ERNST MAY Geb. 27. Juli 1886 in Frankfurt am Main; gest. 11. September 1970 in Hamburg . Ausbildung in Darmstadt, München, London. 1918 bis 1925 Technischer Direktor der Schlesischen Landesgesellschaft.1925 bis 1930 Stadtbaurat Frankfurt/M. 1930 bis 1933 Städtische Großplanungen in der Sowjetunion. 1933 bis 1953 Farm- und Bautätigkeit in Afrika.Seit 1954 städtebaulicher Berater von Hamburg und der »Neuen Heimat« Hamburg. Planungsbeauftragter der Stadt Mainz. 1954 Großes Bundesverdienstkreuz. Dr.-Ing. e. h. der Tech...
Der Hamburger Kaufmannssohn und Makler Carl August von der Meden gilt als Vater des Tennissports in Deutschland. Als 23jähriger startete er zu einer Weltreise und lebte unter anderem in der Nähe von London. Im Stadtteil Wimbledon lernte er das moderne „Lawn tennis“ kennen. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg 1881 sorgte er als Vorsitzender des „Uhlenhorster Eislauf-Vereins“ dafür , dass Tennis ins Club-Programm aufgenommen wurde. 1892 organisierte er die erste Deutsche Meisterschaft in Hamburg. Die Turniere erfreuten...
1844 geboren in Amsterdam; Architekturstudium in Karlsruhe, Zürich und Berlin; 1868 arbeitet er als Bauführer beim Neubau der königlichen Münze in Berlin; 1870 Mitarbeit im Stuttgarter Büro von Leins;1873 Büropartnerschaft mit Bernhard Hanssen in Hamburg (Hanssen & Meerwein); 1880 Mitglied im Rathausbaumeisterbund; 1901 in die Hamburger Bürgerschaft gewählt; 1927 Tod in Hamburg
Geburtsdatum und -ort sind unbekannt. Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.
Die Motive seiner Bilder fand Volker Meier auf ausgedehnten Studienreisen, die er ab 1976 auch mit seinem selbstrestaurierten Kutter „Aurora von Altona“ unternahm. Sein besonderes Augenmerk galt dabei den wechselnden Wetterstimmungen sowie der Darstellung von Himmel und Horizont. Aber auch an Land fand er Motive für seine Stillleben von verschrotteten Gebrauchsgegenständen und die dunkeltonigen Stadtbilder. Ab 1966 setzte er sich mit der Pop-Art auseinander, was sich durch schärfere Konturen, surreale Elementen und...
Carl Meinhof war ein bedeutender deutscher Sprachwissenschaftler, Begründer der vergleichenden Bantu-Sprachforschung und Inhaber des ersten Lehrstuhls für afrikanische Sprachen weltweit. Er arbeitete zunächst als Pastor in Pommern, wo er neben seinem Beruf ein lebhaftes Interesse für afrikanische Sprachen entwickelte. Durch intensives Literaturstudium und Kontakte mit sprachkundigen Missionaren kam er zur Entdeckung systematischer Beziehungen der vor allem in den deutschen Kolonien gesprochenen Bantusprachen, denen...
1816 kam Meister aus Detmold nach Hamburg, wo er eine Stelle bei der Firma Franz Konrad Kohen in der Admiralitätsstraße fand, in der er bis zur Ablegung des Bürgereides am 14. Mai 1824 arbeitete. Am 1. Juli 1824 associierte er sich mit E. F. van Bargen unter der Firma Bargen & Meister. Diese Verbindung wurde am 1. September 1830 aufgelöst; stattdessen gründete er die Firma Carl L. D. Meister (ab Dezember 1856: Carl L. D. Meister & Co.). Diese galt als allgemeines Import- und Exportgeschäft, doch ließ Meister auch e...
Carl Meixner, geb. 16.11.1818 in Königsberg, gest. 05.11.1888 in Wien, Sohn des Bassisten Heinrich Meixner. Beginn der Bühnenlaufbahn in Detmold; 1839-1845 als Schauspieler in Hamburg zunächst am Theater in der Steinstraße, dann am Thalia-Theater. Danach in Leipzig und Stuttgart und zuletzt seit 1850 in Wien.
Emil von Melle, geb. 29.4.1822 in Hamburg, gest. 17.1.1891 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Theodor von Melle. Kaufmann in Hamburg, seit 1867 Senator. Heirat 16.3.1850 mit der Hamburger Senatorentochter Maria Elisabeth Geffcken.
Werner von Melle nahm 1873 das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg auf. Anschließend wechselte er an die Reichsuniversität Straßburg, bevor er an die Universität nach Leipzig ging und 1876 in Göttingen zum Doktor der Rechte promoviert wurde. In den folgenden Jahren war er in Hamburg als Anwalt, Autor historischer Werke und als Journalist tätig. 1886 wurde er politischer Redakteur bei den konservativen "Hamburger Nachrichten". 1891 zum Senatssyndicus gewählt und der Oberschulbehörde als Präsidialmitglied...
Lotte Mende, mit bürgerlichen Namen Johanna Dorothea Louise Müller, war die Tochter armer, bürgerlicher Eltern. Bereits im Kindesalter äußerte sie den Wunsch, Schauspielerin zu werden. Als sie 16 Jahren alt war, bot sich diese Chance. In einer Annonce in den "Hamburger Nachrichten" wurden junge Damen fürs Theater gesucht. Mit Einverständnis ihrer Eltern, die wegen Armuts eine Arbeit für ihre Tochter suchten, bewarb sich Lotte Mende und wurde genommen. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1850 und führte sie nach Verde...
Max Mendel war Kaufmann, Genossenschafter und Politiker. Er wurde am 19.5.1872 in Hamburg geboren und stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Im Alter von 14 Jahren musste er das Realgymnasium des Johanneums aufgrund einer Hüftgelenkerkrankung vorzeitig verlassen und erhielt fortan Privatunterricht. Die Krankheit hatte er nach eineinhalb Jahren überwunden. Mendel widmete sich volkswirtschaftlichen Studien und wurde 1889 Buchhalter im väterlichen Großhandelsgeschäft. Er wurde zudem Mitglied im sozialdemokratis...
Ernst Merck, seit 1860 Ernst Freiherr von Merck, war Unternehmer und Politiker. Er wurde am 20.11.1811 in Hamburg geboren und wuchs in einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf. Sein Vater war Senator Heinrich Johann Merck, sein Stiefbruder war Carl Hermann Merck. Nach dem Besuch der Handelsschule in Bremen absolvierte er eine Ausbildung als Kaufmann und war in Antwerpen, Liverpool und Rio de Janeiro tätig. Um 1840 wurde er Teilhaber des väterlichen Betriebs H. J. Merck & Co. und trug erheblich dazu bei, dass das Unt...
Heinrich Johann Merck war erfolgreicher Kaufmann und über viele Jahre Senator in Hamburg. Er war des siebte Kind des Schweinfurter Stadtsyndikus Johann Christian Merck (1728-1811) und seiner Frau Magdalene, geb. Schöpf. Nach erfolgreichem Lehrabschluss in Straßburg ging der junge Merck nach Hamburg, wo ihm 1799 das Bürgerrecht erteilt wurde. Hierauf konnte er sich selbständig machen, um mit englischem Baumwollgarn zu handeln. Nach der durch die französische Besatzung im Jahre 1806 verhängten Kontinentalsperre engag...
Robert Eduard Julius Mestern, geb. 15.8.1843 in Hamburg, gest. 2.1.1892 in Alexandria, Sohn des Kaufmanns Johann Christian Andreas Mestern und der Wilhelmine Möring. Kaufmann in Hamburg. Seit 1874 Mitglied der Bürgerschaft, in zahlreichen Gremien Hamburgs tätig. Vermählt 22.10.1870 mit Anna Elisabeth Baasch.
Sänger, Komponist und Dirigent. Albert Gottlieb Methfessel wird als 13. Kind eines Kantors und Organisten in Stadtilm/Thüringen geboren. Ab 1801 besuchte er in Rudolstadt das Gymnasium, um anschließend von 1807 bis 1810 in Leipzig Theologie und Literatur zu studieren. Er fühlte sich aber mehr der Musik hingezogen und so wechselte er nach Dresden, um seine Gesangausbildung zu vertiefen. Von 1810 bis 1811 konnte er sich bereits an dem Hoftheater in Rudolstadt als Kammersänger und Gesangs- und Instrumenten-Lehrer betä...
David Christopher Mettlerkamp, geboren am 08.06.1774 in Hamburg, gestorben am 25.07.1850 ebd. Sohn des Matthias Andreas Mettlerkamp und der Catharina Elisabeth Langermann. Bleideckermeister in Hamburg und Chef der Hanseatischen Bürgergarde während der Befreiungskriege. 1825-1827 Aufenthalt in Bessarabien zum Versuch einer Existenzgründung, dann Rückkehr nach Hamburg und Gründung einer Eisengießerei. Erste Eheschließung 18.05.1797 mit Friederica Margaretha Jäger (gest. 1805), zweite Eheschließung 24.08.1805 mit Augu...
Ernst Meumann war Professor für Philosophie am Allgemeinen Vorlesungswesen in Hamburg und hatte großen Einfluss auf die Schulreformbewegung. Er gehört zu den Begründern der Pädagogischen Psychologie und der Empirischen Pädagogik im deutschen Sprachraum. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Tübingen, Berlin, Halle und Bonn von 1883 bis 1887 legte er 1887 und 1889 in Koblenz die beiden theologischen Examina und 1889 in Bonn die Oberlehrerprüfung ab. Nach einer Tätigkeit als Hauslehrer studierte er ab 18...
1642 geboren, studierte er zunächst Rechtswissenschaften und unternahm die damit verbundenen Reisen. Danach wurde er Beisitzer am Niedergericht bis er 1672 in den Senat berufen wurde.In diesem Amt vertrat er Hamburg in den Jahren 1677 und 1678 bei den Friedensverhandlungen in Nimwegen, durch welche der langjährige Krieg zwischen England, Frankreich, Holland, Portugal und Spanien, lauter Handelspartnern der Stadt, beendet wurde. Anschließend gelang ihm zusammen mit Bürgermeister Schulte die durch Schnittger und Jast...
Arnold Otto Meyer, geb. 01.09.1825 in Hamburg, gest. 12.03.1913 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Georg Christian Lorenz Meyer und der Caroline Antoinette Gerste; Kaufmann und Mitglied der Bürgerschaft in Hamburg, setzte die Kunstsammlertradition seiner Familie fort; 25.09.1855 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Luise Caroline Ferber.
1870 geboren in Hamburg; Vermutlich Handwerkslehre; Besuch der Hamburger Baugewerkschule; Baut zahlreiche Kontorhäuser; Arbeitet teilweise mit Franz Bach bzw. Alfred Löwengard zusammen; 1922 Tod in Hamburg
Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer - genannt der "Barmstedter Meyer" - war Schriftsteller, Bibliothekar, Publizist, Jurist, Gelehrter - Professor der Philosophie. Als Sohn eines Oberpostmeisters besuchte er das Johanneum in Hamburg und studierte zunächst an der Universität Kiel. 1776 schrieb sich Meyer in Göttingen ein, um Jura zu studieren. 1783 nahm er in Stade die Stelle des Regierungsauditors an. Hier traf er wieder mit Friedrich Ludwig Schröder zusammen, mit dem er seit längerem befreundet war. Ab 1788 begann für...