1928 Besuch der Volksschule in Cuxhaven-Ritzebüttel 1930 Besuch der Freien-Goethe-Schule in Hamburg-Wandsbek 1939 Beginn einer Tischlerlehre in Hamburg bei Hugo Weigand, das 2. und 3. Lehrjahr absolvierte Jörn Rau in der Meisterklasse für Tischler an der Hochschule für bildende Kunst am Lerchenfeld März 1942 Gesellenprüfung 1942 Studium an der Bauschule in Hamburg und in Hildesheim 1945 Abschlussprüfung als Bauingenieur 1946 Vorstellungsgespräch bei Werner Kallmorgen und Anstellung im Februar. Zu einer Arbeitsaufna...
Sohn des Präses der Commerzdeputation von 1854. An den Besuch der Realschule des Johanneums in Hamburg schloss sich eine kaufmännische Lehre in Lübeck an (1858-1862). Nach kurzem Aufenthalt im väterlichen Geschäft widmete er sich Studien in Manchester, Skandinavien und Russland. Am 1. Juli 1864 trat er als Teilhaber in die Firma J. F. C. Refardt ein und erwarb noch im selben Monat das Hamburger Bürgerrecht. Am 31. Dezember 1875 wurde Refardt zum Mitglied der Handelskammer gewählt. Das Präsidiat führte der von 1883...
Johann Friedrich Carl Refardt sen. kam nach einer Lehre in Braunschweig 1820 nach Hamburg und arbeitete im Kontor der Firma Otto Gehrt. Nachdem er das Hamburger Bürgerrecht am 22. August 1823 erworben hatte, gründete er seine Firma J. F. C. Refardt, Lager von Baumwollgarn und Leinen, die fast 80 Jahre bestand. Am 31. Dezember 1849 wurde Refardt auf Vorschlag der Commerzdeputation in dieses Gremium gewählt und verließ es erst nach seiner Wahl zum Kämmereibürger 1858. Das Präsidiat führte er 1854. Am 29. April 1858 w...
1919 - 23 Studium an der TH Danzig und München 1927 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1928 - 34 Stadtplaner in Dresden 1934 - 36 Stadtbaurat in Braunschweig 1939 - 45 Baudirektor in Stettin 1945 Übersiedlung nach Hamburg __Quelle: http://www.architekten-portrait.de/hans_bernhard_reichow/index.html _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv
Die Lebensdaten von Elise (Margaretha Elisabeth) Reimarus, geb. am 22. Januar 1735 und gest. am 2. September 1805, führen in eine besondere Zeit des geistigen Aufbruchs in Hamburg. Heute gilt Elise als eine der wichtigsten und sicherlich auch eindrucksvollsten Frauen der deutschen Aufklärung. Ihre überaus erfolgreichen Tätigkeiten als Schriftstellerin, Übersetzerin und Pädagogin geben wahrscheinlich nur einen Bruchteil ihrer intellektuellen Bedeutung und Tätigkeiten wieder und sind darüber hinaus nicht direkt unter...
Gustav Adolf Reimers, geb. 26.1.1810 in Hamburg, gest. 25.6.1883 ebd., Sohn des Zuckermaklers Johann Christoph Reimers und der Caroline Mathilde Cossel. Buchhalter, dann Versicherungsbevollmächtigter in Hamburg, 1845 Begründer der Assecuranz-Union und deren Inhaber und Direktor. Vermählt 29.10.1836 mit Johanna Elise Schultz.
Julius Reincke war Mediziner und Politiker. Er stammte aus einer Altonaer Familie. Sein Vater, der Kaufmann Theodor Reincke (1805–1882), war von der holsteinischen Ständeversammlung in dem dänischen Reichsrat gewählt worden und wurde später Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses. Julius Reincke studierte Medizin und Zoologie und beschäftigte sich anschließend mit morphologischen Studien im Mittelmeer sowie auf Helgoland. Ab 1869 war er zunächst als Assistenzarzt am Allgemeinen Krankenhaus in St. Georg tätig, s...
Johannes Reinhard war ein lutherischer Pastor und Politiker. Nach der Reifeprüfung 1899 studierte er von 1890 bis 1894 Theologie und Philosophie in Erlangen und Leipzig, wo er 1894 die erste theologische Prüfung ablegte. Sein Vikariat trat er am Seminar des ev.-luth. Missionshauses zu Leipzig an; das zweite Examen absolvierte er 1896 in Dresden. 1905 wurde er in Leipzig zum Lic. theol. und 1907 in Erlangen zum Dr. phil. promoviert. Ab 1894 arbeitete er als Oberlehrer am Königlichen Gymnasium in Leipzig und üb...
1860 geboren in Coswig; Handwerkslehre, parallel dazu Besuch einer Baugewerkschule; Eigenes Bauunternehmen in Hamburg während der Kaiserzeit; Er entwirft und baut Geschosswohnbauten in der Südlichen Neustadt; Entwicklung der Villenkolonie Billewinkel in Wentorf auf eigene Rechnung; 3 Kontorhäuser gebaut; 1931 Tod in Wentorf
Jan Adam Reinken (auch: Johann Adam Reincken), geboren 26.4.1623 in Wildeshausen/Oldenburg (oder: 1643 in Deventer/Holland), gestorben 24.11.1722 in Hamburg. Musikalische Ausbildung als Organist in den Niederlanden, seit 1654 Schüler von Heinrich Scheidemann in Hamburg, 1658 dessen Adjunkt und seit 1663 dessen Nachfolger als Organist an der Hamburger Katharinenkirche. Erste Eheschließung im Sommer 1665 mit Anna Dorothea Scheidemann, zweite Heirat am 25.2.1685 mit Anna Wagner. Berühmtester Hamburger Organist seiner...
Johanne Reitze, geb. Leopolt entstammte einer Arbeiterfamilie. Nach ihrem Volksschulabschluss arbeitete sie als Dienstmädchen, später als Arbeiterin in einer Druckerei. Dort lernte sie Kollegen und Kolleginnen kennen, die sie mit der Arbeiterbewegung vertraut machten und trat 1902 in die SPD ein. Zwei Jahre zuvor hatte sie den sozialdemokratischen Journalisten Johannes Carl Kilian-Reitze geheiratet. Zusammen mit ihm ging sie 1904 für ein halbes Jahr auf die Parteischule nach Berlin. Von 1916 bis 1919 war Johanne Re...
Sebastian Rhegius war der älteste von drei Söhnen von Urbanus Rhegius d. J. († ca. 1570), Sekretär und Amtmann Erichs II. von Braunschweig-Calenberg-Göttingen, und seiner Frau Elisabeth geb. Dransfeld († nach 1588). Sebastian studierte mit Hilfe eines herzoglichen Stipendiums Theologie, vielleicht in Basel und wahrscheinlich in Straßburg. 1588 übernahm Sebastian Rhegius, der sich auch König nannte, die Pfarrstelle auf der Lüneburger Seite der Elbinsel Finkenwerder, die er bis zu seinem Tode bekleidete. Sebastian wa...
Als Sohn eines Priesters besuchte Urbanus Rhegius zunächst die Lateinschule in Lindau. Nach dem Studium an den Universitäten Freiburg, Tübingen, Ingolstadt und Basel folgte 1519 die Priesterweihe. 1520 wurde Rhegius Domprediger in Augsburg, wo er zur Reformation übertrat. 1530 – fünf Jahre, nachdem er die Augsburger Bürgertochter Anna Weißbrugger geheiratet hatte – folgte Rhegius einem Ruf Ernsts I. von Braunschweig-Lüneburg (1497–1546) nach Celle, um als Pfarrer und (seit 1532) als Superintendent im Fürstentum Lün...
Eduard Rhein war ein äußerst vielseitig begabter Journalist, Schriftsteller und Erfinder. Sein größter Erfolg wurde der Aufbau der Rundfunk- und Fernsehprogrammzeitschrift „Hör Zu!“. Unter seiner Leitung in den Jahren 1946 bis 1964 entwickelte sich die Zeitschrift zu einem Grundstein des Hamburger Verlags Axel Springer. Rhein schaffte es bis 1962, die Auflagenzahlen der „Hör Zu!“ von 250.000 Exemplaren auf 4,2 Millionen zu erhöhen. Das Geheimnis lag in der inhaltlichen Bandbreite der Zeitschrift: Ratgeberteile und...
Max Rieck, aus dem mecklenburgischen Strelitz stammend, etablierte sich 1883 als selbstständiger Kaufmann in Hamburg. Einige Zeit leitete er die Schokoladenfabrik Hansa, später gründete er die Firma Max Rieck, die Import-, Export- und Kommissionsgeschäfte tätigte. Bei den Importen handelte es sich vor allem um Kakao, Mandeln, Nüsse, Rohrzucker und Fruchtkonserven aus Amerika, Afrika und Asien. Exportiert wurden Halbfabrikate für die Kakao-, Schokoladen- und Zuckerwarenindustrie. Rieck betrieb sein Geschäft außerord...
Johann Riefesells großes Thema war die Stadt Hamburg. Mit Akribie und Passion zeichnete er vor allen Dingen Ansichten, Straßenszenen, Gebäude der Hansestadt. Die über 1000 erhaltenen Zeichnungen stellen auch eine unersetzbare Quelle für das „alte Hamburg“ dar, dokumentierten die zahlreichen städtebaulichen Veränderungen, aber auch das soziale und kulturelle Leben im späten 19. Jahrhundert. Johann Theobald Riefesell, Sohn eines hamburgischen Steinzeughändlers, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Gärtner, währen...
Gabriel Riesser war Jurist, Journalist, Politiker und als Obergerichtsrat der erste jüdische Richter in Deutschland. Er wurde am 2.4.1806 in Hamburg geboren. Sein Vater, Jacob Lazarus Riesser, war als Sekretär am jüdischen Gericht in Altona tätig, später als Kaufmann in Hamburg. Der hochbegabte Riesser besuchte das Hamburger Johanneum und das Katharineum zu Lübeck. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Kiel und Heidelberg, wo er 1828 promoviert wurde. Mit Hamburger Freunden gründete er in Heidelberg...
Johann Christoph Friedrich Rist war ein Urenkel des bekannten Wedeler Pastors und Kirchenliederdichters Johann Rist (1607–1667) und ein Sohn des aus Haseldorf gebürtigen Pastorensohns Friedrich Christian Rist (1708–1750), der Organist unter anderem an der Marien-Magdalenenkirche in Hamburg war, und dessen Ehefrau Maria Elisabeth geborene Kortkamp, verwitwete Hertzog (1702–1768). Johann Christoph Friedrich Rist besuchte von 1752 bis 1755 das Johanneum, danach von 1755 bis 1758 das Akademische Gymnasium in seiner Geb...
Peter Anton Rodatz gründete am 1. Januar 1859 mit Wilhelm Heinrich Otto Flemming ein Kommissions- und Speditionsgeschäft unter dem Namen Rodatz & Flemming. Von 1857 bis 1866 war Rodatz in der Kornverwaltung tätig, von 1857 bis 1862 als Steuerbürger im 7. Distrikt (St. Georg). In dieser Eigenschaft erhielt er ein Bürgerschaftsmandat von 1859 bis 1863, sein Mandat für die Jahre 1864 und 1865 wurde ihm von der Deputation für Handel und Schifffahrt übertragen. Am 31. Dezember 1860 wurde Rodatz von der Versammlung Eines...
Friedrich Rode war als Hauptpastor der Kirche St. Petri einer der markantesten Prediger in Hamburg und ein einflussreicher Politiker, der theologischen Liberalismus mit politischen Konservatismus verband. Nach der Reifeprüfung am Hamburger Johanneum studierte er Theologie und Philosophie in Zürich, Leipzig und Jena, wo er 1877 zum Dr. phil. promoviert wurde. 1878 legte er die Theologische Prüfung ab und wurde 1880 zum dritten Diaconus an der Hamburger Hauptkirche St. Petri ernannt. Vierzehn Jahre nach seinem...