Das illustrierte Lexikon

Persönlichkeiten

Entdecken Sie Lebensgeschichten, Spuren und Erinnerungen.

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1.223 Persönlichkeiten

Ferdinand Kugelmann

Fritzlar

Geboren: 1840

Gestorben: 1915

Ferdinand Kugelmann machte sich, nachdem er in den 1860er Jahren für die Firmen H. C. Meyer und Heinrich Ad. Meyer tätig gewesen war, 1871 unter dem Namen Ferd. Kugelmann selbstständig. Die Firma (ab 1892: Ferd. Kugelmann GmbH) betrieb Ex- und Importgeschäfte. Exportiert wurde nach Afrika, Australien, Indien und vor allem nach Lateinamerika, und zwar u.a. Baumaterialien, Glaswaren, Lebensmittel und Maschinen. Importiert wurden u.a. Elfenbein, Perlen, Kaffee und Hanf. Von 1881 bis 1885 war Kugelmann Konsul der Argen...

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Johann Nicolaus Kuhn

Gestorben: 1743

Nach ausgedehnten Studienreisen in Italien kam Johann Nicolaus Kuhn als Zimmerergeselle nach Hamburg, wurde um 1705 Hamburger Bürger, hatte als Informator im Amt gearbeitet und war seit 1709 in Hamburg als Baumeister und Bildhauer tätig. Als sein Hauptwerk gilt das Palais des schwedischen Grafen Görtz am Neuen Wall, erbaut zwischen 1709 und 1711. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude bis auf die Fassade zerstört und 1957 durch C.F. Fischer zum Bürohaus umgebaut.

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Felicitas Kukuck

Hamburg

Geboren: 1914

Gestorben: 2001

Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, wurde am 2. November 1914 in Hamburg geboren. Die Eltern, der Arzt Prof. Dr. Otto Cohnheim und seine Frau Eva förderten ihre künstlerische Entwicklung. 1916 änderte ihr Vater seinen jüdischen Namen in Kestner um. Felicitas Kestner besuchte die Lichtwarckschule bis 1933. Ihr Abitur machte sie 1935 im Landschulheim der Odenwaldschule. An der Berliner Musikhochschule studierte sie zunächst Klavier und Querflöte. 1937 bestand sie die Privatmusiklehrerprüfung für Klavier, durfte jedoch w...

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Marie Luise Sophie Kunert, verh. Benfey-Kunert

Spandau

Geboren: 1896

Gestorben: 1960

Sophie Kunert war die erste Hamburger Theologin und eine der engagiertesten Kämpferinnen für die Zulassung von Frauen im geistlichen Amt. Die Tochter eines wohlhabenden Oberlehrers aus Spandau begann 1916 in Berlin, Philologie zu studieren, wechselte aber nach zwei Jahren zur Theologie und legte 1921 als eine der ersten Frauen an der Humboldt-Universität das Fakultätsexamen ab, dessen Einführung sie zuvor selbst mit durchgesetzt hatte. Da es zu diesem Zeitpunkt keine Berufsaussichten in den evangelischen Kirchen ga...

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August Friedrich Kunhardt

Stade

Geboren: 1779

Gestorben: 1851

August Friedrich Kunhardt, geb. 26.4.1779 in Stade, gest. 27.11.1851 in Hamburg, Sohn des Pastors Martin Gotthardt Kunhardt und der Pastorentochter Hanna Friederike Encke. Nach Studium der Theologie und dann der Medizin seit 1807 als Arzt in Hamburg tätig. Heirat 10.8.1810 mit Johanna Cäcilie Stresow.

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Dr. Georg Ferdinand Kunhardt

Hamburg

Geboren: 1824

Gestorben: 1895

Ferdinand Kunhardt wurde am 10.4.1824 in Hamburg geboren. Sein juristisches Studium schloss er mit seiner Promotion in Heidelberg ab. Danach wurde er 1861 Richter am Niedergericht in Hamburg. In der Zeit von 1859 bis 1868 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und amtierte 1865 für zwei Jahre als deren Präsident. Nach seinem Austritt aus der Bürgerschaft wurde er 1869 an Stelle Alfred Rückers in den Senat gewählt. Dort amtierte er als erster Polizeiherr und Chef der Hamburgischen Justizverwaltung. In dieser...

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Clemens August Freiherr von Kurtzrock-Wellingsbüttel

Wellingsbüttel

Geboren: 1745

Gestorben: 1822

Clemens August Freiherr von Kurtzrock-Wellingsbüttel, geboren 14.1.1745 in Wellingsbüttel, gestorben 4.5.1822 in Hamburg, Sohn des Theobald Josef Freiherr von Kurtzrock-Wellingsbüttel und der Maria Anna Freiin von Weichs-Sarstedt. Herr auf Wellingsbüttel, schleswig-holsteinischer Geheimer Rat und Kammerherr; 1789-1805 und 1814-1820 als fürstlich thurn und taxischer Oberpostdirektor in Hamburg tätig. 1819 Erhebung in den erblichen österreichischen Grafenstand. Vermählt 1778 mit Maria Theresia Charlotte Freiin von Ca...

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Richard Kuöhl

Meißen

Geboren: 1880

Gestorben: 1961

Richard Kuöhl orientierte sich zunächst am Jugendstil, wurde aber ab den 1920er Jahren aber vom Expressionismus geprägt. Bekannt ist Kuöhl für seine zahlreichen Bauplastiken in Hamburg, aber auch für seine wuchtigen und monumentalen Kriegsdenkmäler. Richard Kuöhl stammte aus ärmlichen Verhältnissen, sehr früh verlor er zudem seinen Vater. Er erlernte den Beruf des Kunsttöpfers in der Keramischen Modellfabrik in Meißen. Nachdem er für kurze Zeit diesen Beruf ausübte, ging er von 1902 - 1905 auf die Kunstgewerbeschul...

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Florian Köhler

Frankfurt am Main

Geboren: 1935

Gestorben: 2013

Ende der 1950er und Mitte der 1960er Jahre war Florian Köhler Mitbegründer der Münchener Künstlergruppen „Wir“, „Spur“ und „Geflecht“. Innerhalb der Künstlergruppen wurde sich mit der gesellschaftlichen Stellung des Künstlers auseinandergesetzt und eine kollektive künstlerische Arbeitsform erarbeitet. Dabei wurde besonders in den Kunstwerken der „Geflecht“-Gruppe die Verbindung von Kunst, Gesellschaft, Politik und Technik thematisiert. Gleich der Dada-Gruppe fertigten sie sogenannte Antiobjekte an, die die Grenze d...

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Hein(rich) Köllisch

Hamburg

Geboren: 1857

Gestorben: 1901

Frack und Zylinder waren das Markenzeichen dieses großen Hamburger Originals. Als Humorist, Volkssänger und Liedtexter hat Hein Köllisch die plattdeutsche Sprache auf den Bühnen der Stadt salonfähig gemacht. Aufgewachsen auf St. Pauli, trat Köllisch zunächst in verschiedenen Theatern am Spielbudenplatz auf. Zwei Jahre nach seinem ersten Engagement "Im siebten Himmel" konnte er dort 1894 mit dem "Hein Köllisch Universum" sein eigenes Theater eröffnen. Neben selbstgeschriebenen plattdeutschen Parodien und Theaterstüc...

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Kurt A. Körber

Berlin

Geboren: 1909

Gestorben: 1992

Kurt A. Körber war ein bekannter deutscher Stifter und bedeutender Unternehmer im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. 1928 schloss er sein Studium im Bereich der Elektrotechnik in Mittweida ab. Im Jahr 1946 gründete Körber in Hamburg-Bergedorf die Hanseatische Universelle „Hauni Maschinenfabrik Körber & Co KG“, deren Maschinen weltweit rund 90 % aller Filterzigaretten hergestellten. Die insgesamt zwanzig Firmen umfassende Körber-Group beschäftigte rund 6800 Mitarbeiter. Körber machte sich auch als Kunststifter...

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Gerhart Laage

Hamburg

Geboren: 1925

Gestorben: 2012

1925 geboren in Hamburg 1948–1953 Studium der Architekt ur Technische Hochschule Braunschweig seit 1954 selbst- ständiger Architekt, bis 1978 mit seinem Vater Richard Laage 1961 Stipendium für die Villa Massimo (Rom-Preis) seit 1969 PPL Planungsgruppe Professor Laage 1963–1992 ordentlicher Professor an der Universität Hannover 2008 Promotion zum Dr.-Ing. mit der Arbeit »Architektur bekommt Sinn nur durch Menschen« 2012 gestorben in Hamburg

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Carl Laeisz

Hamburg

Geboren: 1828

Gestorben: 1901

Carl Laeisz, geb. 27.4.1828 in Hamburg, gest. 22.3.1901 ebd., Sohn des Kaufmanns und Reeders Ferdinand Laeisz und der Johanna Ulrike Catharina Creutzberg. Nach kaufmännischer Lehre Kaufmann und Reeder in Hamburg. 1852 Heirat mit der Schiffsmaklertochter Sophie Christine Knöhr. Stifter der Hamburger Musikhalle.

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Carl Ferdinand Laeisz

Hamburg

Geboren: 1853

Gestorben: 1900

Carl Ferdinand Laeisz wurde am 10. August 1853 in Hamburg geboren. Die Familie stammte aus Schwaben und ist seit ungefähr 1760 in Hamburg ansässig. Der Großvater Ferdinand Laeisz hatte den Wechsel vom Buchbinder zum Reeder unternommen und die Firma zu einer bedeutenden Segelschiffsreederei ausgebaut. Sie engagierte sich auch im Seeversicherungsgeschäft, so dass die drei Laeisz (Ferdinand, Carl und Carl Ferdinand), die bis zum Jahre 1887 die Reederei gemeinsam leiteten, als die führenden Männer des Hamburger Seevers...

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Sophie Christine Laeisz

Hamburg

Geboren: 1831

Gestorben: 1912

Sophie, die fünfte Tochter des Schiffsmaklers Christian Ludwig Knöhr, heiratete 1852 den Reeder, Kaufmann und Assekuradeur Carl Heinrich Laeisz. Nach dessen Tod 1901 blieb sie Inhaberin von dessen Firma F. Laeisz. In der Folgezeit kümmerte sie sich um die Erziehung ihrer beiden Enkel, die nach dem frühen Tod ihres Sohnes Carl Ferdinand im Jahr 1900 verwaist waren. Sophie Laeisz war sowohl in sozialer Hinsicht wie auch im Bereich der Kultur sehr aktiv: Die 1901 gegründete Sophie-Laeisz-Stiftung unterhielt das bereit...

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Fritz Landmann

Gestorben: 1974

Fritz Landmann führte das väterliche Unternehmen fort, welches er nachträglich zu einer erfolgreichen Unternehmensgruppe ausbaute. Des Weiteren hat Fritz Landmann die Altonaer Wellpappenfabrik geleitet und daraus entstand die Unternehmensgruppe Panther Wellpappe, die sich heute Panther Packaging nennt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1974 vermachte Fritz Landmann einen Teil seines Vermögens der „Fritz Landmann Stiftung“. Die Stiftung ist für die Förderung von Aus- und Weiterbildung in der papierherstellenden und papier...

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Friedrich Wichard Lange

Krampfer b. Perleburg

Geboren: 1826

Gestorben: 1884

Friedrich Wichard Lange, geb. 20.5.1826 in Krampfer b. Perleburg, gest. 10.1.1884 in Hamburg, Sohn des Gutsarbeiters Joachim Lange. Nach Lehrerausbildung und Universitätsstudium in Berlin seit 1848 Lehrer in Hamburg. 1850 Promotion zum Dr. phil. in Jena und Eröffnung einer höheren Privatschule in Hamburg. 1851 Heirat mit Alwine Middendorff. Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und Freimaurer.

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Helene Henriette Elisabeth Lange

Oldenburg

Geboren: 1848

Gestorben: 1930

Helene Lange wurde am 9.4.1848 in Oldenburg geboren. Nach ihrem Schulabschluss machte sie in Berlin ihr Lehrerinnenexamen und war dort 20 Jahre als Lehrerin tätig. Erst im Alter von 68 Jahren zog sie gemeinsam mit Gertrud Bäumer nach Hamburg. Zuvor hatte sie sich einen Namen in der Debatte um die höhere Mädchenbildung gemacht, wozu sie 1888 eine Schrift herausbrachte: „Die höhere Mädchenbildung und ihre Bestimmung“, die sog. Gelbe Broschüre. Außerdem gründete sie die Zeitschrift „Die Frau“, war Mitbegründerin und V...

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Johannes Langhans

Hamburg

Geboren: 1659

Gestorben: 1721

Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.

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Dr. h.c. Gerhard Richard Wilhelm Langmaack

Hamburg

Geboren: 1898

Gestorben: 1986

Gerhard Langmaack war ein Hamburger Architekt. Nach dem Besuch der Realschule absolvierte er von 1912 bis 1915 eine Maurerlehre und wurde anschließend bis 1919 an der Hamburger Baugewerkschule ausgebildet, daneben leistete er Kriegsdienst. Nach Anstellungen als Architekt, u.a. im Baubüro der Karstadt AG, eröffnete er 1922 sein eigenes Architekturbüro in Hamburg, in dem er ab 1956 mit seinem Sohn Dieter zusammenarbeitete. Langmaack baute zahlreiche Einzelhäuser, Wohnungen, Schulen und Firmengebäude sowie von 1925 bi...

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D. Gerhard Langmaack

Hamburg

Geboren: 1898

Gestorben: 1986

Er besuchte ab 1914 die Staatliche Baugewerkschule in Hamburg. 1916-1918 nahm er als Pioniersoldat am Ersten Weltkrieg teil. 1922 eröffnete er sein Architekturbüro in Hamburg, das er bis 1973 leitete. Einer seiner ersten bedeutenden Aufträge war 1925/1926 der Bau der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg nach Plänen von Fritz Schumacher. Geprägt von Jugendbewegung und Heimatschutz, war Langmaack anfällig für die Propaganda artgemässen Bauens und wurde in der Zeit des Nationalsozialismus Leiter der Landesstell...

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John Hermann Langnese

Hamburg

Geboren: 1828

Gestorben: 1877

John Hermann Langnese, geb. 13.10.1828 in Hamburg, gest. Januar 1877 ebd., Sohn des Kaufmanns Vincent Elias Hermann Langnese und der Hanna Eleonora Dorothea Benett. Kaufmann und Reeder in Hamburg. 1853 Heirat mit Wilhelmina Petronella Beck.

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