Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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32 Persönlichkeiten · Anfangsbuchstabe F · Alle Filter zurücksetzen

Hans Jacob Faber

Schwerin

Geboren: 1665

Gestorben: 1729

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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Johannes Jacob Faber

Hamburg

Geboren: 1716

Gestorben: 1800

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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Gustav Falke

Lübeck

Geboren: 1853

Gestorben: 1916

Gustav Falke, geboren 11.1.1853 in Lübeck, gestorben 8.2.1916 in Großborstel bei Hamburg, Sohn des Kaufmanns Johann Friedrich Christian Falke und der Landwirtstochter Elisabeth Franziska Hoyer. Nach Schulzeit in Lübeck seit 1868 Buchhandelslehre in Hamburg und anschließend als Buchhändler in Essen, Stuttgart und Hildburghausen. Seit 1878 als Privatmusiklehrer und freier Schriftsteller in Hamburg ansässig. 1890 Heirat mit Anni Heissel-Theen. Schriftsteller zwischen Impressionismus und Naturalismus, aber auch realist...

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Helga Feddersen

Hamburg

Geboren: 1930

Gestorben: 1990

Bis zu ihrem Tod im Jahre 1990 lebte Helga Feddersen, Tochter eines Kaufmanns für Seemannsausrüstungen, im zweiten Stock des am Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Bürgerhauses Deichstraße 39. Vor allem durch Blödel-Songs wie „Die Wanne ist voll“ mit Didi Hallervorden erlangte Helga Feddersen allgemeine Berühmtheit. Aber darüber hinaus war die „Ulknudel der Nation“ eine vielseitig begabte Schauspielerin und starke Frau, die seit ihrem 25sten Lebensjahr mit der Krankheit kämpfte, die 1955 eine Tumoroperation an der O...

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Charlotte Fera

Bremen

Geboren: 1905

Gestorben: 1998

Charlotte Fera, geb. Helmke war die Tochter eines Bremer Kaufmannes. 1935 heiratete sie in Bremen Ludwig Fera und bekam mit ihm vier Kinder. 1949 zog das Ehepaar nach Hamburg. 1951 trat Charlotte Fera der CDU bei und war von 1957 bis 1993 Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft. Während ihrer aktiven Zeit als Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft beschäftigte sich Charlotte Fera auch mit „Frauenthemen“. 1961 war sie die erste Frau im CDU-Fraktionsvorstand der Hamburgischen Bürgerschaft. 1957 gründete sich d...

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Arnold Fiedler

Hamburg

Geboren: 1900

Gestorben: 1985

Bekannt wurde Arnold Fiedler besonders durch seine Holz– und Linolschnitte, die vor allem Eindrücke der Großstadt Hamburg zeigen: Bilder vom Hafen, dem Hamburger Dom, und St. Pauli. Diese Motive bevorzugte er auch in der Malerei, bevor er sich ab den späten 1940er Jahren auch der abstrakten Kunst zuwendete. Fiedler bereitete, vor allem auch durch seinen engen Bezug zur Stadt Paris, in Hamburg den Weg zur gegenstandslosen Kunst, etwa zum Informel. Er begann sein Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg bei Arthur I...

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Carl Friedrich Fischer

Kiel

Geboren: 1909

Gestorben: 2001

Carl-Friedrich Fischer studierte in Berlin und Hannover und erwarb dort 1934 den Abschluss als Diplom-Ingenieur. Er arbeitete zunächst als Regierungsbaumeister (Assessor) der Baubehörde Hamburg und für das Wohnungsunternehmen „Neues Hamburg“. Als Regierungsbaumeister der Luftwaffe entwarf er ab 1943 Flughäfen in Norwegen. Ab 1947 arbeitete er als freiberuflicher Architekt in Hamburg und wurde Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Mit Godber Nissen entwarf und baute er zwischen 1946 und 1956 zahlreiche deutsch-bri...

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Professor Otto Fischer-Trachau

Trachau bei Dresden

Geboren: 1878

Gestorben: 1958

Otto Fischer-Trachau war zwischen 1909 und 1926 nicht nur als Maler und Zeichner, sondern vorwiegend als Raumgestalter in Hamburg tätig. In diesem Zeitraum hatte er dekorative Malereien, Glasfenster und Mosaike für die Innenräume zahlreicher staatlicher und kirchlicher Bauwerke entworfen. Er war jedoch überregional bekannt und malte private wie auch städtische Gebäude in Berlin, Rendsburg, Bochum und vielen weiteren Städten aus. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges stellte Otto Fischer-Trachau Kriegerehrungen her, die...

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Fritz Fleer

Berlin

Geboren: 1921

Gestorben: 1997

Der Bildhauer Fritz Fleer arbeitete hauptsächlich in Bronze und Stein. Seine Aktfiguren wirken einfach und doch grazil. Die Physiognomie (vor allem der männlichen Akte) ist geprägt von der langen, schmalen Nasenform und den vorgewölbten Augenlidern. Meist sind seine Figuren frontal ausgerichtet. Als Motive wählte er gerne religiöse und mythologische Themen, wobei – gerade zu Beginn seines Schaffens – die Aktfiguren überwiegen. Später beschäftigen ihn auch Porträts und Reliefs, letztere wählt Fleer vor allem gern fü...

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Ernst (August) Flege

Hamburg

Geboren: 1898

Gestorben: 1965

Zufolge der Beschreibung seiner Kinder war Ernst Flege ein intensiver Kunstschaffender, der ständig am Malen war. In seinem Oeuvre reihen sich Porträtarbeiten an Stillleben und Interieurs, aber auch Ansichten der Hamburger Umgebung sowie Darstellungen der Hamburger Innenstadt sind darin vertreten. Seine Bilder fertigte er vorwiegend in der freien Natur an und benutzte als Träger für diese meist ungrundierte Pappe oder Sperrholz. Gezeigt werden triviale und alltägliche Motive, die meist düster wirken und die vergang...

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Fritz Flinte

Hamburg

Geboren: 1876

Gestorben: 1963

Fritz Flinte konzentrierte sich künstlerisch auf wenige Sujets, größtenteils sind Stilleben erhalten, sowie Selbstporträts und (in weit geringerer Zahl) Landschaftsbilder. Ab den 1930er Jahren entstanden dabei vor allem Variationen des sog. „Flinte-Tisches“: ein Tisch wird in verschiedensten Ausschnitten, meist mit Krügen, Obst und Handtuch, gezeigt. Etwa ab 1950 entstehen zudem Stilleben mit Totenköpfen. Kennzeichnend sind vor allem der pastose Farbauftrag, breite Pinselstriche und ein oft starker hell-dunkel-Kont...

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Prof. Dr. Dr. h.c. Wilhelm Flitner

Berka an der Ilm

Geboren: 1889

Gestorben: 1990

Wilhelm Flitner studierte von 1909 bis 1913 Germanistik, Anglistik, Geschichte und Philosophie in München und Jena, wo er in der freiakademischen Jugend aktiv war und zum „Sera-Kreis“ um den Verleger Eugen Diederichs zählte. 1912/13 wurde Flitner mit einer Arbeit über den Philosophen und Fichte-Schüler August Ludwig Hülsen promoviert. Nach dem Staatsexamen für das höhere Lehramt in den Fächern Deutsch, Englisch, Geschichte und philosophische Propädeutik begann er 1914 seine Referendarzeit, nahm dann aber von 1914 b...

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Robert Flor

Hamburg

Geboren: 1794

Gestorben: 1879

Robert Flor stammt aus einer seit dem frühen 17. Jahrhundert in Hamburg ansässigen reformierten Familie. 1830 heiratete er Jeanne Simon, deren Mutter eine geborene Godeffroy war. Im Februar 1827 leistete Flor den Hamburger Bürgereid und trat im selben Jahr bei B. Crusen in dessen Firma als Teilhaber ein, die daraufhin den Namen Crusen & Flor erhielt. Ab Dezember 1844 führte er dieses Speditionsgeschäft nach dem Austritt von B. Crusen als alleiniger Inhaber, bis die Firma am 31. Dezember 1855 aufgelöst wurde. Am 4....

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Gorch Fock

Finkenwerder

Geboren: 1880

Gestorben: 1916

Gorch Fock (eigentlich Johann Kinau), geboren 22.8.1880 in Finkenwerder, gefallen 31.5.1916 in der Skagerrakschlacht, Sohn des Fischers Heinrich Kinau und der Metta Holst. Nach Kaufmannslehre seit 1904 als Buchhalter bei der Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg tätig. Vermählt mit Rosa Elisabeth Reich. Seit 1915 als Soldat im Ersten Weltkrieg zunächst bei der Infanterie, dann bei der Marine. Verfasser epischer, lyrischer und dramatischer Werke, vor allem um das Thema der Wasserkante und der Hochseefischerei kreisend.

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Prof. Dr. Helmut Folwart

Nieder-Bludowitz/Bezirk Teschen

Geboren: 1902

Gestorben: 1987

Helmut Folwart (bis 1936 Folwartschny) wirkte als Philosoph an der Universität Breslau und als Pastor sowie Philosophiedozent in Hamburg. Nach dem Abitur studierte er von 1921 bis 1930 Deutsch, Geschichte und Philosophie in Breslau, Berlin und Heidelberg. 1930 wurde er mit einer Arbeit über Friedrich Schlegel in Breslau zum Dr. phil. promoviert, 1931 legte er die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen ab. 1932 erwarb er die deutsche Staatsangehörigkeit und ließ 1936 seinen Namen in Folwart änd...

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Meister Francke

Niederrhein

Geboren: 1380/85

Gestorben: 1436

Unterschiedliche Stileinflüsse prägen das Werk Meister Franckes, wodurch er als zur „Avantgarde“ der damaligen Künstler gehörend bezeichnet wurde. Sicher ist, dass er Einflüsse aus Paris aufnahm, möglicherweise auch aus dem Burgund und der franko-flämischen Region; auch der bekannte Konrad von Soest prägte Francke sicher. Dabei benutzte er gern klare, fließende Linien, um vor allem Dramatik zu schildern und zu polarisieren. Meister Francke wurde um 1380/85 am Niederrhein geboren. In Geldern trat er dem Dominikanerk...

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Hermann Friedrich Wilhelm Frank

Hamburg

Geboren: 1871

Gestorben: 1941

Hermann Frank wurde am 31. August 1871 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte anschließend eine kaufmännische Ausbildung. Schon 1896 tritt Hermann Frank in den Verband Deutscher Heimstätten ein, mit dem Engagement in sozialen Fragen und als Kaufmann der Wohnungswirtschaft wird er 1909 Gründungsmitglied und zwischen 1910 und 1913 Vorsitzender der Gartenstadt-Gesellschaft Wandsbek und war damit für den Erwerb und Bau der Häuser und Gärten verantwortlich. 1913 dann wir...

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Paul August Raimund Frank

Hamburg

Geboren: 1878

Gestorben: 1951

Paul Frank wurde am 30. Oktober 1878 in Hamburg geboren, besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek und absolvierte nachfolgend eine Malerlehre. Von 1900 bis 1905 studierte er an der Landeskunstschule in Hamburg Architektur und war ab 1910 als angestellter Architekt tätig. 1912 machte er sich mit einer Firma für Spezialbauausführungen und einer Geigenbaufirma selbstständig, gründete 1913 ein eigenes Architekturbüro, zog 1914 in den Krieg und wurde durch eine Verwundung 1915 vom Kriegsdienst entlassen. Wei...

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Alfred Georg Karl-Ludwig Frankenfeld

Kühndorf

Geboren: 1898

Gestorben: 1975

Alfred Frankenfeld arbeitete über fünfzig Jahre lang erfolgreich als Journalist für verschiedene Hamburger und Berliner Tageszeitungen. Gleichzeitig war er ein engagierter Hamburger Politiker. Nach Hamburg kam der gebürtige Thüringer Mitte der 1920er Jahre, als er die Redaktionsaußenstelle des „Berliner Tageblatts“ an der Elbe aufbaute. Er blieb der Hansestadt treu, schrieb im „Dritten Reich“ für die Presse sowie unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg für verschiedene Zeitungen. Er leitete dann die „Hamburger Freie...

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Prof. Dr. Walter Oskar Freytag

Neudietendorf

Geboren: 1899

Gestorben: 1959

Walter Freytag war ein international einflussreicher protestantischer Missionswissenschaftler und 1953 der erste Lehrstuhlinhaber für Missionswissenschaft und ökumenische Beziehungen der Kirchen an der Universität Hamburg. 1924 legte er beide theologische Examina ab und wurde 1925 in Hamburg promoviert. 1926 wurde er Sekretär, 1928 Direktor der Deutschen Evangelischen Missionshilfe in Berlin und 1929 Hanseatischer Missionsdirektor in Hamburg, der er bis 1953 blieb. 1946 wurde er Vorsitzender des Deutschen Evangelis...

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