wittenberg. 1918 wurde er Mitbegründer der Luth...

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Hans Schierven Knoph

Hedemarken/Norwegen

Geboren: 1766

Gestorben: 1848

Hans Schierven Knoph, geb. 24.5.1766 in Hedemarken/Norwegen, gest. 29.2.1848 in Hamburg. Nach Ausbildung im Münzwesen 1784-1791 Münzwardein in Altona und an der Silberschmelze in Poppenbüttel, seit 1791 Bevollmächtigter der Münze in Altona. 1805-1842 letzter hamburgischer Münzmeister. Vermählt 23.1.1808 mit Wilhelmine Charlotte Eimbcke.

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Johann Daniel Koch

Goslar

Geboren: 1742

Gestorben: 1829

Johann Daniel Koch, geb. 26.8.1742 in Goslar, gest. 26.4.1829 in Hamburg, Sohn des Goslarer Bürgermeisters Johann Philipp Koch und seiner Ehefrau, geb. Sternberg. 24.4.1771 Heirat mit Johanna Elisabeth Henriette Funck. Jurist, seit 1799 Senator, seit 1821 Bürgermeister von Hamburg.

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