Johann Hermann Maack, geboren 4.10.1809 in Hamburg, gestorben 12.5.1868 ebd., Sohn des Maklers Johann Friedrich Daniel Maack und der Maria Caecilia Stresow. Nach Ingenieursausbildung 1829-1832 als Baukondukteur bei der Baudeputation in Lübeck tätig, 1832-1834 Studium an der Akademie in Kopenhagen und danach weitere Studienreisen nach Holland, England und Frankreich. Seit 1838 als Baukondukteur und seit 1841 als Bauinspektor bei der Hamburger Baudeputation tätig, speziell für den Brückenbau zuständig; Erbauer der Lo...
Edgar Maass war, vor allem in den fünfziger Jahren, mit seinen Romanen „Der Arzt der Königin“ (1950, über eine Million verkaufte Exemplare), „Der Fall Daubray“ (1957) oder „Kaiserliche Venus“ (1952) ein vielgelesener Schriftsteller aus Hamburg, der in den USA lebte. Berühmt geworden ist er schon in den dreißiger Jahren mit seinem Frühwerk, den Erzählungen „Novemberschlacht“ (1935) und „Der Auftrag“ (1936) und seinem ersten Roman „Verdun“, in dem er die gnadenlosen Schrecken des 1.Weltkriegs durch Kameradschaft, die...
Der Kaufmannssohn Joachim Maass, geboren am 11.September 1901 in Hamburg, gestorben am 15.Oktober 1972 in New York, gehört, obwohl heute fast vergessen, zu den wichtigsten Autoren der Hamburger Literatur. Mit der einfühlsamen impressionistischen Eleganz seiner Sprache zählt er zugleich zu den wichtigen Autoren der deutschen Literatur der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Das große Thema seines Werkes ist das Werden des Menschen aus Kindheit und Jugend sowie die Unaufhebbarkeit der Moral. Maass war unbedin...
Alexander Maaß hatte ein bewegtes Leben mit vielen Auslandsstationen, das sich immer wieder mit dem Rundfunk verband. Entscheidend waren dabei vor allem die Nachkriegsjahre in Hamburg. Maaß, der seit 1932 emigriert war, gehörte 1945 zu den wenigen ‚Rückkehrern in Uniform‘ und beteiligte sich als „Civilian Officer“ der britischen Militärregierung am Aufbau eines neuen, demokratischen Rundfunks in der Hansestadt. Beim Nordwestdeutschen Rundfunk in der Rothenbaumchaussee übernahm er wichtige Leitungspositionen, er lei...
1877 in Cuxhaven geboren; 1886 Besuch der Höheren Bürgerschule in Cuxhaven; 1896 Abitur am Hamburger Johanneum; 1896-1900 Architekturstudium in Hannoverund Dresden; 1900 Erste Studienreise nach Paris; 1905-1907 Bauführer bei der Reichsbahndirektion Altona für den Hamburger Hauptbahnhof; 1907 Übernahme in den Hamburgischen Staatsdienst; 1910 Heirat mit Dorothea Johannsen ; 1914 - 18 Militärdienst im Eisenbahn-Ersatzbataillon in Berlin; 1919 Gründung der Hamburgischen Secession Katalog und Plakat der ersten Ausstellu...
Trotz der „Rolle“, welche Dorothea Maetzel-Johannsen in der damaligen Gesellschaft als Mutter von vier Kindern und Ehefrau erfüllen musste, arbeitete sie ehrgeizig an ihrer künstlerischen Laufbahn und vor allem an ihrer Weiterentwicklung als Künstlerin. Ihr malerisches Werk entstand vor allem ab den 1920er Jahren, vorher dominierten grafische Werke, vor allem Radierungen, Holz- und Linolschnitte. Sicher spielte auch ihr Mann Emil Maetzel, der neben seinem Beruf als Architekt auch Maler und Grafiker war, eine Rolle,...
Ilse Mahler-Helbing, geb. Helbing, war eine Musikpädagogin. Sie besuchte von 1932 bis 1940 die König-Heinrich-Schule in Merseburg, absolvierte 1940/41 das Landjahr und besuchte von 1941 bis 1944 die Lehrerinnenbildungsanstalt Schwerin an der Warthe (heute: Skwierzyna/Polen). Ihre Klasse wurde nach Frankfurt/Oder versetzt, wo sie im September 1944 die erste Lehrerprüfung ablegte. Ein halbes Jahr unterrichtete sie in Staupitz/Niederlausitz, bevor sie vor der russischen Armee zu ihren Eltern ins Geiseltal bei Mersebur...
Wie seine Ehefrau Gudrun Piper fand Max Mahlmann von einem realistisch, expressiven Stil über geometrische Arbeiten zu einer linearen Formsprache. Zunächst fertigte er Stillleben und Landschaftsbilder als Ölgemälde und Aquarelle her. Ab 1949 wurden seine Kompositionen zunehmend geometrischer und wiesen eine konstruktivistische Tendenz auf. Ab Ende der 50er und Beginn der 60er Jahre entwickelte er eine geometrisch-methodische Malerei, die Beziehungen zur konkreten Kunst um Piet Mondrian aufwies. 1965 fertigte er rec...
Carl Malsch war ein evangelisch-lutherischer Theologe und von 1965 bis 1981 Hauptpastor der Hamburger Kirche St. Petri. Seine Eltern waren Anhänger der pietistisch ausgerichteten Landeskirchlichen Gemeinschaft Friedrich Heitmüllers (1888-1965). In der zugehörigen Sonntagsschule wurde Malsch durch den Jugendbund für entschiedenes Christentum geprägt, dessen Mitglieder sich als Bruderschaft mit dem Motto „Für Christus und die Kirche“ verstanden. Die Annäherung Heitmüllers an die Nationalsozialisten 1933 führte dazu,...
Hans-Joachim „Jochen“ Margull war von 1967 bis 1982 Professor für Missionswissenschaft und ökumenische Beziehungen der Kirchen an der Universität Hamburg. Nach dem Reifevermerk, Reichsarbeits- und Kriegsdienst legte er 1946 in Leipzig das Abitur ab und studierte in Greifswald, Halle und Mainz evangelische Theologie und Philosophie; 1949/50 konnte er als einer der ersten deutschen Studenten mit einem Stipendium des Ökumenischen Rates der Kirchen am Biblical Seminary New York den Master of Sacred Theology erwerben. 1...
Der Schauspieler, Schauspiellehrer und Märchenerzähler im NDR Eduard Marks (1901 - 1981) stammte zwar aus Düsseldorf, wurde aber zu einer bekannten Hamburger Persönlichkeit, denn seine Karriere als Schauspieler und Sprecher begann und endete in Hamburg, und in der Hansestadt hat er auch seine unverwechselbaren künstlerischen Spuren hinterlassen.
1943-1948 TH Berlin und Braunschweig 1947 Wettbewerb Herzog-Anton-Ulrich-Museum. Braunschweig, 1.Rang und Anerkennung als Diplomarbeit 1948-1950 Mitarbeiter von Friedrich-Wilhelm Kraemer, Assistententätigkeit am Lehrstuhl für Gebäudekunde und Entwerfen TH Braunschweig, Projektleiter Funkhausneubau Hannover 1950-1952 freier Mitarbeiter von Otto Gühlk und Hans Atmer 1953-1962 Partnerschaft mit Hans Atmer 1964-1967 Wettbewerbsausschuss des BDA 1966-1971 Vorstand BDA 1967-1986 Vorstand der Hamburgischen Architektenkamm...
Der Bau- und Zimmermeister Peter Marquardt, geboren um 1600 in Plauen/Vogtland, seit 1653 in Hamburg tätig als Meister des Hauszimmeramtes, erbaute hier 1655 bis 1668 drei neue Turmhelme anstelle der zerstörten alten Türme, der Überlieferung nach wird er in alten Belegen als „Thurmbauwer“ bezeichnet. Nachdem 1644 der baufällige Turm der Hauptkirche St. Nikolai am Hopfenmarkt 1644 eingestürzt war, ließ Marquardt hier 1655/57 einen neuen Turmhelm errichten. Die Kirche wurde beim Brand 1842 zerstört und erhielt dann i...
Wilhelm Marr, geboren 16.11.1819 in Magdeburg, gestorben 17.7.1904 in Hamburg, Sohn des Schauspielers Heinrich Marr und der Henriette Catharina Becherer. Nach kaufmännischer Ausbildung in Hamburg, Bremen und Wien, 1841 in der Schweiz, dort Beginn der Aktivität als politischer Schriftsteller, deswegen aus der Schweiz verwiesen. Seit 1845 wieder in Hamburg, Fortsetzung der Tätigkeit als politischer Journalist der radikalen Richtung mit stark antisemitischer Tendenz; 1847 Gründung der Zeitschrift „Mephistopheles“. 185...
Joachim Friedrich Martens wurde am 19.12.1806 in Hamburg geboren. Seine Eltern waren Joachim Hinrich Martens und Anna Catharina Martens, geb. Jagen. Er war verheiratet mit Johanna Wilhelmsen und hatte zwei Töchter und einen Sohn. Martens starb am 11.2.1877 in Hamburg. Zunächst machte er eine Lehre als Tischler. Während seiner Wanderschaft machte er die Bekanntschaft von Wilhelm Weitling. Dabei begeisterte er sich für dessen Vorstellungen eines utopischen Sozialismus und wurde Mitglied im "Bund der Geächteten" und "...
Erich Martini war ein in Hamburg wirkender Entomologe. Der Sohn des Oberlandesgerichtspräsidenten Carl Martini studierte Biologie und Medizin. Nach der Approbation als Arzt 1906 wirkte er im Anatomischen Institut in Rostock als Assistent und Prosektor (Leiter der Abteilung für Leichenöffnung). 1908 habilitierte er sich dort für Anatomie und 1909 in Tübingen für Zoologie, wo er anschließend bis zu seinem Wechsel nach Hamburg lehrte. 1912 übernahm er in der Hansestadt die Leitung der Entomologischen Abteilung des Tro...
Heinrich A. Mathies, geb. 23.11.1842, gest. 9.1.1931 in Hamburg. Textilkaufmann, seit 1869 als Inhaber eines Geschäftes für Manufakturwaren in St. Pauli ansässig. Mitglied der Bürgerschaft, langjähriges Mitglied des St. Pauli-Bürgervereins.
1930-1932 Studium an der TH Dresden 1932-1935 Studium an der TH Berlin bei Hans Poelzig. Meisterschüler im Atelier Poelzig 1935 Diplom Dipl. Ing. 1935-1936 Angestellter im preußischen Staatshochbauamt Berlin und Lüneburg 1937 selbständiger Architekt 1939-1945 Militärdienst 1943 Promotion 1945 selbständiger Architekt in Hamburg 1945-1953 gemeinsames Büro mit Arnold Pinnekamp in Lüneburg 1950-1980 Tätigkeit im Vorstand des BDA Hamburg 1953 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung 1964-1973 Vors...